Pferdemist besitzt großes Potenzial als organischer Dünger. Er kann zum Humusaufbau beitragen, das Bodenleben fördern und Nährstoffe im landwirtschaftlichen Kreislauf halten. Für die Ausbringung auf Grünland gilt es jedoch, einige Voraussetzungen zu erfüllen: Der Mist muss ausreichend verrottet und hygienisch unbedenklich sein, außerdem braucht es eine gleichmäßige, an den Nährstoffbedarf der Fläche angepasste Ausbringung. Im Gespräch erläutern Dr. Madeline Meyer und Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, welche Hürden in der Praxis bestehen, warum der hohe Strohanteil die Lagerung erschwert und wie das Häckseln des Mistes Lagerkapazität sparen sowie Rotte und Hygienisierung verbessern kann.
DLG: Wie viele pferdehaltende Betriebe in Deutschland bringen ihren Pferdemist derzeit bereits auf den eigenen Grünland- bzw. Weideflächen aus?
Dr. Madeline Meyer: Eine konkrete Zahl für ganz Deutschland zu nennen, ist schwierig, weil es dazu keine repräsentativen Zahlen gibt. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass pferdehaltende Betriebe, die zugleich Landwirtschaft betreiben, ihren Mist möglichst selbst nutzen und im Kreislaufsystem halten. Es gibt allerdings auch zahlreiche Pferdebetriebe wie Reitschulen oder Pensionsställe, vor allem in Ballungsgebieten, die diese Möglichkeit nicht haben, weil ihnen landwirtschaftliche Flächen fehlen.
Die DLG-Umfrage aus dem Jahr 2024, an der mehr als 300 Betriebe aus zwölf Bundesländern teilgenommen haben, zeigt, dass mehr als die Hälfte der Betriebe ihren eigenen Mist einmal pro Jahr auf Grünlandflächen ausbringt. Der Anteil scheint also recht hoch zu sein, wenn landwirtschaftliche Flächen vorhanden sind und eine direkte Verbindung zwischen Pferdehaltung und Landwirtschaft besteht.
Dr. Astrid von Velsen-Zerweck: Für Baden-Württemberg wissen wir, dass es dort etwas mehr als 100.000 Pferde gibt. Knapp 70 Prozent werden auf landwirtschaftlichen Betrieben oder in landwirtschaftlichen Betriebszweigen gehalten. Die meisten davon sind Pensionspferde, es gibt aber auch Pferdezucht, Aufzucht und die Haltung von Ruhestandspferden.
Wenn man die Ergebnisse der DLG-Umfrage auf diese Zahlen überträgt, würde ich vermuten, dass der Anteil der Betriebe, die ihren Mist selbst nutzen, sogar noch höher ist. Außerdem gibt es Kooperationen mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben. Wir arbeiten beispielsweise mit Biogasanlagen zusammen, die Pferdemist als Substrat nutzen können. Im Gegenzug erhalten wir Gärrest zurück. Damit nutzen wir unseren eigenen Mist indirekt weiterhin, allerdings über einen Umweg.
Zur Person:
Dr. Madeline Meyer hat an der Universität Hohenheim am Institut für Nutztierwissenschaften promoviert. Ihr Thema: „Die sechswöchige Kurzkompostierung als praxisorientiertes Verfahren zur Aufbereitung von strohbasiertem Pferdemist unter besonderer Berücksichtigung hygienischer Aspekte“. Wertvolle Erkenntnisse aus dieser Doktorarbeit flossen unter anderem in das DLG-Merkblatt 510 Verwertung von strohbasiertem Pferdemist auf Grünland ein.
Seit November 2021 ist Meyer als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Haupt- und Landgestüt Marbach, Baden-Württemberg, tätig und betreut dort verschiedene Forschungsprojekte rund um das Thema Pferd. Dazu zählt das mehrjährige Projekt „Wertstoff Pferdemist“, in dem unterschiedliche Ansätze zur nachhaltigen Verwertung von Pferdemist untersucht wurden. Aktuell koordiniert und führt Madeline Meyer das EIP-Projekt „EquiLupinus“ durch, das sich mit dem Potenzial heimisch angebauter Süßlupinen als alternative Proteinquelle in der Pferdefütterung beschäftigt.
Was sind die wesentlichen Gründe dafür, dass Betriebe ihren Pferdemist noch nicht selbst nutzen?
Meyer: Wenn keine landwirtschaftlichen Flächen vorhanden sind, stellt sich zunächst die Frage, warum ein Betrieb den Mist selbst nutzen sollte. Das ist ein Grund, weshalb manche Betriebe diesen Weg nicht gehen. Sind landwirtschaftliche Flächen vorhanden, die eine Nutzung theoretisch möglich machen, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Pferdemist besitzt ein großes Potenzial als organischer Dünger, ist in der Praxis aber an bestimmte Anforderungen gebunden – insbesondere, wenn dieser auf Grünland eingesetzt werden soll. Das betrifft vor allem die Lagerung und die Aufbereitung, die Zeit und Arbeitsaufwand erfordern.
Im Vergleich zu Rindergülle hat Pferdemist einen anderen Wirkungsgrad: Die Gülle wirkt schneller, Pferdemist dagegen ist zwar ein sehr guter Dünger, wenn es um Bodenfruchtbarkeit und Humusaufbau geht, aber er ist – etwas salopp gesagt – kein rasant wirkender Stickstoffdünger mit intensiver Nährstoffwirkung. Sein Nutzen zeigt sich vor allem bei einer mehrjährigen Anwendung, durch Humusersatz und die Förderung des Bodenlebens.
Manche haben deshalb möglicherweise noch das Vorurteil, dass der Nutzen nicht unmittelbar sichtbar ist. Themen wie Bodenfruchtbarkeit und Humuserhalt rücken aber zunehmend in den Fokus. Damit wächst auch das Interesse an der Frage, wie sich Pferdemist sinnvoll nutzen lässt.
Zur Person:
Dr. Astrid von Velsen-Zerweck ist am baden-württembergischen Haupt- und Landesgestüt (HuL) Marbach als Landoberstallmeisterin tätig und damit Teil der Gestütsleitung. Sie gehört zu den Autorinnen des DLG-Merkblatt 510 Verwertung von strohbasiertem Pferdemist auf Grünland, das im Juli 2026 erschienen ist.
Welche Rolle spielt die Zusammensetzung des Mistes?
Meyer: Tatsächlich eine ganz entscheidende: Die Zusammensetzung von Pferdemist war früher in vielen Fällen anders. Häufig fielen hauptsächlich leicht verottende Pferdeäppel an, die zeitnah ausgebracht werden konnten. Heute gibt es Vorgaben zum Tierwohl zur Einstreumenge in der Box. Dadurch ist der Strohanteil im Pferdemist deutlich gestiegen. Und an diesen höheren Strohanteil sind zusätzliche Anforderungen an die Aufbereitung gebunden.
Hinzu kommen mitunter fehlendes Wissen und die mangelnde Handhabbarkeit des strohbasierten Mistes – insbesondere in kleineren Pferdebetrieben. Stroh ist ein sehr lagerintensiver Stoff. Wenn der Mist lediglich gelagert wird, sind mehrere Monate Lagerzeit erforderlich. Im DLG-Merkblatt 510 werden in diesem Zusammenhang etwa sechs Monate genannt, bis der Mist von selbst ausreichend verrottet ist. Die benötigte Lagerkapazität ist in vielen Betrieben nicht vorhanden.
Der hohe Strohanteil ist also ein wesentlicher Punkt. Was genau ist dabei zu beachten?
von Velsen-Zerweck: Pferdemist, wie wir ihn in der Praxis verstehen, ist eine Mischung aus Kot, Urin, Stroh und Futterresten. Wenn Pferde auf Langstroh stehen, wird mit dem Mist auch viel Stroh aus dem Stall ausgetragen. Dieses Stroh nimmt entsprechend viel Lagerkapazität ein.
Im Gegensatz zu Stroh lassen sich Spänen ist leichter lagern
Bei Spänen ist die Lagerung einfacher, allerdings kommen alternative Einstreuarten in landwirtschaftlichen Pferdebetrieben bislang seltener zum Einsatz. Wir haben beispielsweise Dinkelspelzen ausprobiert. Sägespäne findet man eher in städtischen Betrieben oder in Turnierställen. Sie sind aber teuer und können bei größeren Mengen auch Probleme verursachen, die sich negativ auf die Bodengesundheit auswirken.
Steigende Strohkosten verlangen nach alternativen Einstreuarten
Angesichts der steigenden Strohkosten wäre es interessant, alternative Einstreuarten weiter zu untersuchen. Es gibt dazu bereits Forschungsansätze, aber sicherlich noch weitere Möglichkeiten, die gemeinsam mit Universitäten zu prüfen sind. In der Praxis wird allerdings nach wie vor überwiegend Stroh verwendet. Deshalb lag auch in der Doktorarbeit von Madeline Meyer ein besonderer Fokus auf strohbasiertem Pferdemist.
Welche Unterschiede gibt es bei der Ausbringung auf Ackerflächen und auf Grünland?
Meyer: Bei der Ausbringung muss zwischen Acker- und Grünland unterschieden werden.
- Auf Ackerflächen ist der hohe Strohanteil weniger problematisch, weil der Mist nach der Ausbringung in der Regel eingearbeitet wird.
- Auf Grünland ist das nicht in gleichem Maße möglich. Hier bestehen bei strohbasiertem Pferdemist vor allem zwei große Herausforderungen: der Rottegrad und der hygienische Status.
Wird unverrotteter Pferdemist auf Grünland ausgebracht, kann das enthaltene Langstroh unter ungünstigen Witterungsbedingungen sehr lange unverrottet auf der Fläche liegen bleiben. Ein Beispiel: Wenn der frische Mist im Herbst ausgebracht wird, kann es passieren, dass das Stroh im Frühjahr noch auf der Fläche liegt. Es entsteht kein ausreichender Nährstoffeintrag in den Boden, die Wiese oder Weide wird verschmutzt und das Material muss vor der Nutzung möglicherweise wieder abgeräumt werden. Der Rottegrad ist deshalb entscheidend.
Ebenso wichtig ist der hygienische Status: Sowohl dann, wenn das Grünland zur Heuproduktion genutzt wird, als auch bei der direkten Nutzung als Weide. Im Pferdemist können Parasitendauerstadien oder andere Krankheitserreger enthalten sein. Wird der Mist unbehandelt ausgebracht, besteht ein erhöhtes Reinfektionsrisiko mit Würmern oder anderen Parasiten, insbesondere Dauerstadien diverser Endoparasitenspezies. Für die Pferdehaltung ist es aber wichtig, den Infektionsdruck möglichst gering zu halten und Entwurmungsintervalle nicht unnötig zu verkürzen. Deshalb braucht es eine hygienisierende Aufbereitung, bevor Pferdemist guten Gewissens auf Weide- oder Wiesenflächen ausgebracht werden kann.
Das heißt: Wer den Mist nicht ausreichend lagern kann und ihn deshalb direkt vom Stall auf die Fläche bringen möchte, muss sich vorher mit der Aufbereitung und Hygienisierung beschäftigen?
von Velsen-Zerweck: Genau. Die Parasiten sitzen vornehmlich im Pferdekot – unabhängig davon, welche Einstreu verwendet wird. Beim Langstroh ist zusätzlich wichtig, dass es so weit verrottet ist, dass die Bodenlebewesen die im Mist enthaltenen Nährstoff aufnehmen können. Das ist auch die zentrale Frage, die sich viele Leiterinnen und Leiter pferdehaltender Betriebe sowie Landwirtinnen und Landwirte stellen: Was soll ich mit dem ganzen Stroh anfangen, an dem nur ein wenig Mist haftet?
Mit dieser Frage und vielen weiteren Aspekten hat sich die Doktorarbeit von Madeline Meyer beschäftigt. Im DLG-Merkblatt 510 haben wir die Erkenntnisse daraus so verständlich und praxisnah wie möglich aufbereitet. Die Empfehlungen orientieren sich auch an den Ergebnissen einer Umfrage zu den Bedürfnissen und Fragen pferdehaltender Betriebe.
Bedarf das mit Pferdemist gedüngte Grünland einer besonderen Pflege?
Meyer: Eine grundsätzlich besondere Pflege aufgrund der Düngung mit Pferdemist brauchen diese Wiesen meiner Meinung nach nicht. Pferdeweiden brauchen aber, unabhängig vom verwendeten Dünger, eine sorgfältige und vor allem eine an Pferde angepasste Pflege. Eine Pferdeweide kann nicht einfach genauso behandelt werden wie beispielsweise eine Rinderweide, denn Pferde sind selektive Fresser und verteilen ihr Gewicht anders über den Huf. Es entstehen Geilstellen, an denen sie nicht abfressen, gleichzeitig aber häufig koten. Diese Bereiche meiden Pferde, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.
Bei der Ausbringung von Pferdemist als Dünger auf eine Pferdeweide sind eine gleichmäßige Verteilung, angepasste Menge und der richtige Zeitpunkt entscheidend.
Dr. Madeline Meyer
Bei der Ausbringung von Pferdemist sind eine gleichmäßige Verteilung, eine angepasste Menge und der richtige Zeitpunkt entscheidend. Das gilt insbesondere dann, wenn eine Weide zeitnah wieder genutzt werden soll, beispielsweise im Rahmen einer Wechselweide mit einer Weideruhe von mehreren Wochen. Der Aufwuchs muss ausreichend Zeit haben, sich zu regenerieren.
Ist der Mist nicht ausreichend aufbereitet oder verrottet, kann Nacharbeit erforderlich sein. Wenn sich beim Ausbringen beispielsweise an einzelnen Stellen eine zu dicke Schicht bildet, kann man diese mit einem Striegel verteilen. Ziel ist eine gleichmäßige Verteilung mit ausreichender Nährstoffversorgung, aber ohne eine zu dicke Auflage. Eine solche Schicht kann den Mikroorganismen die Umsetzung erschweren und dem Aufwuchs Licht und Sauerstoff nehmen. Dann stirbt der Aufwuchs ab, und die Düngung wirkt kontraproduktiv. Das gilt grundsätzlich für jede Art von Dünger, der nicht fach- und sachgerecht ausgebracht wird.
Wird bei der Aufbereitung beziehungsweise Hygienisierung des Pferdemistes auch eine Nährstoffanalyse durchgeführt, damit bekannt ist, wie viele Nährstoffe der Mist enthält?
von Velsen-Zerweck: Natürlich, denn auch hier gilt wie in allen anderen Bereichen der Grünlandbewirtschaftung: Man sollte wissen, was man tut. Bevor gedüngt wird, müssen
- der Bedarf der Weide,
- des Bodens und
- des Aufwuchses bekannt sowie
- der Nutzungszweck geklärt sein.
Gleichzeitig muss man wissen, was in dem Material enthalten ist, das man ausbringt. Daraus ergeben sich auch der passende Zeitpunkt und die richtige Menge. Es gilt das Prinzip: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.
Man sollte messen, was man tut: den Bedarf der Weide, des Bodens und des Aufwuchses – und was in dem Material enthalten ist, das man ausbringt.
Dr. Astrid von Velsen-Zerweck
Was empfehlen Sie Betriebsleitenden, die ihren eigenen oder strohbasierten Pferdemist vom Nachbarbetrieb als Dünger auf Wiesen oder Pferdeweiden einsetzen möchten?
Meyer: Zunächst einmal ist das eine gute Einstellung. Pferdemist ist ein wertvoller Dünger, und gerade mit Blick auf Nachhaltigkeit wird es immer wichtiger, vorhandene Nährstoffe im Kreislauf zu halten.
Als Erstes sollte man sich anschauen, um welchen Pferdemist es sich handelt und wie er zusammengesetzt ist:
- Welche Möglichkeiten hat der Betrieb?
- Welche Prioritäten gibt es?
- Wie schnell muss der Mist auf die Flächen ausgebracht werden?
Allgemeine Empfehlungen sind mit Vorsicht zu genießen, weil immer die betrieblichen Voraussetzungen berücksichtigt werden müssen.
Wir haben für unseren Betrieb, das Haupt- und Landgestüt Marbach, ein System entwickelt, das sich mittlerweile mehrere Jahre bewährt hat, aber nicht zu jedem Betrieb passen muss. Wir sammeln den Mist zunächst auf einer Mistplatte. Regelmäßig kommt ein Dienstleister mit einem Hochleistungshäcksler. Die Strohlänge im Mist wird dabei von ursprünglich etwa 15 bis 20 Zentimetern auf eine Reststrohlänge von etwa vier bis sieben Zentimetern zerkleinert.
Das spart vor allem Lagerkapazität. Je nach Zusammensetzung des Mistes – unter anderem abhängig von der Jahreszeit – konnten wir das Volumen um 50 bis 65 Prozent reduzieren. Im Mittel lag die Volumenreduktion bei etwa 55 Prozent. Das ist ein sehr großes Einsparpotenzial.
von Velsen-Zerweck: Das Häckseln war für unseren Betrieb wirklich ein Gamechanger. Das Häckseln ist nicht umsonst, aber die Vorteile überwiegen für uns deutlich. Derzeit beauftragen wir noch einen Dienstleister; vielleicht schaffen wir uns irgendwann selbst ein entsprechendes Gerät an.
Warum wirkt sich das Häckseln so deutlich auf Lagerung und Rotte aus?
Meyer: Durch das Zerkleinern wird die Oberfläche des Materials vergrößert. Dadurch entstehen zusätzliche Angriffsflächen für die Mikroorganismen, die den Mist umsetzen. Das wirkt sich auf die benötigte Rottezeit aus und kann damit Zeit sparen.
Die Mikroorganismen zeigen sich in gehäckselten Mistmieten aktiver.
Wir haben die Temperaturen in gehäckselten Mistmieten gemessen und mit einer unbehandelten Mistmiete verglichen. In den gehäckselten Mieten lagen die Temperaturen deutlich höher. Das zeigt, dass die Mikroorganismen dort aktiver sind. Der Mist wird schneller umgesetzt und kann früher ausgebracht werden.
Auch für die Hygiene ist das relevant. Je höher die Temperaturen in der Mistmiete sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheitserreger abgetötet oder inaktiviert werden. Die Hygienisierung kann schneller und zuverlässiger ablaufen.
Rotteprozess bei Kälte sichern: Regelmäßiges Wenden alle 14 Tage
Allerdings muss man die Temperaturverteilung innerhalb der Miete im Blick behalten. In den trapezförmigen Mieten sind die Außenbereiche und die unteren Schichten insbesondere im Winter deutlich kühler. Dort werden die erforderlichen Temperaturen von mindestens 55 Grad Celsius über 14 Tage gar nicht oder nicht ausreichend lang erreicht. Deshalb sollte man die Miete umsetzen, damit das Material aus den kühleren Bereichen durchmischt wird und veränderten thermischen Bedingungen ausgesetzt ist, unter denen eine ausreichende Hygienisierung stattfinden kann.