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Die Afrikanische Schweinepest ist da

In einer Pressekonferenz am Donnerstag berichtete Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, dass die Probe eines am Abend zuvor gefundenen Wildschweinkadavers ins Friedrich-Loeffler-Institut, dem nationalen Referenzlabor, geschickt und dort über Nacht virologisch untersucht wurde. Das Ergebnis: Es wurde das ASP-Virus nachgewiesen.

Der Handel von Schweinefleisch innerhalb der EU ist weiterhin erlaubt. Dies gilt allerdings nur für Schweine und Schweinefleisch außerhalb des Restriktiongebietes, dass das Land Brandenburg noch definieren muss. In wieweit der Export von Schweinefleisch von Deutschland in Drittländer weiterhin möglich ist, ist noch ungeklärt. Gespräche mit China sind im Gange. 

Südkorea hat unterdessen als erstes Land einen Importstopp für Schweinefleisch aus Deutschland verhängt.

In den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree will das Land Brandenburg Krisenmaßnahmen durchsetzen. Das vorläufige Restriktionsgebiet soll sich in einem Radius von 15 km um den Fundort erstrecken, teilte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher mit.

Im Restriktionsgebiet soll ein Radius von 3 km um den Fundort zur Kernzone erklärt werden. Für diese Fläche sind eine Umzäunung und ein Betretungsverbot vorgesehen. Vom Fundort des Wildschweinkadavers bis zum nächstgrößeren landwirtschaftlichen Betrieb liegt eine Strecke von etwa 7 km.

Hier der Link zur Aufzeichnung der Pressekonferenz von Julia Klöckner.