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Green Deal: Wirkung im Detail

Mit Blick auf die „Farm-to-Fork-Strategie“ des Green Deals verweist die Arbeitsgemeinschaft für Wirkstoffe in der Tierernährung e. V. (AWT), Salach, auf spezielle Aspekte der Tierhaltung. So muss laut AWT der CO2 -Fußabdruck der Lebensmittelproduktion deutlich sinken. Das Gleiche gelte für jegliche Umweltbelastung aus der Tierhaltung, fordert die Organisation diese Woche.

Die AWT führt weiter an: „Wirkstoffe erhöhen die Verdaulichkeit und Effizienz von Futtermitteln. Das ermöglicht unter anderem, Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie in der Tierernährung einzusetzen. So funktioniert Kreislaufwirtschaft.“ Höhere Verdaulichkeit bedeute, dass Nutztiere weniger Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphat und Spurenelemente ausscheiden würden.

Wirkstoffe in der Tierernährung dienten auch dem Klimaschutz, denn sie verringerten die Emission von Treibhausgasen (Ammoniak und Methan) aus der Tierhaltung.

Zu den im Rahmen von Farm-to-Fork geforderten höheren Tierwohlvorgaben leisteten Wirkstoffe in der Tierernährung bereits jetzt einen Beitrag. Als Beispiele nennt die AWT „ein gestärktes Verdauungssystem für mehr Vitalität der Nutztiere und die passgenaue Versorgung mit essentiellen Nährstoffen“. Das schone Ressourcen.    

Dem Plan der EU-Kommission, den Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent zu reduzieren, begegnet die AWT mit Argumenten der Prävention. So reduzierten Wirkstoffe unerwünschte Mikroorganismen in Futtermitteln, stärkten die Darmgesundheit und förderten die Immunität in den Beständen.