Zum Hauptinhalt springen

DLG-Ausschuss für Pflanzenernährung

Der DLG-Ausschuss für Pflanzenernährung setzt sich aus Vertretern aller Interessensgruppen zusammen und beschäftigt sich mit allen Facetten der Pflanzenernährung. Neben innovativen Landwirten sind die Bereiche Wissenschaft, Beratung, Industrie und Handel sowie Behörden aus der ganzen Bundesrepublik vertreten. Eine paritätische Zusammensetzung wird angestrebt.

Ziele und Interessenschwerpunkte:

Der Ausschuss für Pflanzenernährung ist eine branchenübergreifende Expertenrunde. Er bietet Möglichkeiten zum Informationsaustausch, zur Diskussion und Stellungnahme bei allen wichtigen Entwicklungen und Fragestellungen im Zusammenhang mit der Pflanzenernährung und Düngung.

Die Interessenschwerpunkte sind:

  • Neue Technologien und Entwicklungen im Bereich der Düngung
  • Politische, rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
  • Vor- und nachgelagerte Bereiche

Aktivitäten  und Aufgabengebiete des Ausschusses

  • Regelmäßige Ausschusssitzungen zu aktuellen Themen der Pflanzenernährung und Düngung
  • Organisation öffentlicher Vortragsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen
  • Kommunikationsplattform zum fachlichen Informationsaustausch
  • Gremium für Expertengespräche

Aktuelle Themen

  • Precision Farming
  • N-Dynamik / N-Bilanzen
  • Die neue Düngeverordnung
  • Spurenelemente

Vertretene Bereiche

  • Landwirtschaft
  • Wissenschaft
  • Beratung
  • Industrie
  • Behörden

Publikationen

Hier finden Sie eine Auswahl der aktuellen DLG-Merkblätter zum Thema Pflanzenernährung, die Sie auch kostenlos im Adobe-Acrobat-Format (PDF) herunterladen können. Diese Fachinformationen werden durch unsere Fachgremien erarbeitet.

Hinweise zur Kalkdüngung

DLG-Merkblatt 456

Die optimale Kalkversorgung des Bodens ist eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Pflanzenproduktion, sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht. Ein standortgerechter pH-Wert im Boden und eine günstige Versorgung mit Calcium und Magnesium sind die Basis für Bodenfruchtbarkeit und eine optimale Wirkung aller anderen Produktionsfaktoren (Saatgut, Düngemittel, Pflanzenschutz). 
Dieses Merkblatt beinhaltet die wesentlichen Gesichtspunkte der Kalkdüngung von Ackerflächen. Es soll allen interessierten Landwirten als Leitfaden für eine standortgerechte, bodenartspezifisch optimale Kalkversorgung landwirtschaftlicher Böden dienen mit dem Ziel der Ertragssicherung und -optimierung sowie auch für den Bodenschutz. 

Stickstoffdüngung reduzieren - ist das sinnvoll?

DLG-Kompakt 03/2020

Die landwirtschaftliche Praxis orientierte ihre Düngermenge bisher am ökonomischen Optimum. Mit der aktuellen Düngeverordnung (DüV) aus dem Jahre 2017 gibt es verbindliche Regeln zu Menge und Zeitpunkt der Düngung. Der Düngebedarf muss nach einem vorgeschriebenen Weg berechnet werden. Um den Eintrag von Nitrat in das Grundwasser in besonders gefährdeten Regionen (sog. Rote Gebiete) weiter zu senken, soll die in der Düngeverordnung 2017 vorgegebene Düngermenge ab 2020 um weitere 20 % reduziert werden – also auf Werte, die deutlich unterhalb des ökonomischen Optimums liegen. Diese Begrenzung scheint auf den ersten Blick eine einfache und schnelle Maßnahme zu sein, um den Eintrag von Nitrat in das Grundwasser zu senken.

Mykorrhizierung im Ackerbau - Pilze im Boden gezielt nutzen

DLG-Kompakt 03/2019

Mit Verschärfung der Rahmenbedingungen zur Düngung wird es immer schwieriger, unsere Kulturpflanzen adäquat mit Nährstoffen zu versorgen. Bei geringeren Düngemengen müssen die ausgebrachten Nährstoffe besser genutzt werden. Eine effiziente Aufnahme durch die Wurzel ist hier eine wichtige Voraussetzung. Dazu helfen zwar Düngerform, das Timing und die Applikationstechnik, aber die Aufnahme selbst muss die Pflanze allein schaffen. Ganz alleine? Nicht ganz!

Kationenaustauschkapazität - Kationenverhältnisse sind kein Wachstumsfaktor

DLG-Kompakt 02/2019

Weltweit wurden viele verschiedene Methoden erforscht und entwickelt, um die Zusammensetzung und Verfügbarkeit von Nährstoffen in Böden zu erfassen.
Die in Deutschland etablierten Untersuchungsmethoden fußen auf jahrzehntelanger Forschung, und die Empfehlungen sind an regionalen Feldversuchen geeicht. Die Belegung der Austauschplätze des Bodens wird dabei über die Bodenart berücksichtigt. Um den Boden fit zu halten oder ackerbauliche Probleme zu lösen, führen eine gezielte Beratung und die konsequente Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen am ehesten zum Ziel

Qualität von Mineraldüngern - Nicht nur die inneren Werte zählen

DLG-Kompakt 04/2018

Die Qualität von Mineraldüngern wird meist auf deren Nährstoffgehalte, Nährstofformen oder Gehalte an unerwünschten Stoffen beschränkt. Dabei ist die physikalische Düngerqualität entscheidend für eine gleichmäßige Verteilung, eine grenzgenaue Ausbringung und schlussendlich für hohe Erträge und Qualitäten. Wenn die Qualität nicht stimmt, entstehen Nährstoffverluste, Pflanzenbestände werden nicht bedarfsgerecht versorgt und Ertragspotenziale gehen verloren. Im Grunde liegt gar ein Verstoß gegen die Düngeverordnung vor, da diese eine genaue und bedarfsgerechte Düngung fordert. Exaktes Grenzstreuen wird nahezu unmöglich. Am Ende werden dadurch die eigenen Spielräume im Nährstoffmanagement eingeschränkt.

Kontakt

Geschäftsführung

Dr. Klaus Erdle
DLG e.V.
Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum
Am Gutshof 3
06406 Bernburg-Strenzfeld
Tel.: + 49 (0) 3471/68484-12
Fax: + 49 (0) 3471/68484-29

K.Erdle@DLG.org

Vorsitzender

Dr. Frank Lorenz
LUFA Nord-West
Institut für Boden und Umwelt
Jägerstraße 23-27
26121 Oldenburg
Telefon: 0441-801866
Telefax: 0441-801863

frank.lorenz@lufa-nord-west.de

Stellv. Vorsitzender

Heinrich von der Decken
Güterverwaltung
24321 Panker