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Digitalisierung im Ladenregal: Mehrwert für Verbraucher

Immer mehr Unternehmen der Lebensmittelbranche digitalisieren ihre Prozesse: Zum einen, um ihre Ressourcen besser auszulasten und zum anderen, um Kundenbedürfnissen umfassender zu entsprechen. Aber wie sehen die Prozesse aus, die Verbrauchern bereits heute und in naher Zukunft einen wirklichen Nutzen versprechen? Welchen Mehrwert bieten neue technologische Lösungen und welches Potenzial haben sie?

Konkrete Beispiele zur Digitalisierung in der Food Chain wurden am 7. Juni in Berlin unter dem Titel: „Digitalisierung im Ladenregal“ während einer gemeinsamen Veranstaltung von DLG und Bitkom e.V. mit rund 30 Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutiert.

Klaus Rufli, Geschäftsführer der DLG TestService GmbH in Gau-Bickelheim, informierte darüber, wie mit einem mobilen Endgerät und anhand eines QR-Codes relevante Produktdaten auf Lebensmitteln einfach und zuverlässig von Verbrauchern abgerufen werden können. Grundlage hierfür ist der DLG Food Data Hub. Dieser führt komplexe Informationen über Produkte und Produktionsprozesse zusammen und bereitet diese für Hersteller, Einzelhandel und E-Commerce-Plattformen auf. Mit dem DLG Data Hub bietet die DLG der Ernährungswirtschaft  individuelle Lösungen für ein flexibles digitales Informationsmanagement.

Welchen informativen Mehrwert intelligente Verpackungen den Konsumenten bieten, stellte Dr. Sabine Trupp, Leiterin des Leistungszentrums „Sichere Vernetzte Systeme“ der Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT) in den Mittelpunkt ihres Vortrags. Gerade im Lebensmittelbereich kann „Smart Packaging“ dem Verbraucher nützliche Informationen zum Produkt liefern – beispielsweise zur optimalen Trinktemperatur oder dem tatsächlichen Frischegrad.
 
Martin Stoussavljewitsch, CEO und Co-Founder der Youki GmbH, einem Blockchain-Dienstleistungsunternehmen, informierte über das hochsichere, industrietaugliche Blockchain-as-a-Service-Netzwerk des Unternehmens. Für Seleggt, eine Kooperation der Rewe Group und dem holländischen Brütereitechnologie-Unternehmen HatchTech, organisiert Youki den Herkunftsnachweis einer kükentötenfreien Produktion von Schaleneiern vom Produzenten bis zum Endkunden.