Zum Hauptinhalt springen

N-/P-reduzierte Schweinefütterung im Fokus

Eine möglichst effiziente Nutzung unserer verfügbaren Ressourcen stellt eine der derzeit größten Herausforderungen in der Schweinehaltung dar. Die Bewertung der Eiweiß- und Phosphorversorgung sowie der Ausscheidungen an Stickstoff und Phosphor über die tierischen Exkremente stehen hier im Fokus der Arbeiten des DLG-Ausschusses Futter und Fütterung.

Hinsichtlich der anstehenden Verschärfung der Düngeverordnung spielen die Änderungen wie beispielsweise die Erweiterung der Fütterungsverfahren um eine sehr stark N-/P-reduzierte Variante eine extrem wichtige Rolle. Im Zuge der steten Weiterbearbeitung dieser Verfahren wurden im DLG-Merkblatt 418 nun drei Fehler korrigiert. Damit wird Anwendern und Beratern weiterhin die korrekte Einschätzung und Plausibilisierung der Nährstoffausscheidungen aus der Tierhaltung im Einzelbetrieb ermöglicht.

Die Änderungen wurden in Tabelle 6 vorgenommen: „Stark und sehr stark N-/P-reduzierte Fütterungsverfahren und resultierende Nährstoffausscheidungen in der Schweinemast“ (S. 9).

  1. Schweinemast 850 g TZ; von 28 bis 118 kg LM, 244 kg Zuwachs, 2,73 Durchgänge
    Hier wurde der Zuwachs von 244 kg auf 246 kg erhöht.

  2. Schweinemast 1.050 g TZ; von 28 bis 118 kg LM, 297 kg Zuwachs, 3,21 Durchgänge
    Hier wurde die Nährstoffausscheidung je Mastplatz/Jahr von 10,4 kg auf 10,7 kg erhöht.

  3. Jungebermast: 100:0 weiblich : männlich, 900 g TZ; von 28 bis 118 kg LM; 234 kg Zuwachs, 2,87 Durchgänge. Hier wurde der Zuwachs von 234 kg auf 258 kg erhöht.

Es wird angeregt, fortan nur noch das aktualisierte Merkblatt zu verwenden. Dieses kann auf der DLG-Webseite unter Merkblatt 418 abgerufen werden. Weitere Informationen sind beim DLG-Fachzentrum Landwirtschaft erhältlich.

(Ansprechpartner: Dr. Detlef Kampf, Tel.: 069/24788-320, E-Mail: d.kampf@dlg.org.)