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Agrarpolitik: Merkel bleibt auf Kurs

In der Generaldebatte zum Bundeshaushalt 2020 ließ die Kanzlerin am Mittwoch keine Zweifel aufkommen. Die Düngeverordnung, respektive deren Verschärfung, noch einmal um drei Jahre zu verzögern, kommt für Merkel nicht in Frage. Merkel verwies darauf, dass Deutschland ohnehin über Jahre die entsprechenden Vorgaben aus Brüssel nicht realisiert habe.

In einem weiteren, allgemein gehaltenen, Teil ihres Beitrages zur Landwirtschaft erwähnte Merkel die mangelnde Wertschätzung für die Landwirtschaft und forderte mehr Regionalität beim Lebensmitteleinkauf.

Am 2. Dezember wollen sich Merkel und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Bundeskanzleramt mit Vertretern von landwirtschaftlichen Verbänden und Organisationen des ländlichen Raums treffen. Der Landwirtschaftsdialog soll nach Angaben aus dem Kanzleramt die Gelegenheit geben, sich über wesentliche Herausforderungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft auszutauschen. Das Gleiche gelte für „Lösungswege für mehr gesellschaftliche Akzeptanz“ der Landwirtschaft.