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Das war die Frühjahrstagung der Fütterungsreferenten

Der Bundesarbeitskreis der Fütterungsreferenten der Länder in der DLG koordiniert die Offizialberatung in der Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und futtermittel- und umweltrechtlicher Bestimmungen. Dieser traf sich kürzlich zur 127. Sitzung in Fulda. Traditionell findet die Frühjahrssitzung im Anschluss an das Forum Angewandte Forschung in der Rinder- und Schweinefütterung statt und beginnt mit der Diskussion um die Eindrücke und die wesentlichen Punkte aus der Fachtagung.

In diesem Zusammenhang wurde noch einmal hervorgehoben, wie wichtig eine Übereinkunft zur korrekten Verwendung von Fachbegriffen sowie zu einheitlichen Schlussfolgerungen und Aussagen zu Unterschieden aus Untersuchungen ist. Dies erleichtert neben dem besseren gegenseitigen Verständnis auch die Diskussion und die Zusammenarbeit.

Darüber hinaus besteht Einigkeit darüber, dass sensible Ausdrücke wie zum Beispiel hinsichtlich einer tatsächlichen Versuchsanstellung gegenüber der einfachen Praxisbeobachtung besonders umsichtig verwendet werden müssen.

Des Weiteren wurde darüber nachgedacht, wie die inzwischen zahlreich vorliegenden Versuchsergebnisse zur N-reduzierten Fütterung der Milchkuh mit der sich daraus ableitenden Empfehlung zur möglichen Absenkung auf bis zu 150 mg Harnstoff/kg Milch zusammengefasst und in der Praxis verwendet werden können. Eine frühzeitige öffentliche Diskussion solcher Ergebnisse erweist sich als vorteilhaft und eröffnet die Möglichkeit, bereits beantwortete zusammen mit den noch offenen Fragen zu erörtern.

In der eigentlichen Sitzung ging es um die Fortführung der aktuellen Arbeitspunkte, wie die Erörterung der Frage nach der Erstellung von Beratungsempfehlungen zum Umgang mit wirtschaftseigenem Grobfutter. In diesem Zusammenhang muss beispielsweise geklärt werden, was gebraucht und wie geplant wird und wie eine qualitative Absicherung erfolgen muss.

Andere Überlegungen finden zur Umsetzung und zur Nutzung neuester Daten zu praecaecal verdaulichen Aminosäuren in Getreide in der Fütterung monogastrischer Tiere sowie zur Erarbeitung einer Stellungnahme zu Versorgungsempfehlungen für Vitamine und Spurenelemente hinsichtlich der Absicherung von Mangelerscheinungen, möglicher Zusatzeffekte und der Verhinderung exzessiver Dosierungen statt.

Abschließend nimmt die Weiterplanung des bundesweiten Phosphorringversuches bei Schweinen (Kombination aus Ferkelaufzucht und Mast mit reduzierten P- und Ca-Futtergehalten in Kombination mit dem Einsatz von Phytase) einen hohen Stellenwert ein.