Ernte 2026 - Hitze, Krisen und Hoffnung 

DLG-Podcast

Eine denkwürdige Ernte 2026 ist bei extrem hohen Temperaturen und Trockenheit Anfang August im Schnelldurchgang zu Ende gegangen. Und damit zwei Wochen früher als in Normaljahren. Gleichzeitig haben geopolitische Krisen und Kriege am Schwarzen Meer und im Nahen Osten an den Agrarbörsen und Kassamärkten eine Rally der Kurse ausgelöst. 

Von Erntedruck keine Spur. Doch angesichts des regional weit verbreiteten Dürresommers stellen sich Landwirte, Agrarhandel und Verarbeiter bange Fragen. Wie viel Ertrag und Qualität hat die Hitzewelle beim Weizen und Raps gekostet? Wie sehr leiden die Herbstkulturen wie Mais und Kartoffeln unter dem Wassermangel? Können attraktive Erzeugerpreise die Einbußen durch die steigenden Betriebsmittelpreise wie Dünger und Diesel unter denen Landwirte ächzen, kompensieren? Darüber berichtet live vom Karlsruher Hafenterminal Dr. Richard Volz, Geschäftsbereichsleiter Agrar bei der ZG Raiffeisen. Im DLG-Podcast spezial spricht er mit DLG-Host Daphne Huber, Mitglied im DLG-Newsroom und Chefredakteurin des Nachrichtendienstes agrarticker.de. 

Im zweiten Podcast zur diesjährigen Ernte richten wir den Blick auf die Lage am Schwarzen Meer. Wie sehr sind die Exporte von Getreide und Ölsaaten durch die zerstörten Hafenanlagen wegen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine beeinträchtigt? Wie arrangieren sich Landwirte und Handel vor Ort seit fünf Jahren im Kriegszustand? Wer könnte es besser wissen als Björn Stendel, CEO der Getreide AG Ukraine, der dort seit 30 Jahren lebt und mit der Landwirtschaft zusammenarbeitet. 


Weiterer Podcast zur Ernte 2026