Trends bei der Kommunal- und Forsttechnik

Agritechnica 2025

Eine rote Zange aus Metall umfasst einen gefällten Baumstamm.
Foto: DLG

Der Bereich Kommunal- und Forsttechnik wartet zur diesjährigen Agritechnica eher durch konsequente Weiterentwicklungen als durch Innovationen auf. In den vergangenen Jahren waren die Trends und Neuheiten vor allem im Richtung Effizienzsteigerung ausgerichtet. Auch zur Agritechnica 2025 hält der bestehende Trend an, zu dem noch der Faktor Vielseitigkeit hinzukommt.

Der Arbeitskräftemangel ist nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der Forstwirtschaft ein zunehmendes Problem – ein Problem, das sich in Zukunft wohl noch verschärfen wird. Wer mehr bieten kann, etwa durch höheren Arbeitskomfort, kann entscheidende Vorteile im Wettbewerb um knappe Fachkräfte haben.

Hände eines weißen Mannes, welcher Knöpfe und Hebel an einer blauen Joystick-Fernbedienung bedient.
Impressionen aus dem Forstbereich auf der Agritechnica 2025. Foto: DLG

Ein interessantes Beispiel in diesem Zusammenhang ist ein selbstfahrender Holzhacker mit einem konsequent umgesetzten Ergonomie- und Bedienkonzept. Die Maschine verfügt über eine Kabine, die speziell und ganzheitlich auf den Arbeitsalltag des Hackerfahrers zugeschnitten ist. Kernidee dieser Entwicklung ist ein Drei-Zonen-Konzept analog den Phasen „Fahren, Hacken und Warten“. Hierbei stehen die jederzeit optimale Sichtposition zum Arbeitsobjekt sowie verschiedene Bereiche in der Kabine im Vordergrund, die für einzelne Arbeitsschritte optimiert wurden. Eine derartig aufwendige Gestaltung eines Arbeitsplatzes für mehr Arbeitseffizienz, aber auch für das Wohlbefinden des Bedieners, kann in Zeiten des Fachkräftemangels ein ausschlaggebender Entscheidungsfaktor für potenzielle Mitarbeiter sein.


Autor: Dr. Jörg Hittenbeck, Bad Segeberg

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