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Aus der Arbeit des Ausschusses

In diesem Jahr feiert der DLG-Ausschuss Milchproduktion und Rinderhaltung sein zehnjähriges Bestehen. Im April 2009 berief der damalige DLG-Vorstand sechs Personen als konstituierende Mitglieder in das neu zu bildende Gremium. Im Zuge der ersten Sitzung wurden weitere fünf Personen in den Ausschuss gewählt. Seinerzeit wurde übrigens Ulrich Westrup, heute Mitglied im DLG-Aufsichtsrat, zum Vorsitzenden gewählt.
 
Auf seiner 23. Sitzung hat der Ausschuss den Betrieb Graff mit Milcherzeugung und Biogas besichtigt. Mirko Graff ist Gast im Ausschuss und Mitglied im Leitungsteam der Jungen DLG. Der Hof ganz im Westen Deutschlands mit Milchviehhaltung (vier LELY Melkroboter), Biogasanlage und einem angegliederten Entsorgungsunternehmen wird von Mirko Graff und seinem Bruder geleitet.

Nach der Exkursion am ersten Sitzungstag – zum Braunkohletagebau Garzweiler und verschiedenen Projekten zur Rekultivierung ehemaliger Tagebaue  –  tagte das Gremium im Hotel Michel and Friends in Monschau.

Für die Ausschussmitglieder haben die Anstrengungen von RWE Power, ehemals Rheinbraun, zur Wiederherstellung ehemaliger Tagebauflächen großen Eindruck hinterlassen, so etwa die Weidehaltung von Glanrindern auf Extensivweiden, um eine bestimmte Fledermauspopulation zu unterstützen, die sich von Fliegen ernährt, welche wiederum Kuhfladen als Nahrung benötigen.

Themen der Sitzung in Monschau waren unter anderem "Nährstoffreduzierte Milchviehfütterung" und der aktuelle Stand in der Diskussion um "Zuchtviehexporte aus Deutschland".

Erstmals in der Historie des Ausschusses wurden Fachthemen über Skype vorgetragen; Dr. Ilka Steinhöfel, Mitglied im Ausschuss war per Fernübertragung in die Sitzung zugeschaltet und konnte von ihrem Standort Köllitsch in Sachsen aus referieren. Sie berichtete über Forschungsergebnisse zum Gesundheitsmonitoring bei Kälbern in Sachsen und zu Untersuchungen bei verlängerter Wartezeit bis zur erneuten Besamung.

Die DLG hat vor zwei Jahren eine mobile Skype beschafft, mit deren Hilfe Fernübertragungen, Vorträge und Diskussionen gemacht werden können.