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DLG-Ausschuss für Ackerbau

Der DLG-Ausschuss für Ackerbau versteht sich als ein aus Vertretern unterschiedlicher Interessensgruppen - Praxis, Beratung, Wissenschaft - zusammengesetztes Fachgremium, das fachliche Grundlagen für einen produktiven und umweltverträglichen Ackerbau diskutiert und den Fortschritt kritisch beobachtet und bewertet. Der Ausschuss diskutiert u.a. Entwicklungen in Industrie, Handel und Politik und empfiehlt Verfahren der Marktfruchtproduktion, -ernte und -lagerung.

Ziele und Interessenschwerpunkte:

Optimierung der Produktion im Ackerbau bei Einhaltung der Anforderungen von Ökonomie und Ökologie und zur Gewährleistung der Nachhaltigkeit des Systems.

Aktivitäten und Aufgabengebiete des Ausschusses 

  • Regelmäßige interne und öffentliche Sitzungen zu Fragen der Nachhaltigkeit acker- und pflanzenbaulicher Produktionsverfahren
  • Nährstoffkreisläufe im Ackerbau
  • Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit im Rahmen standortgemäßer und wirtschaftlicher Fruchtfolgeoptimierung
  • Schutz des Bodens und der Bodenstruktur vor mechanischer Belastung
  • Fachexkursionen in innovativ und nachhaltig bewirtschaftete Betriebe
  • Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlern, Beratern und Praktikern

 Aktuelle Themen 

  • Acker- und pflanzenbauliche Konsequenzen aus der Entkoppelung der Flächenprämie
  • Cross Compliance
  • Energielandwirtschaft
  • Verfahrenstechnische Lösung zum Problem der Unterboden-Schadverdichtung
  • Definition der "Guten fachlichen Praxis" im Zusammenhang mit dem Bundes-Bodenschutzgesetz
  • Bewertung von Sekundärrohstoffdüngern

 Vertretene Bereiche 

  • Landwirtschaft
  • Wissenschaft
  • Beratung
  • Ausbildung
  • Ansprechpartner

Publikationen

Hier finden Sie eine Auswahl der aktuellen DLG-Merkblätter zum Thema Ackerbau, die Sie auch kostenlos im Adobe-Acrobat-Format (PDF) herunterladen können. Diese Fachinformationen werden durch unsere Fachgremien erarbeitet.

Resistenzmanagement im Ackerbau

DLG-Merkblatt 432

Die Vermeidung von Resistenzen gegenüber Pflanzenschutzmitteln ist eine der Hauptherausforderungen im Pflanzenschutz. Dabei gilt es, die immer spezifischer wirkenden Pflanzenschutzmittel so einzusetzen, dass die darin enthaltenen Wirkstoffe einem möglichst geringen Selektionsdruck ausge­setzt werden und somit ihre Wirksamkeit dauerhaft behalten. Denn eines ist jetzt schon offensichtlich: es gibt nicht unendlich viele Wirkmechanismen, die als Ersatz genutzt werden können. In manchen Bereichen ist das Ende der Fahnenstange bereits erreicht.

Artenvielfalt und Biodiversität stärken im Ackerbau

DLG-Merkblatt 431

Deutschland hat sich nach EU-Recht und durch internationale Vereinbarungen zum Artenschutz verpflichtet. In der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ hat die Bundesregierung Ziele festgelegt, um den Rückgang zu stoppen. Die Landwirtschaft kann einen Gutteil dazu beitragen, indem auf regionaler Ebene ökologisch hochwertige Biodiversitätsmaßnahmen umgesetzt werden, durch die neue Lebensräume geschaffen und der Biotopverbund wiederhergestellt werden.

Ackerbau zukunftsfähig gestalten

DLG-Merkblatt 424

Dieses DLG-Merkblatt nimmt die aktuelle Situation im Ackerbau auf, beleuchtet spezifische Probleme und versucht mit der Darstellung von pflanzenbaulichen aber auch ökonomischen Zusammenhängen auf mögliche Lösungswege aufmerksam zu machen, damit auch zukünftig noch produktiver und gleichzeitig nachhaltiger, ressourcenschonender Ackerbau betrieben werden kann.

Bodenschonender Einsatz von Landmaschinen

DLG-Merkblatt 344

Grundlage der landwirtschaftlichen Produktion sind unsere Böden. Sie sind eine begrenzte und nicht erneuerbare Ressource. Ihre Bewirtschaftung muss langfristig einen guten Bodenzustand gewährleisten. Gefügeschäden mindern den Ertrag und belasten unnötig die Umwelt. Verdichtungen im Unterboden sind kaum dauerhaft zu beheben. Zu den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft gehört deshalb, dass „die Bodenstruktur erhalten oder verbessert wird“ und dass „Bodenverdichtungen durch eine standortangepasste Nutzung, insbesondere durch Berücksichtigung der Bodenart, Bodenfeuchtigkeit und des von den zur landwirtschaftlichen Bodennutzung eingesetzten Geräten verursachten Bodendrucks, so weit wie möglich vermieden werden“ (Zitat aus § 17 Bundes-Bodenschutzgesetz).

Kontakt

Geschäftsführung

Dr. Klaus Erdle
DLG e.V.
Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum
Am Gutshof 3
06406 Bernburg-Strenzfeld
Tel.: + 49 (0) 3471/68484-12
Fax: + 49 (0) 3471/68484-29

K.Erdle@DLG.org

Vorsitzender

Friedrich Baumgärtel
Baumgärtel GbR
Quedlinburger Weg 1
38828 Wegeleben

Stellv. Vorsitzender

Prof. Dr. Bernhard C. Schäfer
Fachhochschule Südwestfalen
Fachbereich Agrarwirtschaft
Lübecker Ring 2
59494 Soest