BASF: Forschung schafft Vorsprung
Ihr Unternehmen BASF ist Erstplatzierter in der Kategorie „Agrarchemie Pflanzenschutz und Saatgut“ des ImageBarometers 2026: Was bedeutet das für Sie ganz persönlich?
Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, denn sie zeigt, dass wir nicht nur mit unseren Innovationen, sondern auch mit unserer exzellenten Beratung und Kommunikation auf dem richtigen Weg sind. Sie sind es, die das Image eines Unternehmens entscheidend prägen. Aber auch das Vertrauen, das uns die Landwirtinnen und Landwirte gerade in dieser schwierigen Zeit mit immer neuen Herausforderungen entgegenbringen, spiegelt sich in diesem super Ergebnis wider. Damit verbunden ist eine Verantwortung, die wir bei BASF sehr ernst nehmen.
In den vergangenen 5 Jahren: Was waren für Ihr Unternehmen die größten Learnings in Sachen Imagepflege?
Die Kommunikationslandschaft hat sich in den letzten Jahren sehr schnell verändert. Aber egal wie vielfältig oder digital sie ist, eine ehrliche und verständliche Kommunikation, die sich auf die Bedürfnisse der Landwirtinnen und Landwirte fokussiert und zeitgleich den Dialog ermöglicht, war und wird immer entscheidend sein für den gemeinsamen Erfolg.
Aber selbstverständlich ist auch klar, was die Kommunikation verspricht, müssen die Innovationen auch halten. Wir investieren bei BASF täglich etwa 2,5 Millionen Euro in die Forschung, denn wir sind überzeugt: „Forschung schafft Vorsprung“. Aus dem Grund haben wir dazu eine eigene Kampagne gestartet, die für die Bedeutung von Forschung und den damit verbundenen Nutzen für die Landwirte und die Umwelt aufmerksam macht. Mit Hilfe der Forschung entwickeln wir frühzeitig Pflanzenschutzprodukte, die nicht nur neue Wirkstoffe enthalten, sondern auch innovativ formuliert sind und so die Landwirtinnen und Landwirte unterstützen, Herausforderungen zu meistern und wettbewerbsfähig sowie nachhaltig gesunde Lebensmittel zu produzieren.
Was können Sie aus der Markenstrategie Ihrer größten Konkurrenten lernen?
Die Agrarbranche zeichnet sich durch eine hohe Innovationskraft aus mit dem gemeinsamen Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft zu sichern. Das treibt uns auch gegenseitig an. Kern unserer Strategie bei BASF Agricultural Solutions ist: „Aus Liebe zur Landwirtschaft und dem wichtigsten Beruf auf der Erde“. Dies wird tagtäglich von unserem gesamten Team gelebt. Seit mehr als einem Jahrhundert entwickeln wir bei BASF mit viel Engagement und Leidenschaft Innovationen, die den Landwirtinnen und Landwirten klare Vorteile bringen – darauf können sie sich verlassen. Und genau das ist es, was eine starke Marke ausmacht: Langfristige, zuverlässige Partnerschaften.
Wie gezielt suchen Sie in Ihrem Unternehmen regelmäßigen Kontakt zu den Kundinnen und Kunden in der Landwirtschaft?
Der direkte Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden ist uns extrem wichtig. Die Digitalisierung eröffnet neue Kommunikationswege und vereinfacht an vielen Stellen den Kontakt, aber sie kann das persönliche Gespräch, sei es vor Ort auf dem Betrieb, bei regionalen Feldtagen oder Dialog-Veranstaltungen nicht ersetzen. Durch den direkten Austausch mit dem Außendienst, der Fachberatung oder der Kommunikation werden eine individuelle Beratung, das Verständnis für die Bedürfnisse und innovative sowie pragmatische Lösungen erst möglich.
Wenn Sie international auf die Branche der Agrarchemie schauen: Wo hat der Markt in Deutschland Aufholbedarf – und wo ist er ganz vorne dabei?
Ich glaube, ein klarer faktenbasierter Blick auf die Herausforderungen und Lösungen und weniger Bürokratie würde der Landwirtschaft in Deutschland helfen. So könnten Innovationen – sei es aus den Bereichen Pflanzenschutz, Saatgut oder Digitalisierung – schneller auf den Markt kommen und die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft sowie die Nahrungsmittelsouveränität Deutschlands verbessern. Wir haben in Deutschland viele hochengagierte, sehr gut ausgebildet Landwirte. Aber sie brauchen auch die Werkzeuge, um gesunde Lebensmittel nachhaltig zu produzieren – denn das können wir in Deutschland besonders gut.