Was Mitglieder 2026 erwarten können

In den vergangenen Jahren hat sich European Arable Farmers (EAF) zu einem vertrauenswürdigen europäischen Netzwerk für progressive Ackerbauern entwickelt. Was als Plattform für den Austausch begann, hat sich zu einer Gemeinschaft entwickelt, die Menschen verbinden möchte, Praktiken vergleicht und echten Mehrwert über Grenzen hinweg schafft.

Im Jahr 2026 wird der EAF auf dieser Grundlage aufbauen – mit klarerem Fokus, stärker strukturierten Formaten und einem stärkeren Schwerpunkt auf gemeinsamem Lernen. Das Ziel ist nicht mehr Aktivität, sondern mehr Relevanz.
 

Erfahrungen in gemeinsamen Fortschritt verwandeln

Die Leitidee für 2026 spiegelt wider, was den EAF schon immer ausgemacht hat: voneinander zu lernen – über Regionen, Systeme und Perspektiven hinweg.

Erfahrungen der europäischen Landwirtschaft in gemeinsamen Fortschritt zu verwandeln bedeutet:

  • die Vielfalt des europäischen Ackerbaus sichtbar zu machen,
  • individuelle Erfahrungen in kollektive Erkenntnisse zu übersetzen,
  • und den EAF als einen Ort zu stärken, an dem Landwirtinnen und Landwirte auf Augenhöhe miteinander in Kontakt treten.

Dieser Ansatz knüpft direkt an frühere EAF‑Aktivitäten an – von Studienreisen und Treffen bis hin zu wirtschaftlichem Benchmarking und informellem Austausch unter Peers – und schärft gleichzeitig den Fokus auf Kontinuität und Wirkung.
 

Eine klare Struktur: People, Practice, Platform

Im Jahr 2026 werden die Aktivitäten des EAF drei eng miteinander verbundene Säulen folgen:

1. People – die EAF-Mitglieder

Im Kern besteht der EAF aus seinen Mitgliedern. Im Laufe des Jahres werden ausgewählte Mitgliederporträts Betriebe, persönliche Perspektiven und strategische Entscheidungen aus ganz Europa hervorheben. Diese Geschichten zeigen nicht nur, wer Teil des Netzwerks ist, sondern auch, warum internationaler Austausch im landwirtschaftlichen Alltag eine Rolle spielt.

2. Practice – reale Herausforderungen und Lösungen

Aufbauend auf der langjährigen Stärke des EAF im praktischen Vergleich wird 2026 den Schwerpunkt weiter auf konkrete Produktions‑ und Managementherausforderungen sowie auf wirtschaftliche und marktbezogene Diskussionen legen. Eine jährliche Sitzung zu Wirtschaft und Benchmarking bietet Raum für vertieftes Gespräch, Lernen und Reflexion.

3. Platform – wissensgetriebener Austausch

Der EAF wird weiterhin eine Mischung aus bewährten und neuen Formaten anbieten:

  • mehrere digitale Treffen für fokussierten Austausch,
  • eine physische Studienreise, um persönliche Verbindungen zu stärken,
  • und ausgewählte Kooperationen mit Partnern, um Perspektiven zu erweitern.

Alle Formate sind darauf ausgelegt, effizient, relevant und fest in den Interessen der Mitglieder verankert zu sein.
 

Qualität vor Quantität

Eine zentrale Erkenntnis der vergangenen Jahre ist, dass Wert nicht aus ständiger Aktivität entsteht, sondern aus gut vorbereitetem, bedeutungsvollem Austausch. 2026 wird der EAF daher den Fokus auf eine begrenzte Anzahl hochwertiger Formate legen, deren Inhalte über verschiedene Kanäle – wie Website und Social Media – sinnvoll weitergenutzt werden. Dieser Ansatz sichert Kontinuität ohne Überlastung, klare Erwartungen für Mitglieder und eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen.
 

Blick nach vorn

Mit seinem Programm für 2026 stärkt der EAF das, was das Netzwerk schon immer ausgemacht hat: Vertrauen, Offenheit und die Bereitschaft, aus unterschiedlichen landwirtschaftlichen Realitäten in Europa zu lernen.

Die Mitglieder können sich auf ein Jahr freuen, das Verbindungen vertieft, Erkenntnisse schärft und individuelle Erfahrungen in gemeinsamen Fortschritt verwandelt.