Neues DLG-Merkblatt: Pflanzen richtig beproben – so nutzen Sie Pflanzenanalyse optimal
Die drei Ziele der Pflanzenanalyse – Besonders bedeutsam in Kulturen mit hohen Ansprüchen an Ertrag und Qualität – Unterschied zwischen regelmäßiger Kontrolle und Mangeldiagnose beleuchtet – Neues DLG-Merkblatt liefert Erklärungen und praxisnahen Leitfaden zur korrekten Probennahme
Knapper werdende Düngespielräume, Kulturen mit hohen Ertrags- und Qualitätsansprüchen und schwierige Standorte: All das sind Faktoren, die die Pflanzenanalyse zu einem wichtigen Werkzeug für die effiziente Bestandsführung machen: Wollen Landwirtinnen und Landwirte die Nährstoffversorgung landwirtschaftlicher Kulturen sicher beurteilen, sollten sie nicht nur den Boden untersuchen, sondern auch die Pflanze selbst. Die Pflanzenanalyse liefert genauen Aufschluss darüber, welche der angebotenen Nährstoffe tatsächlich in der Kultur angekommen sind. Die Probenahme der Pflanzen und die Interpretation der Untersuchungsergebnisse spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Neues DLG-Merkblatt gibt Überblick
Das neue DLG-Merkblatt 507 „Pflanzen richtig beproben – so nutzen Sie die Pflanzenanalyse optimal“ wurde verfasst vom Experten Dr. Frank Lorenz, LUFA Nord-West, unter Mitarbeit des DLG-Ausschusses für Pflanzenernährung. Im Papier werden der Nutzen der Pflanzenanalyse, für welche Kulturen die Pflanzenanalyse besonders bedeutend ist und wie sich eine regelmäßige Kontrolle von einer Mangeldiagnose unterscheiden, eingehend beschrieben. Zudem wird auf den richtigen Zeitpunkt für die Probenahme, die geeigneten Pflanzenteile für und den Vorgang der Beprobung sowie die korrekte Bewertung der Ergebnisse eingegangen. Abschließend stellt das Merkblatt eine Liste mit FAQs bereit, die eine Anleitung für die praktische Probennahme liefern.
Das Merkblatt 507 „Pflanzen richtig beproben – so nutzen Sie die Pflanzenanalyse optimal“ ist online kostenfrei abrufbar. Für weitere Informationen steht Dr. Bruno Görlach vom DLG-Fachzentrum Landwirtschaft und Lebensmittel unter Tel.: +49 69 24788-316 bzw. per Mail unter b.goerlach@DLG.org gerne zur Verfügung.
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