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Aus dem IPZ: Der Raps ist gedroschen

Die Mähdrescher laufen überall auf Hochtouren. Und so auch am Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum (IPZ) in Bernburg-Strenzfeld. In der vergangenen Woche wurde neben Weizen auch Raps gedroschen. 

Die Ertragsschätzungen waren auch in diesem Jahr nicht einfach aber die Witterung sowie die ersten Erträge aus der Region ließen keine Rekordernte erwarten. So hatte es am Standort seit Anfang des Jahres ca. 200 mm, seit August letzten Jahres etwa 410 mm Niederschlag gegeben. Und so war es wie auch in den vergangenen Jahren deutlich zu trocken am Südrand der Magdeburger Börde.

Der erste Raps wurde im Systemvergleich Fruchtfolge geerntet:

Der Großparzellenversuch mit seinen fünf Fruchtfolgen beinhaltet Raps in zwei Fruchtfolgen. Zum einen nach Stoppelweizen und zum anderen in der Fruchtfolge nach Zuckerrüben und Sommerdurum ist Raps im Versuch integriert. So konnten nach Stoppelweizen Erträge zwischen 25 und 28 dt/ha mit einem Ölgehalt von 43,4 Prozent und nach Zuckerrübe-Sommerdurum zwischen 28 und 34 dt/ha mit einem Ölgehalt von 43,1 Prozent gedroschen werden.

Erst eine Woche später konnte der Raps im Systemvergleich Bodenbearbeitung geerntet werden:

Sechs unterschiedliche Bodenbearbeitungsvarianten in einer Raps-Weizen-Mais-Weizen-Fruchtfolge liegen dem Versuch zu Grunde - von klassischer Mulchsaat, über verschiedene Intensitäten der Streifenbearbeitung bis hin zur Direktsaat. Die Einzelheiten der Varianten finden Sie auch auf der Homepage des IPZ. Die Erträge reichen von 25 bis 34 dt/ha mit Ölgehalten um 43,5 Prozent. In diesem Jahr zeigen sich die kombinierten Varianten (Streifenbearbeitung zu Raps und Mais, Mulchsaat zum Getreide) tendenziell im Vorteil. Ob diese Unterschiede auch wirklich signifikant sind, zeigen die nun folgenden statistischen Analysen.

Hier der Link zum  Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum (IPZ).