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Ohne (Aus-)Bildung geht es nicht

Das Bildungsangebot im Geflügelbereich, speziell in der Ausbildung und der Lehre diskutierten und verglichen die Teilnehmer der jüngsten Sitzung des Ausschusses Geflügel diese Woche in Frankfurt/Main.

Es zeichnete sich ein Bild ab, in dem an vielen Universitäten der Bereich Geflügel nicht mehr als ein Schwerpunkt vorhanden ist, sondern nur noch am Rande abgehandelt wird. Damit fehlt nicht nur auf den landwirtschaftlichen Betrieben qualifiziertes Personal, sondern auch dem Agribusiness Mitarbeiter, die eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Geflügel vorweisen können.

Dafür, dass der Bereich Geflügel innerhalb der deutschen Landwirtschaft einer der wenigen ist, der noch ein Wachstum verzeichnen kann, ist dies aus Sicht des Ausschusses eine bedenkliche Entwicklung, die zu großen Nachfolgerproblemen führen wird.

Ein weiteres großes Thema ist die nährstoffreduzierte Fütterung in der Geflügelhaltung. Dieses wird im Rahmen der Merkblatt-Überarbeitung Nr. 405 Legehennen aufgegriffen und durch aktualisierte Zahlen ergänzt. Hierbei sind vor allem die essentiellen Aminosäuren im Blick zu halten, um eine Unterversorgung der Tiere zu vermeiden. Eine Unterversorgung kann zu Krankheitsgeschehen und Verhaltensabweichungen, wie zum Beispiel Federpicken, in einer Herde führen und sollte mit einer angepassten Fütterung vermieden werden.