Alternative Proteinquellen gewinnen in der Lebensmittelwirtschaft zunehmend an Bedeutung – insbesondere für Fleisch- und Milchersatzprodukte.
Treiber sind veränderte Ernährungsgewohnheiten, gesundheitliche Motive sowie ökologische Aspekte.
Pflanzliche Proteinquellen wie Soja, Erbsen und andere Leguminosen stehen dabei besonders im Fokus; vereinzelt werden auch Proteine aus Pilzen oder Insekten genutzt.
Um Marktpotenziale, Verbraucherakzeptanz sowie Chancen und Herausforderungen für Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie besser einschätzen zu können, hat die DLG gemeinsam mit Prof. Dr. Holger Buxel von der FH Münster Ende 2025 eine Studie zu alternativen Proteinquellen durchgeführt.
Grundlage sind Befragungen landwirtschaftlicher Betriebe sowie von Verbraucherinnen und Verbraucher zu Anbau, Vermarktung, Bekanntheit, Image und Konsum alternativer Proteinquellen und Fleisch- und Milchersatzprodukten.
Key Insights der Studie
Vom Anbau bis zum Konsum:
Alternative Proteinquellen brauchen Akzeptanz, Qualität und verlässliche Märkte
„Konkrete Empfehlungen für pflanzliche Fleisch- und Milchersatzprodukte gibt es bislang jedoch nicht. Zwar legen Aufmachung und Verzehrgewohnheiten oft einen direkten Austausch nahe, dennoch ist eine differenzierte Betrachtung erforderlich.“
Dr. Andrea Lambeck, BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE)
Events
Alternative Proteine im Dialog
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