Innovation Award EnergyDecentral: Preisträger 2026

EnergyDecentral 2026: vom 10. bis 13. November in Hannover – Rund 250 angemeldete Aussteller – Parallel zur EuroTier 2026 – DLG-Neuheitenkommission vergibt zwei Gold- und sechs Silbermedaillen

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat die Preisträger des Innovation Award EnergyDecentral 2026 bekannt gegeben. Wegweisende, innovative Entwicklungen in der Energiewirtschaft werden mit dem „Innovation Award EnergyDecentral“ prämiert. Die mit den renommierten Neuheiten-Medaillen ausgezeichneten Preisträger stehen stellvertretend für den Gestaltungswillen und die Innovationskraft der gesamten Branche. Vergeben wird der Award alle zwei Jahre von einer unabhängigen Expertenkommission, zugelassen sind alle angemeldeten Aussteller der EnergyDecentral 2026. In diesem Jahr wurden 20 Neuheiten eingereicht, davon 17 Neuheiten zur Teilnahme am Neuheitenwettbewerb zugelassen. Die unabhängige DLG-Expertenkommission bewertete die zugelassenen Innovationen nach den geltenden Prämierungs- und Prüfbestimmungen und vergab daraus zwei Goldmedaillen und sechs Silbermedaillen.

Mit einem Innovation Award EnergyDecentral in Gold wird ein Produkt mit neuer Konzeption ausgezeichnet, bei dem sich die Funktion entscheidend geändert hat und durch dessen Einsatz ein neues Verfahren ermöglicht oder ein bekanntes Verfahren wesentlich verbessert wird. Für die Vergabe einer Goldmedaille sind insbesondere folgende Kriterien entscheidend:

  • Bedeutung für die Praxis,
  • Vorteile für die Betriebs- und Arbeitswirtschaft,
  • Verbesserung der Umwelt- und Energiesituation,
  • Auswirkungen auf Arbeitserleichterung und Arbeitssicherheit.

Mit einem Innovation Award EnergyDecentral in Silber wird eine Neuheit ausgezeichnet, bei der ein bekanntes Produkt so weiterentwickelt wurde, dass eine wesentliche Verbesserung der Funktion und des Verfahrens zu erwarten ist. Die Voraussetzungen für eine Goldmedaille werden dabei jedoch nicht in vollem Umfang erfüllt.

Für die Vergabe einer Silbermedaille sind insbesondere folgende Kriterien maßgeblich:

  • wirtschaftliche Bedeutung für die Praxis,
  • Vorteile für Arbeitsleistung und Arbeitsqualität,
  • Verbesserung der Funktionssicherheit,
  • Auswirkungen auf die Umwelt- und Energiesituation.

Die prämierten Produkte müssen zum Zeitpunkt der Ausstellung voll funktionsfähig sein und spätestens zur EnergyDecentral 2028 auf dem Markt verfügbar sein.

Mehr zu den Gewinnern: https://www.energy-decentral.com/de/awards/innovation-award/gewinner-2026 (aktiv ab 11:30 Uhr)
Bilder zum Download: https://www.energy-decentral.com/de/presse/digitales-pressekit

Goldmedaillen:

  • Malmberg MethaLoop
    Malmberg Bioerdgastech GmbH
    Halle: 25 Stand: F04


  • Beim Betrieb von Biogasanlagen gilt es einen „Methanschlupf“, also ungewollte Methanverluste aus der Anlage, möglichst zu vermeiden. Neben der Vermeidung technischer Störungen rücken hier die Verfahren und Prozesse selbst zunehmend in den Fokus. Methan besitzt in der Atmosphäre ein deutlich höheres Erwärmungspotenzial als CO2 selbst und wirkt gerade in den ersten Jahren nach dem Austrag wie ein massiver Klimaturbo. Erste Länder mit besonders hohen gesetzlichen Anforderungen an die Luftreinhaltung beschränken den Methanschlupf auf Grenzwerte von 0,2 %, was mit den aktuell am Markt verfügbaren Biogasaufbereitungsanlagen bislang technisch nicht eingehalten werden konnte. Das in der Abluft enthaltene Methan musste daher bislang mithilfe von regenerativen thermischen Oxidationsanlagen (RTO) nachbehandelt werden, was mit hohen Investitions- und Betriebskosten verbunden war.
    Mit dem komplett neu entwickelten Methanrückgewinnungsverfahren MethaLoop stellt die Malmberg Bioerdgastech GmbH erstmals ein Verfahren vor, das den Membranschlupf an Druckwasserwäschen auch bei großen Biogasanlagen von bislang technisch möglichen Werten von ca. 1 % auf Werte von unter 0,2 % drücken kann. Damit können erstmals die gesetzlichen Vorgaben wie die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA-Luft) und die Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) in Deutschland erfüllt werden. Die deutliche Verringerung des Methanaustrags erhöht die Methanausbeute signifikant und macht außerdem die teure thermische Nachoxidation der Abluft in RTOs überflüssig. Je nach Anlagengröße sind damit spürbare Steigerungen in der Wirtschaftlichkeit möglich.
    Das Produkt wird in neuen AQUAERA-Anlagen von Malmberg verbaut, kann auch bei Druckwasserwäschen im Bestand nachgerüstet werden.
    Das neu entwickelte Verfahren MethaLoop stellt somit eine wesentliche Verbesserung der Biogasaufbereitung mit einem sehr positiven Effekt auf die Umwelt und die Wirtschaftlichkeit dar.


  • Kurztext:
    Methanschlupf aus Biogasanlagen wirkt stark klimaschädlich, weshalb die Abluft aus der Biogasaufbereitung, auch zur Erreichung gesetzlicher Grenzwerte, bislang teuer thermisch nachbehandelt werden musste. Das neue Methanrückgewinnungsverfahren MethaLoop von Malmberg senkt den Methanverlust bei Druckwasserwäschen von etwa 1 % auf unter 0,2 %. Damit werden gesetzliche Vorgaben erfüllt und, weil sich die Methanausbeute erhöht und teure RTO-Nachbehandlungen überflüssig werden, auch die Umwelt geschont und die Wirtschaftlichkeit erhöht.


  • OASU (Organic Acid Sensing Unit)
    ATFO GmbH (Advanced Technology For Organics)
    Halle: 25 Stand: I03
  • In Biogasanlagen ist die regelmäßige Überwachung chemischer und physikalischer Parameter entscheidend, um den biologischen Abbauprozess stabil zu halten und Ausfälle zu vermeiden. Wichtige Parameter sind hierbei der pH-Wert und der Gesamtgehalt organischer Säuren im Fermenter sowie die Mengen flüchtiger organischer Säuren und der Hydrogencarbonaten insgesamt, was ein Maß für die Pufferkapazität des Substrats darstellt. Die Bestimmung dieser Werte erfolgte bisher diskontinuierlich und händisch über die Entnahme von Proben und eine chemische Analyse im Labor, was mit erheblichem Zeitverzug, großem Aufwand an Fachpersonal und hohen Kosten verbunden war. Trotzdem blieb der Gärungsprozess eine „Black Box“, bei der nötige Entscheidungen nur erfahrungsbedingt und nicht vorausschauend gefällt werden können.
    Die neu entwickelte Säuresensoreinheit OASU der ATFO GmbH ist erstmals in der Lage, die Essig- und Propionsäuregehalte im Rohbiogas automatisiert gaschromatografisch zu messen, und das in flexibel skalierbaren Zyklen von einmal bis mehrmals täglich. Aus dem Säureverhältnis (PEV) erkennt eine modellgestützte Auswertung frühzeitig Prozesszustände und liefert Empfehlungen zur ertragssteigernden Anlagensteuerung.
    Die OASU wendet dabei ein einzigartiges Messprinzip ohne Kontakt zum Medium oder gar zur Fermenterflüssigkeit an und stellt erstmals eine klare Beziehung zwischen dem Verhältnis zwischen Propion- und Essigsäure (PEV) und dem wenige Tage später entstehenden Methan her. Gegenüber der bisherigen Beprobung und chemischen Analyse im Labor entsteht so ein deutlicher Zeitvorsprung, der erstmals statistische Prozesskontrollen und eine Beeinflussung des PEV ermöglicht. Der Fermenter kann damit risikolos an seinen Auslegungspunkt mit maximalem Biogasoutput herangeführt werden, ohne unerwartet zu „kippen“. Für diese Kombination gibt es am Markt keine vergleichbare Technologie.
    Ohne von Fachpersonal erhobene, deutlich häufigere und prädiktiv nutzbare Messpunkte zur Steuerung des Fermentationsprozesses – das automatisierte Prozessanalyse und -kontrollsystem OASU eröffnet ein Potenzial zu höheren, stabileren Erträgen, mehr Betriebssicherheit und messbare Mehreinnahmen und verbessert so die Biogasgewinnung auf Basis eines neu entwickelten Verfahrens erheblich.

    Kurztext:
    Die OASU-Säuresensoreinheit der ATFO GmbH ermöglicht erstmals die automatisierte Messung von Essig- und Propionsäure im Rohbiogas. Durch die Analyse des Säureverhältnisses erkennt das System – im Unterschied zur bisherigen Probennahme und Analyse im Labor – Prozesszustände frühzeitig, prognostiziert die Methanbildung und gibt Empfehlungen zur Anlagensteuerung. Das erhöht Erträge, Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit bei geringerem Personalaufwand.

Silbermedaillien

  • Speicher-Blockheizkraftwerk SBHKW 2500
    Biogas Service Tarmstedt GmbH
    Halle: 25 Stand: J08


  • Biogas- und Biomethananlagen wurden ursprünglich für den kontinuierlichen Betrieb konzipiert. Das erzeugte Gas wird im Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt, wobei der Strom direkt ins Netz eingespeist wird. Die Fahrweise orientiert sich überwiegend an der Gasproduktion und weniger an den Anforderungen von Strom- und Wärmemarkt. Da sich Letzterer durch den Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen aber deutlich verändert hat, ist der Bedarf an flexibel verfügbarer erneuerbarer Kraftwerksleistung zur Deckung der Grundlast gestiegen. Diesen Bedarf können Biogasanlagen decken, wobei die nötige Flexibilität – mit verhältnismäßig hohen Kosten – bisher vor allem über Wärmetechnik, Reingasspeicher, größere BHKW-Leistungen sowie zusätzliche Netzanschluss- und Infrastrukturlösungen erreicht wurde.
    Das Speicher-Blockheizkraftwerk SBHKW 2500 schafft in dieser kombinierten Form eine neue Form der Nutzung von Biogas und Biomethan. Die gemeinsame Entwicklung der Biogas Service Tarmstedt GmbH mit Christian Cordes als Patentinhaber und Entwickler sowie dem Ingenieurbüro Christoph Wordelmann für die Entwicklung und Systemauslegung ist in der Lage, erneuerbare Energie nicht nur dann bereitzustellen, wenn sie erzeugt wird, sondern auch dann, wenn sie vom Markt, vom Netz oder von kritischen Infrastrukturen benötigt wird. Durch die Kombination aus konstanter BHKW-Leistung und integrierter elektrischer Speicherung im SBHKW ist dieses in der Lage, Stromerzeugung und Stromvermarktung bei gleichzeitiger Wärmenutzung zu entkoppeln und somit erneuerbare Energie bedarfsgerecht nach Strommarkt, EEG und KWKG bereitzustellen. Dabei sind die Investitionskosten geringer und die Wirtschaftlichkeit steigt, weil man Strompreisschwankungen ausnutzen kann.
    Mit der intelligenten Verknüpfung von BHKW und Speicher in einem Gesamtsystem stellt das SBHKW somit eine wesentliche Verbesserung der bisherigen Funktion und des Verfahrens der Stromerzeugung aus Biogas dar.

    Kurztext:
    Das Speicher-Blockheizkraftwerk SBHKW 2500 ermöglicht über eine Kombination aus konstanter BHKW-Leistung und integrierter Stromspeicherung eine bedarfsgerechte Strombereitstellung aus Biogas und Biomethan. Erzeugung und Vermarktung werden entkoppelt, was die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit bei geringeren Investitionskosten steigert und die Grundlastfähigkeit verbessert.


  • agriportance PoS-Management für Biomethan und Bio-LNG
    agriportance GmbH
    Halle: 25 Stand: H17


  • In der Wertschöpfungskette für Biomethan und Bio-LNG erfolgte die Erstellung und Bearbeitung von Nachhaltigkeitsnachweisen (Proofs of Sustainability, PoS) bisher ausschließlich manuell. Eingehende Dokumente mit zum Teil großen Datenmengen mussten gelesen sowie von Hand übertragen und abgelegt werden – ein langsamer und fehleranfälliger Prozess. Deshalb fehlte den Betreibern oft der zentrale Überblick über ihr PoS-Portfolio, was gerade in Audits zu großen Problemen führen konnte.
    Das neue PoS-Management-Modul für Biomethan und Bio-LNG der agriportance GmbH automatisiert nun erstmals den gesamten Lebenszyklus dieser Nachhaltigkeitsnachweise. Beginnend von der automatischen Datenextraktion aus eingehenden PoS-Dokumenten über deren regelbasierte Validierung und Umwandlung in Bio-LNG-PoS bis hin zur auditfähigen Massenbilanz wird die manuelle Bearbeitung von PDFs durch einen lückenlos nachvollziehbaren digitalen Datensatz ersetzt. Dabei werden auch weitere Prozesse, wie die Stilllegung eines PoS oder die Erstellung eines Konformitätsnachweises (Proof of Compliance, PoC), abgedeckt sowie ausgehende Bio-LNG-Nachweise auf Basis einer unternehmenseigenen Vorlage als PDF generiert und direkt aus dem Tool an den Kunden übermittelt. Für Audits fließt jeder Nachweis in eine zentrale Massenbilanz ein, die sich nach Zeitraum, Kunde und Rohstoff filtern lässt und über eine Excel-Exportfunktion verfügt.
    Das Modul bietet somit Betreibern von Biomethan- und Bio-LNG-Anlagen eine prüfbare Datengrundlage anstelle verstreuter PDFs und Tabellenkalkulationen und eine Arbeitserleichterung bei der Einhaltung entsprechender regulatorischer Vorgaben. Es stellt damit eine wesentliche Verbesserung des bekannten Datenhaltungsverfahrens dar.

    Kurztext:
    Das PoS-Management-Modul der agriportance GmbH automatisiert erstmals den gesamten Lebenszyklus von Nachhaltigkeitsnachweisen für Biomethan und Bio-LNG. Es erfasst, prüft, verarbeitet und dokumentiert PoS digital, erstellt auditfähige Massenbilanzen und reduziert Fehler. Dadurch wird der Aufwand für Compliance, Transparenz und Effizienz im bestehenden Prozess deutlich verbessert. #


  • Holz-Energie-Dach
    Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG
    Halle: 15 Stand: F11


  • Beim Hallen- und Stallbau im landwirtschaftlichen Bereich sind Dachkonstruktionen aus Sandwich-Dachelementen mit nachträglich montierten Aufdach-Photovoltaikanlagen Stand der Technik. Dabei mehrt sich Kritik an den Sandwich-Elementen aufgrund des hohen nötigen Energieeinsatzes für deren Herstellung. Da sich die Stahldeckschichten nur schwer vom Schaumkern trennen lassen, entstehen weitere Schwierigkeiten bei Rückbau und Recycling. Um Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) gebäudeintegriert auszuführen, werden Indach-PV-Elemente in der Regel auf einer Konter- und Traglattung montiert, was zusätzliche Materialien und Arbeitsschritte erfordert.
    Mit dem Holz-Energie-Dach stellt die Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG das erste wirtschaftliche PV-Indachsystem für großflächige Dächer vor. Es vereint eine tragende Vollholzbauweise und die Photovoltaik in einem integrierten Dachsystem. Weil die Unterkonstruktion direkt auf der Vollholzdecke montiert wird, entfallen Lattung sowie eine konventionelle Dacheindeckung aus Blech oder Ziegeln, was Materialeinsatz und Montageaufwand deutlich reduziert. Das Herzstück der Innovation ist eine speziell entwickelte Unterkonstruktion aus gekanteten Haupt- und Querprofilen, die ein regensicheres Indachsystem mit zweistufiger Entwässerung bildet und Niederschlagswasser über die Moduloberfläche sowie die Profilkonstruktion kontrolliert zur Traufe führt. Es werden gerahmte Standard-PV-Module verbaut, die im Schadensfall unproblematisch ausgetauscht werden können. So wird erstmals die CO₂-Speicherfunktion einer Vollholzdecke mit der Erzeugung erneuerbarer Energie kombiniert und eine wirtschaftliche und ressourcenschonende Dachlösung geschaffen.
    Das Holz-Energie-Dach kombiniert erstmals Holzbau und Energieerzeugung in einer Dachlösung und eröffnet zusätzlich die Option, die Warmluft unter den PV-Modulen zum Beispiel zur Heutrocknung nutzbar zu machen. Das Holz-Energie-Dach stellt somit eine wesentliche Verbesserung im landwirtschaftlichen Hallen- und Stallbau dar.

    Kurztext:
    Das Holz-Energie-Dach der Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG kombiniert erstmals eine tragende Vollholzdecke mit einem wirtschaftlichen PV-Indachsystem für große Landwirtschaftsbauten. Die spezielle Unterkonstruktion kombiniert erstmals Holzbau und Energieerzeugung in einer Dachlösung bei reduziertem Material- und Montageaufwand und ermöglicht den regensicheren Einsatz gerahmter Standardmodule. 


  • Guntamatic Powerchip Biochar
    GUNTAMATIC Heiztechnik GmbH
    Halle: 11 Stand: B52
  • Mit zunehmender Trockenheit, häufigeren Starkregenereignissen und Veränderungen bei der Nährstoffverfügbarkeit stellt der Klimawandel die Landwirtschaft in Zukunft vor Herausforderungen. Im Ackerbau stellt der Einsatz von Pflanzenkohle einen potenziellen Beitrag zur Sicherung der natürlichen Bodenfunktionen dar, weil sie die Speicherfähigkeit für Wasser und Nähstoffe erhöhen und damit die Bodenfruchtbarkeit langfristig verbessern kann. Des Weiteren kann klimaschädliches CO2 über Pflanzenkohle im Boden festgelegt und so ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.
    Der Guntamatic Powerchip Biochar der GUNTAMATIC Heiztechnik GmbH integriert erstmals eine geregelte Pyrolyse in standardisierte Hackgutheizungen im Kleinleistungsbereich von 50 bis 100 kW und stellt damit die erste Hackgutheizung dar, die im Nebeneffekt Pflanzenkohle in höchster Qualität erzeugen kann. So kann dezentral, jenseits großer Infrastruktur und ohne Großanlagen eine deutlich negative CO2-Bilanz erreicht werden. Die Pflanzenkohle wird dezentral in landwirtschaftliche Kreisläufe integriert, etwa zur Bodenverbesserung oder Gülleaufwertung. Dadurch verbindet das System energetische Holznutzung mit Klimaschutz, Ressourceneffizienz und regionaler Wertschöpfung.
    Der Guntamatic Powerchip Biochar kombiniert praxiserprobte, serienfähige und sofort einsetzbare Technologie neu, verbindet die energetische Holznutzung mit weiteren Maßnahmen zum Klimaschutz und stellt somit eine wesentliche Verbesserung bestehender Prozesse dar.

    Kurztext:
    Der Guntamatic Powerchip Biochar integriert erstmals eine geregelte Pyrolyse in Hackgutheizungen im Größenbereich von 50 bis 100 kW. Das System verbindet erneuerbare Wärme, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung effizient, denn mit der parallel zur Energie erzeugten hochwertigen Pflanzenkohle können Böden verbessert, CO₂ langfristig gebunden und eine negative CO₂-Bilanz erreicht werden. 


  • Storion TB-LC-TB150 Ultra
    Alpha ESS Deutschland GmbH
    Halle: 25 Stand: M11


  • Bereits heute wird – gerade im Gewerbe- und Industriemaßstab – die während der Lade- und Entladezyklen von Batteriespeichern entstehende Wärme über ein Flüssigkeitskühlsystem abgeführt. Der Wechselrichter und die darin verbauten Rechner aber werden in der Regel ausgespart und die dort entstehende Wärme über eine konventionelle Luftkühlung abgeleitet.
    Im Storion TB-LC-TB150 Ultra der Alpha ESS Deutschland GmbH wird das Flüssigkühlsystem nun erstmals auf Batterie und PCs erweitert. Dadurch ist es möglich, sowohl die Leistung von 125 kW auf 150 kW als auch die Lebensdauer des Systems von marktüblichen 8.000 Zyklen auf rund 12.000 Zyklen zu erhöhen. Außerdem arbeitet der TB150 Ultra deutlich leiser als Systeme mit konventioneller Luftkühlung.
    Zusätzlich ergeben sich durch eine aktive Druckentlastung mittels eines explosionsgeschützten Ventilators erhebliche Vorteile im Brandfall. Der Ventilator ist so ausgelegt, dass er bei der Druckentlastung das System nicht beschädigt und zur kontrollierten Ableitung von Gasen und Überdruck beiträgt.
    Der Storion TB-LC-TB150 Ultra macht die vollständige Flüssigkeitskühlung erstmals für Batteriespeicher im Gewerbe- und Industriemaßstab verfügbar und stellt eine wesentliche Verbesserung einer bereits aus der Großtechnik bekannten Technologie dar.

    Kurztext:
    Der Storion TB-LC-TB150 Ultra von Alpha ESS erweitert die Flüssigkeitskühlung erstmals sowohl auf Batterien als auch auf die elektronischen Komponenten eines Batteriespeichers im Gewerbe- und Industriemaßstab. Dadurch steigen Leistung und Lebensdauer deutlich, während die Geräuschentwicklung sinkt. Eine aktive Druckentlastung verbessert zudem die Sicherheit im Brandfall.


  • Biotaktix SubstratScan
    Biotaktix GmbH
    Halle: 25 Stand: D13


  • Inhaltsstoffgehalte von Gülle und Gärresten werden heute in der Regel entweder aus Tabellenwerten oder aus Laborproben abgeleitet. Diese sind entweder stark verallgemeinert und berücksichtigen Unterschiede zwischen Betrieben und Chargen oder jahreszeitlich sich ändernder Fütterung nicht oder sie sind mit erheblichen Fehlern aus Probennahme und -handling verbunden. NIR-Sensoren können Wirtschaftsdünger zwar kontinuierlich analysieren, werden aber vor allem in der Ausbringtechnik eingesetzt. Eine durchgängige Integration in Annahme, Verwiegung und Folgeprozesse von Biogasanlagen ist branchenweit nicht etabliert.
    Der SubstratScan der Biotaktix GmbH verbindet erstmalig eine kontinuierliche NIR-Analyse von Gülle und Gärresten mit der Fahrzeugwaage und der Biotaktix ERP-Software. Auf diese Weise werden Messwerte zu Trockensubstanz und Nährstoffen automatisch dem jeweiligen Wiegeschein zugeordnet und stehen ohne manuelle Übertragung unmittelbar für Auswertung, Abrechnung, Meldungen und Nährstoffbilanz zur Verfügung. Auf dieser Datengrundlage lassen sich vertraglich definierte Abrechnungsformeln nach Menge, TS oder Analysewerten anwenden, Gutschriften oder E-Rechnungen erzeugen und an DATEV übergeben sowie Meldungen und Nährstoffbilanzen erstellen – ohne erneute Dateneingabe. Biotaktix liefert Sensor, kundenspezifischen Rohradapter, Auswerte-Einheit und vollständige Software-Integration als anschlussfertiges Gesamtsystem. So wird nicht nur das manuelle Probenziehen ersetzt und die Arbeitssicherheit erhöht, sondern es steigen auch Datenqualität, Prozesssicherheit und Transparenz und damit die Wirtschaftlichkeit.
    Der SubstratScan von Biotaktix fasst erstmals die bekannten Prozesse der Nährstoffanalyse mit NIR-Sensoren mit Wiegedaten und einer ERP-Softwarelösung in einem Komplettsystem zusammen und vereinfacht damit die Prozesse in der Biogasanlage wesentlich.

    Kurztext:
    Der SubstratScan von Biotaktix kombiniert erstmals kontinuierliche NIR-Nährstoffanalyse mit Fahrzeugwaage und ERP-Software. Messwerte werden automatisch Wiegescheinen zugeordnet und für Abrechnung, Meldungen und Nährstoffbilanzen genutzt. Das erhöht die Datenqualität, Transparenz, Arbeitssicherheit und Wirtschaftlichkeit in Biogasanlagen.
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