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Forschungsergebnisse zur Tierernährung

Die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE) lädt anlässlich ihrer 74. Jahrestagung vom 3. bis 5. März an der Georg-August-Universität Göttingen herzlich zum fachlichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch ein. Die insgesamt 124 angemeldeten Beiträge zu aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen (55 Kurzvorträge und 69 Poster) unterstreichen, dass diese Veranstaltung zu den wichtigsten wissenschaftlichen Tagungen auf dem Gebiet der Tierernährung und Tierernährungsphysiologie im deutschsprachigen Raum zählt.

Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählen zweifellos das Übersichtsreferat am zweiten sowie der Workshop am dritten Tag. Im Ersteren wird Prof. Dr. Dr. h. c. Urs Niggli vom FiBL Departement für Nutztierwissenschaften in Frick (Schweiz) ausführlich auf die „Chancen und Grenzen einer globalen Nutztierernährung“ eingehen und dabei die einzelnen fachlichen wie gesellschaftlichen Aspekte herausarbeiten.

Der Workshop soll diese Diskussion weiter vertiefen, indem Fragen des “Sinns der Nutztierhaltung und -ernährung im Kreislaufsystem“ erörtert werden. Hierzu werden verschiedene Aspekte wie „Grobfutter als Basis der Erzeugung von Milch und Rindfleisch“ durch Prof. Dr. Hubert Spiekers von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub, die „Nutzung von Koppelprodukten beim Wiederkäuer“ von Dr. Katrin Gerlach von der Universität Bonn und Prof. Dr. Jürgen Hummel von der Universität Göttingen sowie die „Industriellen Nebenprodukte als Futtermittel für Schwein und Geflügel“ von PD Dr. Karl Schedle von der Universität für Bodenkultur in Wien beleuchtet.

Zusätzliche Einblicke gewährt der Beitrag von Dr. Peter Doleschel von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising zu den „Reserven und Lösungen für die Nutztierfütterung aus der Pflanzenzüchtung“.

Das Programm spiegelt den Umfang und die Vielfalt der wissenschaftlichen Arbeitsfelder der Disziplin wider und verdeutlicht darüber hinaus, dass über die fachliche Arbeit und die offene Diskussion versucht wird, sich aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu stellen und diesbezügliche Lösungen zu entwickeln.

Mehr als 300 Teilnehmer aus Wissenschaft, angewandter Forschung, Fütterungsberatung, Futtermittelindustrie sowie weiteren angrenzenden Disziplinen werden zur Veranstaltung erwartetet. Das Tagungsprogramm steht auf der Webseite der GfE (www.gfe-frankfurt.de) zum Download zur Verfügung. Die Anmeldung zur Tagung erfolgt über diese Webseite, Informationen zur Anmeldung und zu den Tagungsgebühren sind dort ebenfalls abrufbar.