DLG-PraxisMonitor Reifendruckregelung

Landwirte ziehen positive Bilanz 

Im DLG-PraxisMonitor befragte die DLG Praktikerinnen und Praktiker zu ihren Erfahrungen mit variablem Reifendruck – mit eindeutigem Ergebnis: Die Technologie überzeugt in der Praxis.

Ein richtig eingestellter Reifendruck am Traktor wirkt sich gleich mehrfach positiv aus: Auf dem Feld und der Wiese reduziert ein niedrigerer Reifendruck den Bodendruck und hinterlässt flachere Spuren – das schont die Bodenstruktur und schützt das Pflanzenwachstum. Auf der Straße hingegen sorgt ein höherer Reifendruck für geringeren Rollwiderstand, sinkenden Dieselverbrauch und längere Reifenstandzeiten – bei gleichzeitig reduziertem Reifenabrieb und niedrigerer Feinstaubbelastung. Kurz gesagt: Wer den Reifendruck situationsgerecht anpasst, gewinnt auf ganzer Linie. Doch wie gehen Praxisbetriebe mit diesem Wissen um – und welche konkreten Erfahrungen haben sie mit variabler Reifendruckregelung gemacht? Der DLG-PraxisMonitor gibt Antworten.

Fahrspur mit 30 % Radschlupf zeigt Bodenbeanspruchung auf dem Acker.
Abb. 1: Fahrspur mit zu viel Schlupf (30 %) © L. Volk

An der DLG-Umfrage zur Reifendruckregelung haben insgesamt 285 Praxisbetriebe teilgenommen. Über 90 % waren landwirtschaftliche Betriebe, zum Teil überbetrieblich arbeitend. Auch Lohnunternehmer und Maschinenringe sendeten Antworten ein. Die Betriebe liegen in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und in den Niederlanden. 

Wir danken allen Teilnehmenden für ihre wertvollen Rückmeldungen. Die gesammelten Erfahrungen aus der Praxis helfen Ihnen als Praktikerinnen und Praktiker ebenso wie uns als DLG-Fachzentrum für Landwirtschaft und Lebensmittel gemeinsam, den Bodenschutz weiterzuentwickeln und den Fortschritt in der Landwirtschaft voranzutreiben. Die nachfolgenden Ergebnisse fassen die Antworten aller Teilnehmenden zusammen.

Die teilnehmenden Betriebe liegen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Sowohl die Anzahl und Ausrichtung der Betriebszweige als auch die insgesamt bewirtschaftete Fläche, die Schlaggrößen und Anbauschwerpunkte, die gehaltenen Tierarten sowie die Anzahl der Tierplätze waren sehr vielfältig, betrachtet man alle Betriebe gemeinsam. 
 

Regionale Verteilung

Jeweils 9 % der Teilnehmenden kamen aus der Schweiz und Österreich. Die Niederlande waren mit rund 1 % vertreten. Erwartungsgemäß kam die Mehrzahl der Teilnehmenden zu circa 80 % aus Deutschland und verteilten sich auf 13 Bundesländer. Besonders zahlreich waren die Antworten aus Niedersachsen (29 %), Nordrhein-Westfalen (26 %) und Bayern (12 %), gefolgt von Schleswig-Holstein (9 %) und Hessen (7 %). Aus den Flächenstaaten Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen kamen anteilsmäßig zwar weniger Antworten, jedoch waren die einzelnen Betriebe erwartungsgemäß größer.

Betriebsschwerpunkte, Flächen, Böden und Niederschläge

Ein buntes Bild liefern die Betriebsschwerpunkte. Über die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe nannte Ackerbau als ihren Betriebsschwerpunkt. Aber auch Betriebe mit Tierhaltung oder Energieerzeugung als Produktionsschwerpunkt haben uns Antworten geliefert.

Die bewirtschaftete Fläche der Betriebe erstreckt sich von 1 ha bis 2.550 ha. Insgesamt repräsentieren die Teilnehmenden über 50.000 ha Fläche, davon rund 5.500 ha Grünland. Bei gut einem Drittel sind die Schläge zwischen 5 ha und 10 ha groß.

Gut die Hälfte der Betriebe wirtschaftet auf vorwiegend mittleren Böden (51 %). Der Rest verteilt sich annähernd gleichmäßig auf vorwiegend schwere (28 %) und vorwiegend leichte Böden (21 %). Ähnliche Verhältnisse kennen wir auch aus zurückliegenden Umfragen.

Anbauschwerpunkte

Im Bereich der Anbauschwerpunkte waren Mehrfachnennungen möglich. Hier zeigt sich das übliche Bild mit einem hohen Getreideanteil (90 %), gefolgt von Mais (74 %) und Raps (47 %). 48 % der Betriebe haben (auch) Hackfrüchte als weiteren Anbauschwerpunkt. Bei rund 15 % der befragten Betriebe steht die Produktion von Grundfutter im Vordergrund, bei 11 % der Anbau von Sonderkulturen und Gemüse.

Tierplätze

Auch für die tierhaltenden Betriebe zeigt sich in der Umfrage ein vielfältiges Bild.

Gülleausbringung: Betriebsintern oder als Dienstleistung

Bei der Gülledüngung gilt der variable Reifendruck als sinnvolle Ausrüstung für mehr Bodenschonung und weniger Dieselverbrauch. Deswegen haben wir in unserer Umfrage zusätzlich abgefragt, wie Landwirtinnen und Landwirte die Gülledüngung handhaben.

Etwa die Hälfte der Antwortenden führt die Gülleausbringung selbst durch. Die andere Hälfte beauftragt den Lohnunternehmer oder lässt im Maschinenring arbeiten. Bei Dienstleistungen ist es für über 85 % der landwirtschaftlichen Betriebe wichtig, dass mit Reifendruckregelanlage gearbeitet wird. 

Die Kernfrage: Wird der Reifendruck am Traktor umgestellt?

Über 60 % nutzen den variablen Reifendruck, der Rest denkt darüber nach. Zur Einstellung des Luftdruckes im Reifen werden eigene Erfahrungen genutzt (43 %) oder die Werte aus der Reifentabelle (40 %) herangezogen. Assistenzsysteme spielen hierbei mit 10 % noch eine kleine Rolle.

Reifendruckregelanlagen verbessern den Fahrkomfort und zeigen positive Effekte

Etwa 43 % der Teilnehmenden haben bereits einen oder mehrere Traktoren mit einer Reifendruckregelanlage ausgestattet. Damit lässt sich das Umstellen des Reifendrucks auf komfortable Weise gestalten und häufig wird die für das Aufpumpen der Reifen benötigte Zeit verkürzt.

Wie zu erwarten war, sind es vornehmlich größere Betriebe und Lohnunternehmer, die bereits mehrere Traktoren mit einer Reifendruckregelanlage ausgestattet haben.

Technische Daten der ausgestatteten Traktoren

Bei der Ausstattung mit einer Reifendruckregelanlage sind die Traktoren aus der Leistungsklasse 200 PS bis 300 PS mit 52 % die Spitzenreiter. Danach folgt die Leistungsklasse 100 PS bis 200 PS mit rund 34 %. Auch leistungsstärkere Traktoren mit über 300 PS sind mit immerhin 12 % vertreten.

Die mit einer Reifendruckregelanlage ausgestatteten Traktoren sind meist jüngeren Baujahres. Ein deutlicher Anstieg ist ab 2015 zu erkennen.

Nachrüstung oder Erstausstattung

Aktuell sind es mit 63 % mehrheitlich Nachrüstlösungen, die am Traktor verbaut wurden. Ab Baujahr 2015 werden die Traktoren zeitnah nach dem Erwerb mit einer Reifendruckregelung ausgestattet.

Traktoren, die mit einer Reifendruckregelanlage als Erstausstattung angeschafft wurden, sind erwartungsgemäß bis 10 Jahre alt. Ab 2015 kam Fendt mit VarioGrip und, später, Claas mit dem Assistenzsystem Cebis auf den Markt.

Bereifung

In unserer Umfrage haben wir auch nach der Bereifung der Traktoren gefragt. Erfreulich ist der hohe Anteil an VF-(very high flexion) und IF-(increased flexion) Bereifung. Mit IF- oder VF-Bereifung können hohe Traglasten mit sehr wenig Reifendruck gefahren werden. Bei niedrigem Reifendruck auf dem Feld vergrößert sich dadurch die Aufstandsfläche, der Bodendruck wird minimiert und Bodenverdichtungen reduziert.

Arbeiten

Der Einsatz von Traktoren mit Reifendruck­regel­anlagen ist vielfältig. Bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich.

Die Anteile der Feldarbeiten bewegen sich für die Traktoren mit Reifendruckregelanlage im üblichen Bereich mit einem Schwerpunkt zwischen 50 % und 75 %.

Erwartungen bei der Kaufentscheidung: Bodenschutz, Zugkraft und Kraftstoffeinsparungen liegen vorn

Wir haben nach den Erwartungen bei der Entscheidung für die Anschaffung einer Reifendruckregelung am Traktor gefragt. Bei dieser Frage waren Mehrfachantworten möglich. Es sind vor allem die flacheren Spuren als sichtbares Zeichen für den Bodenschutz sowie mehr Zugkraft bei weniger Schlupf, einhergehend mit Kraftstoffeinsparungen, die bei den Befragten im Vordergrund für die Entscheidungsfindung standen. 

Ausstattung der Reifendruckregelanlage für beide Achsen üblich, Hinterachse und Allradachse mit Leitungen über die Kotflügel sind verbreitet

Die große Mehrheit (86 %) hat sowohl Vorder- als auch Hinterachse mit Reifendruckregelanlagen ausgestattet. Am weitesten sind die Systeme mit Kotflügelleitung verbreitet (68 %). Anlagen mit Luftführung in der Achse werden von circa 20 % genannt. Hierbei sind es meistens neuere Traktoren, die mit einer Reifendruckregelanlage als Erstausstattung ausgerüstet sind. Die Speicherung von vorgewählten Reifendrücken ist wichtig (78 %). Eine Integration in ISOBUS wird von etwa einem Drittel der Teilnehmenden als Ausstattungsmerkmal angegeben.

Erfahrungen mit dem Betrieb der Reifendruckregelanlage: große Zufriedenheit

Festgestellte Effekte und Zufriedenheit

Bei den Antworten auf unsere Frage zu den mit der Reifendruckregelanlage gemachten Erfahrungen findet sich eine hohe Übereinstimmung mit den für die Kaufentscheidung maßgeblichen Erwartungen.

An erster Stelle liegt die Erfahrung mit besserem Bodenschutz, sichtbar durch flachere Fahrspuren und fühlbar durch weniger Schlupf. Mehr Flächenleistung verbessert die Wirtschaftlichkeit. Kraftstoffeinsparungen und eine verlängerte Reifennutzung werden genannt. Auch ein verbesserter Fahrkomfort wird festgestellt.

Die antwortenden  Lohnunternehmungen berichten zudem, dass ihre Kunden durchaus den Wunsch äußern, Fahrzeuge mit einer Reifendruckregelanlage einzusetzen. Auch wenn sie dadurch Vorteile beim Kunden haben,  lassen sich durch die Reifendruckregelanlage keine höheren Preise durchsetzen und sie ist auch nicht ausschlaggebend bei der Akquise von Neukunden.

Befüllzeiten

Oftmals wird mit 0,8 bar Reifendruck im Feld gearbeitet und für die Straßenfahrt werden 1,8 bar eingestellt. Deshalb haben wir beispielhaft nach der Befüllzeit für das Aufpumpen von 0,4 bar auf 1,8 bar gefragt. 

Die Zeit zum Aufpumpen wird mit 5 Minuten bis 15 Minuten angegeben. Kürzere Befüllzeiten werden mit einem Zusatzkompressor erreicht. Diese Kompressoren werden häufig bei der Anschaffung eines großen Güllefasses zusätzlich gekauft,

Zufriedenheit

Insgesamt herrscht bei den Betrieben eine große Zufriedenheit mit ihrer Reifendruckregelanlage vor. 97 % der Befragten sind sehr zufrieden oder zufrieden. Nur 3 % sind weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden.

Auch der Service funktioniert bei den Anbietern von Reifendruckregelanlagen gut. Fast 90 % der Teilnehmenden sind damit sehr zufrieden oder zufrieden.

Störungen treten zwar bei 50 % der Antwortenden gelegentlich auf, scheinen die hohe Zufriedenheit aber nicht maßgeblich negativ zu beeinflussen.

Auch Schäden kommen vor. Bei dieser Frage waren erneut Mehrfachantworten möglich. Rund 40 % der teilnehmenden Betriebe mit Reifendruckregelanlagen am Traktor waren schon einmal mit Schäden an der Anlage konfrontiert. In erster Linie sind es Undichtigkeiten sowie Beschädigungen an Luftzufuhrleitungen, Drehdurchführungen und Radanschlüssen. Bei rund 10 % der Teilnehmenden traten auch Schäden an den Reifen auf. In den meisten Fällen sind die Reifen von der Felge gelaufen.

Welche Fahrzeuge sind auf den Betrieben außerdem mit einer Reifendruckregelanlage ausgestattet?

Von den Betrieben, bei denen bereits einer oder mehrere Traktoren mit einer Reifendruckregelanlage ausgestattet sind, haben 31 % auch andere Fahrzeuge mit einer Reifendruckregelanlage im Einsatz. In erster Linie sind es mit 18 % die Gülletankwagen. Gezogene Pflanzenschutzspritzen und Großflächenstreuer sowie die Selbstfahrer  Mähdrescher, Feldhäcksler und Kartoffelroder werden hier ebenfalls genannt.
 

Geplante Investitionen in Reifendruckregelanlagen

38 % der Betriebe, die bereits Reifendruckregelanlagen im Einsatz haben, planen die Anschaffung weiterer Systeme.

Von den teilnehmenden Betrieben ohne Reifendruckregelanlage wollen rund 20 %  in eine Anlage investieren. In erster Linie sind es Traktoren (46 % bzw. 68 %)  gefolgt von Gülletankfässern (30 % bzw. 7 %), die ausgestattet werden sollen.

Etwa zwei Drittel der Betriebe haben vor, in eine Nachrüstlösung zu investieren. Das verbleibende Drittel wünscht sich die Reifendruckregelanlage als Ausstattungsmerkmal beim Neukauf des Fahrzeugs.

Wie bei den Erwartungen an bereits angeschaffte Reifendruckregelanlagen, werden als Gründe für die Investition der Bodenschutz, mehr Zugkraft bei weniger Schlupf und die Kraftstoffeinsparung genannt. Die Effekte einer Reifendruckregelung haben sich offensichtlich nicht nur bewährt, sondern auch herumgesprochen.

In unserer Umfrage haben wir ebenfalls danach gefragt, wieviel eine Reifendruckregelanlage kosten darf und nach welcher Zeit sie sich amortisiert haben sollte. Die Betriebe wünschen sich erwartungsgemäß möglichst niedrige Anschaffungskosten. Etwa 15 % stellen sich Kosten bis 5.000 € vor. Die Mehrheit mit 60 % liegt im Kostenkorridor zwischen 5.000 € und 10.000 €; rund 8 % der Antwortenden sind bereit, bis 15.000 € für eine Reifendruckregelanlage auszugeben. Damit liegen die angegebenen Preisvorstellungen in etwa bei den Kosten für Nachrüstlösungen unterschiedlicher Ausstattungsstufen inklusive Montagekosten.

Amortisiert haben sollte sich die Investition in eine solche Anlage nach den Vorstellungen der meisten Teilnehmenden (61 %) nach zwei bis vier Jahren. 35 % der Betriebe akzeptieren eine längere Amortisationszeit von fünf bis zehn Jahren.

Wünsche an die Technik und Ausstattung:

Ganz weit vorne ist die Zuverlässigkeit. Eine automatisierte Druckverstellung und Lieferung als Erstausstattung ab Werk sind wünschenswert.

Bei annähernd allen Teilnehmenden ist die Zuverlässigkeit der Reifendruckregelanlage sehr wichtig (97 %). Mit nur wenig Abstand folgt darauf die leichte Bedienbarkeit des Systems (92 %). Auch die Speicherung von voreingestellten Reifendrücken wird gewünscht (78 %) und die schnellere Reifenbefüllung steht ebenfalls ganz oben auf der Anforderungsliste (73 %). Etwas nachgeordnet, aber trotzdem wünschenswert sind für die Teilnehmenden eine automatische Druckeinstellung und eine Ausrüstung ab Werk.

Informationsquellen: Erfahrungsberichte ganz weit vorn

Als sehr wichtige Informationsquelle werden mit 74 % vor allem die Erfahrungsberichte von Berufskollegen angegeben. Dem folgen die Erprobung auf dem eigenen Feld (60 %) und Vorführungen (55 %), u.a. im Rahmen von Fachveranstaltungen. Rund die Hälfte der Teilnehmenden gibt an, dass Artikel in Fachzeitschriften und Ausstellungen (jeweils 52 %) sowie die herstellerunabhängige Beratung (47 %) als sehr wichtige Informationsquellen angesehen werden. Auch das direkte Gespräch mit dem Verkäufer ist den Antwortenden wichtig (46 %). Die Homepage des Anbieters (28 %) und Prospekte (13 %) werden hingegen als weniger wichtig eingestuft. Bemerkenswert, aber bei unseren zurückliegenden Umfragen ähnlich ist, dass die modernen Medien wie Internetforen oder Social Media Kanäle, nach den Ergebnissen unserer Umfrage (noch) nur bei wenigen als wichtigste Informationsquelle dienen (17 % bzw. 11 %).

Unser Fazit

Das Anpassen des Reifendrucks ist ein wichtiges Werkzeug, um den Boden nachhaltig zu schützen. Die antwortenden Betriebe stimmen dieser Empfehlung weitgehend zu. In der Praxis arbeiten ca. 30.000 Pionierlandwirte mit variablem Reifendruck.

Die Mehrheit der Betriebe beobachtet die Reifendruckpioniere und ihre Erfahrungen sowie das Technikangebot der Industrie. Für mehr Bodenschutz braucht es weiterhin Informations- und Überzeugungsarbeit.

Mit Reifendruckregelanlagen in der Kabine wird der richtige Luftdruck im Reifen für die Arbeit, das Feld und die Straße komfortabel eingestellt.

Betriebe, die Erfahrungen mit variablem Reifendruck haben, sind sehr zufrieden und bestätigen die positiven Effekte auf Bodenschutz und Kosteneinsparungen. Die Einsparungen beim Dieselverbrauch und die längere Nutzungsdauer der Reifen leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Amortisation der Investition in eine Reifendruckregelanlage.

Beobachtet werden flachere Spuren durch die größere Aufstandsfläche und mehr echte Vorfahrt, also Flächenleistung aus dem Tank. Bessere Bodenschonung und mehr Wirtschaftlichkeit werden erreicht, sagen die Pioniere. Der fruchtbare Boden wird als  die wichtigste Ressource begriffen und muss nach Kräften als solche nachhaltig erhalten bleiben.

Reifendruckregelanlagen sind im Vormarsch. Die Befüllzeiten können entweder durch zusätzliche Kompressoren oder durch leistungsstärkere Druckluftsysteme des Traktors verkürzt werden.

Es stehen mehrere Anbieter von erprobten Nachrüstlösungen bereit und weitere Traktormarken bieten ab Fabrik den variablen Reifendruck aus der Kabine an. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Markt solche Systeme will und die Technikanbieter darauf reagieren.

Weitere Informationen rund um das Thema finden Sie auf unserer DLG Homepage unter www.dlg.org und in unseren DLG-Merkblättern, z.B.

Grafiken und Tabellen: DLG, Visualisierungen mit KI-Unterstützung erstellt.

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