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Vervielfältigung und Übertragung einzelner Textabschnitte, Zeichnungen oder Bilder (auch für den Zweck der Unterrichtsgestaltung) sowie Bereitstellung eines Merkblattes im Ganzen oder in Teilen zur Ansicht oder zum Download durch Dritte nur nach vorheriger Genehmigung durch DLG e.V., Servicebereich Marketing, Eschborner Landstraße 122, 60489 Frankfurt am Main, Tel. +49 69 24788-209, M.Biallowons@DLG.org

Aktuelle Merkblätter

Arbeitsorganisation in Milchviehställen

DLG-Merkblatt 460

Während die strukturierte Arbeitsorganisation in der Industrie bereits fest etabliert ist, hat sie in der Milchproduktion erst durch die Spezialisierung der Betriebe, die wachsenden Bestandsgrößen sowie die zunehmende Beschäftigung von Lohnarbeitskräften an Bedeutung gewonnen.
Unter Arbeitsorganisation im Milchviehbetrieb kann die eindeutige Abgrenzung von Zuständig­keiten, die klare Definition von Aufgaben, die Strukturierung und Standardisierung von Arbeits­prozessen, das aufeinander Abstimmen von betrieblichen Abläufen sowie eine klare Kommuni­kation verstanden werden. Sie bietet Betrieben die Möglichkeit, durch geregelte Arbeitszeiten und klar umschriebene Arbeitsplätze als ein attraktiver Arbeitgeber auf dem „umkämpften“ Arbeitnehmermarkt aufzutreten. Darüber hinaus kann strukturierte und organisierte Arbeit zu Effizienzsteigerungen und damit zu niedrigeren Produktionskosten führen. Das DLG-Merkblatt 460 ist eine umfassende Überarbeitung des DLG-Merkblattes 384 „Arbeitsorganisation in Milchviehställen“.

Aktualisierung der Fütterungsverfahren in der Kälbermast

DLG-Merkblatt 462

Insbesondere nicht zur Zucht verwendete Kälber aus der spezialisierten Milcherzeugung werden in verschiedenen Verfahren aufgezogen. Es wird zwischen der Kälbermast und der Rosa-Kalbfleischerzeugung unterschieden. In diesem Merkblatt werden die aktuell relevanten Verfahren in der Kälbermast beschrieben basierend auf umfangreichen Recherchen sowie Informationen und Erfahrungen aus Beratung, Praxis und von Experten. Konkrete Futterpläne aus Betrieben werden beispielhaft für die einzelnen Mastwochen dargestellt.

Maßnahmen zur Optimierung der Traktion

DLG-Merkblatt 461

Nach dem DLG-Merkblatt 344 „Bodenschonender Einsatz von Landmaschinen“ mit dem Schwerpunkt Boden und dem DLG-Merkblatt 356 „Reifen richtig wählen und einsetzen“ mit dem Fokus auf den Reifen wird in diesem Merkblatt auf den Kontakt der beiden Bereiche Boden und Reifen eingegangen. Schwerpunktmäßig geht es hier um die Übertragung der Zugkraft. Das Merkblatt zeigt die Einflussfaktoren auf die Effektivität der Leistungsübertragung und gibt Hinweise, wie die Motorleistung des Traktors effi­zient, also mit möglichst wenig Verlust, bodenschonend in Zugleistung umgesetzt werden kann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Leistungsübertragung von Traktor-Ackerreifen.

Strukturierung von Buchten in Ferkelaufzucht und Schweinemast

DLG-Merkblatt 458

Das Ziel einer optimalen Buchtenstruktur sollte sein, das ungehinderte Ausleben der Bedürfnisse eines jeden Schweines zu jeder Zeit zu ermöglichen. Es sollte jedem einzelnen Schwein in der Gruppe die Möglichkeit gegeben werden, Ruhezeit mit tiefem Schlaf ebenso wahrnehmen zu können wie Aktivitätszeit, in der Spiel- und Erkundungsdrang ausgelebt werden können – ohne von anderen Tieren gestört zu werden. Damit kann Stress bei den Tieren wirkungsvoll reduziert werden.  

N-/P-reduzierte Schweinefütterung im Fokus!

DLG kompakt 06/2020

Für Schweinehalter stehen neben der Ökonomie vor allem die Steigerung des Tierwohls und die Umweltentlastung im Fokus. Das Futter und die Ausgestaltung der Fütterung können für das Tierwohl und die Umweltwirkungen einen entscheidenden Beitrag leisten. Im nachstehenden Beitrag liegt der Schwerpunkt auf den Herausforderungen zur Reduzierung negativer Umwelteinwirkungen.

Legehennenhaltung

NEU: DLG-Merkblatt 405 (3. Auflage komplett überarbeitet, Stand: 07/2020)

Mit der Verlagerung der Erzeugung hin zu alternativen Haltungsformen, aber auch durch die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Haltung von Legehennen, haben sich die Anforderungen im Hinblick auf die Erzeugung eines qualitativ hochwertigen Eies deutlich verschoben. So muss der Hygiene in Verfahren mit Einstreu und dem Angebot von Auslaufflächen deutlich mehr Augenmerk gewidmet werden. Aber auch an die Tiere und die Erhaltung ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit werden in derartigen Systemen höhere Ansprüche gestellt. 
Mit diesem Merkblatt sollen die Grundlagen für eine wirtschaftlich erfolgreiche Erzeugung von qualitativ hochwertigen Eiern in den unterschiedlichen Haltungsformen aufgezeigt werden.

Stromspeicher in der Landwirtschaft

DLG kompakt 07/2020

Die Energiewende braucht Stromspeicher. Erst mit ihnen wird die Energieversorgung aus Sonne und Wind zuverlässig und planbar, sowohl regional als auch überregional. Landwirten bieten Stromspeicher nicht nur die Möglichkeit der Eigenstromversorgung. Darüber hinaus können sie damit bei der dezentralen, regionalen Stromerzeugung und Versorgung aktiver Marktteilnehmer werden.

Hinweise zur Kalkdüngung

DLG-Merkblatt 456

Die optimale Kalkversorgung des Bodens ist eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Pflanzenproduktion, sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht. Ein standortgerechter pH-Wert im Boden und eine günstige Versorgung mit Calcium und Magnesium sind die Basis für Bodenfruchtbarkeit und eine optimale Wirkung aller anderen Produktionsfaktoren (Saatgut, Düngemittel, Pflanzenschutz). 
Dieses Merkblatt beinhaltet die wesentlichen Gesichtspunkte der Kalkdüngung von Ackerflächen. Es soll allen interessierten Landwirten als Leitfaden für eine standortgerechte, bodenartspezifisch optimale Kalkversorgung landwirtschaftlicher Böden dienen mit dem Ziel der Ertragssicherung und -optimierung sowie auch für den Bodenschutz. 

Herdenschutz gegen den Wolf

DLG-Merkblatt 455

Die Wiederbesiedelung Europas durch steigende Wolfspopulationen und parallel die Förderung der Weidetierhaltung aus Aspekten einer extensiven Landschaftspflege und des Tierwohls erfordern nicht nur gesellschaftliches Umdenken, sondern führen zu einer anspruchsvolleren Weidetierhaltungspraxis, die praktikabel, wirtschaftlich zumutbar und allgemein akzeptabel zu entwickeln ist.

Ferkelkastration unter Inhalationsnarkose

DLG-Merkblatt 454

Das DLG-Merkblatt 454 soll als Hilfestellung für AnwenderInnen der Inhalationsnarkose mit Isofluran zur Optimierung der Arbeitsabläufe dienen und Anwendertipps aus Praxiserhebungen anschaulich darstellen. Die im Merkblatt beschriebenen Erfahrungen und Abbildungen stammen aus zwei BLE-geförderten Projekten, bei denen die Praxistauglichkeit der Injektionsnarkose (Merkblatt 453) sowie der Inhalationsnarkose im Vordergrund standen.

Sicherheit bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

DLG-Kompakt 05/2020

In diesem DLG-Kompakt werden geschlossene Befüllsysteme für Pflanzenschutzmittel vorgestellt. Sie bieten mehr Sicherheit bei der Befüllung von Spritzen und der Anwendung zum Schutz von Umwelt und Landwirt. Lesen Sie mehr zur Funktionsweise dieser Systeme und den Vorteilen bei ihrem Einsatz. 

Ferkelkastration unter Injektionsnarkose

DLG-Merkblatt 453

Ab dem 01. Januar 2021 dürfen in Deutschland gemäß § 21 Abs. 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG) männliche Ferkel nicht mehr ohne Betäubung kastriert werden. Eine zugelassene Methode für die chirurgische Kastration ist die Injektionsnarkose mit dermWirkstoffkombination Ketamin und Azaperon.
Dieses Merkblatt soll als Hilfestellung für AnwenderInnen der Injektionsnarkose bei der Optimierung von Arbeitsabläufen dienen und Anwendertipps aus Praxiserhebungen anschaulich darstellen. 

Dürreversicherung

DLG-Kompakt 04/2020

Für landwirtschaftliche und gartenbauliche Kulturen besteht seit jeher die Gefahr von Schäden durch Wetterrisiken. Hagel, Sturm, Starkregen oder Frost können die Pflanzen bis hin zum Totalausfall schädigen. In den letzten Jahren ist als weitere besondere Gefahr die Dürre bzw. Trockenheit hinzugekommen. Trotzdem ist in Deutschland nur ein geringer Teil der Ackerflächen dagegen versichert. Dieses DLG-kompakt gibt einen Überblick zu den Möglichkeiten der Dürreversicherung in Deutschland und stellt zum Vergleich ein Beispiel aus den Niederlanden vor.

Lagerung von Pflanzenschutzmitteln auf dem landwirtschaftlichen Betrieb

DLG-Merkblatt 452

Bereits bei der Bevorratung mit geringen Mengen an Pflanzenschutzmitteln verlangt das geltende Fachrecht erhebliche Sicherheitsvorkehrungen. Was der Landwirt für die ordnungsgemäße Lagerung von Pflanzenschutzmitteln grundsätzlich beachten muss, wird im vorliegenden Merkblatt erläutert. Das Merkblatt 452 ist eine Neuauflage des Merkblatts 352. 

Milchinhaltsstoffe zur Fütterungs- und Gesundheitskontrolle der Milchkuh

DLG-Merkblatt 451

Milchkontrolldaten stellen eine einfache und effektive Unterstützung des Herdenmanagements dar. Der darin enthaltene Fütterungsbericht liefert Aussagen zur Versorgungslage mit Nährstoffen und Energie und zur Stoffwechselsituation. Zur Anpassung der verwendeten Wertebereiche an die aktuellen Milchrindgenetiken wurde der Bewertungsrahmen weiterentwickelt. Dieses Merkblatt stellt den Leitfaden zur Berechnung der neuen Wertebereiche, zur Erstellung der Auswertungen und eine Interpretationshilfe dar.

Stickstoffdüngung reduzieren - ist das sinnvoll?

DLG-Kompakt 03/2020

Die landwirtschaftliche Praxis orientierte die Menge ihrer Stickstoffdüngung bisher am ökonomischen Optimum. Mit der aktuellen Düngeverordnung (DüV) aus dem Jahre 2017 gibt es verbindliche Regeln zu Menge und Zeitpunkt der Düngung und die vorgegebene Düngermenge soll ab 2020 um weitere 20 % reduziert werden – also auf Werte, die deutlich unterhalb des ökonomischen Optimums liegen. Die deutsche Agrarforschung an Universitäten, Hochschulen und offiziellen Forschungseinrichtungen hat sehr viele fundierte Erkenntnisse gewonnen, die diese Maßnahme nicht immer sinnvoll erscheinen lassen.

Preisabsicherung mit dem Rohmilchkontrakt – Beurteilung aus Bankensicht

DLG-Kompakt 02/2020

Gerade die letzten Jahre mit vergleichsweise starker Investitionstätigkeit in Milchviehbetrieben einerseits und einer lang anhaltenden Marktschwäche andererseits haben gezeigt, dass als Kernelement einer Risikominderung der Aufbau eines Liquiditätspuffers notwendig und sinnvoll ist. Gerade unter schwierigen Rahmenbedingungen ist eine liquiditätsbezogene Risikostrategie überlebenswichtig. Welche Instumente dafür zur Verfügung stehen, können Sie in diesem DLG kompakt nachlesen.

Hitzestress bei Milchvieh

DLG-Merkblatt 450

Gut belüftete Ställe halten Tiere gesund und bringen Leistung. Nicht zuletzt die außergewöhnlich hohen Temperaturen der letzten Sommer geben Anlass, sich mit dem Thema näher zu befassen. Ziel dieses Merkblattes ist es, vorbeugende Maßnahmen und fachgerechte Techniken zu beschreiben sowie Entscheidungshilfen zu geben. Insbesondere zur baulich technischen Gestaltung von Unterstützungslüftungen sowie zum Thema Kühlung als weiteren Aspekt sollen Hinweise gegebenen werden.