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Fisch zum Fest

Zwischen Trend und Tradition – kulinarischer Genuss aus dem Wasser ist ein großes Thema vor den Feiertagen. Haben Sie Ihren Weihnachtskarpfen schon in der Badewanne, Meerrettich gerieben und die Kinder davon überzeugt, dass es immer so war? Oder liegen Sie im Trend, trauen sich was und versuchen mal Graved Lachsforellen mit dem Lieblingsgin und Basilikum oder baden frische Garnelen in Erdnussöl?

Laut Fischinformationszentrum in Hamburg wurden in Deutschland 2019 1,1 Mio. t Fisch und Meeresfrüchte verzehrt. Die Top 5 im Handel sind Alaska Seelachs, Lachs und Thunfisch, gefolgt von Hering und Garnelen. Auf Platz 6 liegt schon die Forelle. Die Wertschätzung für Aquatisches ist gestiegen (4,9 Prozent zu 2018) und beschert dem Lebensmitteleinzelhandel einen Umsatzrekord mit Seafood von 4,1 Mrd. Euro. Deutschland ist Importland in Sachen Fisch und Seafood  – 89 Prozent der konsumierten aquatischen Genüsse sind Importware.

Doch es gibt auch den Blick auf die Fischzucht nebenan: Nach dem Motto „Essen verkaufen erlaubt“ können die Fischzüchter aus der Region auch in Covid-19  Zeiten, Fisch in der Direktvermarktung verkaufen. Laut Aquakulturstatistik des Statistikbundesamtes produzierten in 2019 in Deutschland  2.500 Betriebe insgesamt 38.000 t Fische, Muscheln und Krebstiere (18.500 t Fisch und 19.500 t Muscheln).

Die Auswirkungen der Pandemie sind auch in der Fischwirtschaft zu spüren, die Kantinen und Großverbraucher sind geschlossen, auch die Hotels- und Gaststätten-Umsätze sind eingebrochen.

Bleiben die aquatischen Genießer, die den Fisch- und Seafoodhandel optimistisch stimmen sollten: Sie informieren sich, sind auf Wochenmärkten, suchen den Teichwirt in der Nähe, sprechen mit den geschulten Fischfachverkäufern am LEH-Fischtresen und sind mutig einmal etwas anderes auszuprobieren. Immerhin stehen in der Aquakultur 400 verschiedene Fisch- und Seefoodarten zur Verfügung.

Seien Sie aquatischer Genießer mit Mut und Lust auf Fisch zum Fest!

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