DLG e.V. - Ausschuss für Pflanzenschutz

Publikationen

Die Vermeidung von Resistenzen gegenüber Pflanzenschutzmitteln ist eine der Hauptherausforderungen im Pflanzenschutz. Dabei gilt es, die immer spezifischer wirkenden Pflanzenschutzmittel so einzusetzen, dass die darin enthaltenen Wirkstoffe einem möglichst geringen Selektionsdruck ausgesetzt werden und somit ihre Wirksamkeit dauerhaft behalten.

Eine der größten Herausforderungen im Pflanzenschutz ist die Vermeidung von Resistenzen, weshalb eines der Ziele in der möglichst dauerhaften Wirkung der eingesetzten Pflanzenschutzmittel besteht. Schließlich gibt es nicht unendlich viele Wirkmechanismen, die als Ersatz genutzt werden können. Das Merkblatt 427 gibt einen Überblick über aktuelle Resistenz-Entwicklungen.

DLG Ausschuss für Pflanzenschutz

Dem Ausschuss für Pflanzenschutz gehören Vertreter der Pflanzenschutzindustrie, der Wissenschaft, der Offizialberatung und der landwirtschaftlichen Praxis an.

Ziele und Interessenschwerpunkte:

Der Ausschuss für Pflanzenschutz greift aktuelle Themen in internen Sitzungen auf und bereitet öffentliche Sitzungen auf Veranstaltungen wie der DLG-Wintertagung vor. Dies geschieht häufig als gemeinsame Sitzung mit dem Ausschuss für Pflanzenzüchtung und Saatgut, da Resistenzfragen und Optimierung des Pflanzenschutzaufwands gekoppelt sind.

Aktivitäten und Aufgabengebiete des Ausschusses

  • In der Regel Durchführung von zwei internen Ausschusssitzungen im Jahr
  • Vorbereitung einer öffentlichen Sitzung pro Jahr

Aktuelle Themen

  • Risikominderungsprogramm des BMVEL
  • Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln
  • Novellierung des EU-Zulassungsrechts
  • Ackerhygiene bei konservierender Bodenbearbeitung

Vertretene Bereiche
Landwirtschaft
Wissenschaft
Beratung
Behörden

Kontakt

Geschäftsführung
Dr. Klaus Erdle
DLG e.V.
Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum
Am Gutshof 3
06406 Bernburg-Strenzfeld
Tel.: + 49 (0) 3471/68484-12
Fax: + 49 (0) 3471/68484-29
k.erdle(at)DLG.org

Vorsitzender
Frau Dr. Carolin von Kröcher
Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Wunstorfer Landstraße 9
30453 Hannover

Stellvertretender Vorsitzender
Helmut Bleckwenn
Alte Salzstr. 8
31174 Garmissen

DLG-Merkblatt 413

Pflanzenschutz, ohne Wasser zu gefährden

DLG-Merkblatt 413

Bis zur Jahrtausendwende gab es viele Pflanzenschutzmittel, die eine sogenannte W- oder Wasserschutzgebietsauflage hatten. Damit war ihr Einsatz in Wasserschutzgebieten untersagt. Änderungen im Zulassungsverfahren führten dazu, dass nach und nach diese Wasserschutzgebietsauflagen durch Anwendungsbestimmungen ersetzt wurden, mit denen das Risiko einer Wassergefährdung oder eines Gewässereintrags so weit wie möglich reduziert werden 

Ordnungsgemäßer Pflanzenschutz: erst checken, dann los!

DLG-Merkblatt 409

Das Merkblatt stellt den Landwirt einen kurzen und übersichtlichen Fragenkatalog zur Verfügung, mit dem er sein Tun überprüfen kann. Die darin enthaltenen Punkte beziehen sich zum einen auf alle Aspekte rund um den Pflanzenschutz (z.B. Sachkunde, Geräte-TÜV, Pflanzenschutzmitteleinkauf, ordnungsgemäße Lagerung). Zum anderen werden die klassischen Bereiche, die im Rahmen des Integrierten Pflanzenschutzes für den Einsatz der Mittel auf der Fläche wichtig sind, angesprochen.

Glyphosat - Verantwortungsvoller Umgang mit einem Wirkstoff

DLG-Merkblatt 391 (4. Auflage 12/2017)

Zweck dieses Merkblattes ist es, die Relevanz und teilweise Unverzichtbarkeit von Glyphosat aufzuzeigen und Landwirte im Umgang und Einsatz des Wirkstoffs zu unterstützen. Damit einher geht eine Darstellung wichtiger Einsatzgebiete in der Landwirtschaft, deren Bewertung und das Aufzeigen möglicher ackerbaulicher Alternativen zum Glyphosateinsatz.

Lagerung von Pflanzenschutzmitteln auf dem landwirtschaftlichen Betrieb (2. Auflage)

DLG-Merkblatt 352

Bereits bei der Bevorratung mit geringen Mengen an Pflanzenschutzmitteln verlangt das geltende Fachrecht erhebliche Sicherheitsvorkehrungen. Die baurechtlichen Bestimmungen der Länder berücksichtigen u. a. auch die von den örtlichen Gegebenheiten abhängigen Brandschutzbestimmungen.
Was der Landwirt für die ordnungsgemäße Lagerung von PSM grundsätzlich beachten muss, wird im vorliegenden Merkblatt erläutert.