Palle Jakobsen, Gründer und Chefanalyst bei Agrocom, über Preisaussichten, Marktzyklen sowie die Bedeutung von Margen und Cashflow für europäische Ackerbau-betriebe
Frauen sind in Landwirtschaft und Agribusiness hochqualifiziert, in den obersten Führungsgremien der Branche jedoch noch unterrepräsentiert. Welche Stellschrauben für mehr Diversität und Innovation bewegt werden müssen.
Andere Verträge, mehr Bürokratie, beschleunigter Strukturwandel: Wie sich der Brexit bis heute auf den Milchmarkt im Vereinigten Königreich auswirkt, analysieren die DLG-Mitteilungen.
Die Dürrefolgen bestimmen die Diskussion um die Ernte 2026 in Deutschland, Rufe nach Nothilfen und weiteren Subventionen werden laut. Berater und Marktexperten stellen auf den DLG-Unternehmertagen 2026 aber klar: Der Betriebsleiter bestimmt, wie gut sein Unternehmen in der Krise dasteht.
Ein Stresstest für den landwirtschaftlichen Betrieb ist mühsam. Aber wer in schwierigen Zeiten die richtigen Weichen für mehr Resilienz stellt, profitiert in guten Zeiten doppelt.
Der Selbstversorgungsgrad bei Lebensmitteln liegt in Deutschland bei nur noch 83 Prozent – und sinkt absehbar weiter. Wenn zugleich die Wirkstoffverfügbarkeit weiter abnimmt, geraten Kulturen mit hohen Pflanzenschutzanforderungen besonders unter Druck.
Die Agrarmärkte sind angespannt wie selten zuvor. Im Interview vor den DLG-Unternehmertagen 2026 spricht DLG-Präsident Hubertus Paetow darüber, wie die fordernde Lage genutzt werden kann, um Schwachstellen zu identifizieren und Betriebe zukunftsfest auszurichten.
Mit einem staatlich geförderten Altersvorsorgedepot will die Bundesregierung die private Altersvorsorge grundlegend reformieren. Künftig sollen Aktien, Fonds und ETFs eine deutlich größere Rolle spielen als bisher.
Unterschiedliche Standards bei Klimabilanzierung und Rückstandsbewertung führen zu Reibungsverlusten in der Kette. Die Initiative Plattform Ackerbau schafft eine gemeinsame Kommunikationsbasis entlang der Wertschöpfungskette.