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Daten zum Rapsumbruch

Verglichen mit dem Vorjahr wurde im Herbst 2018 laut der Kleffmann Group mehr Raps umgebrochen. Schlechte Aussaatbedingungen gelten als ein Grund dafür. Die Werte unterscheiden sich regional deutlich.

Auf etwa sieben Prozent der ursprünglichen Aussaatfläche von 965.853 Hektar beziffert die Kleffmann Group, Lüdinghausen, den Umbruch von Raps im Herbst 2018. Im Jahr zuvor seien es nur 1,6 Prozent gewesen. Mit Satellitenbildern ("Cropradar") und Umfragen unter Landwirten belegt Kleffmann diese Daten.

Regional unterscheiden sich die Angaben zum Rapsumbruch deutlich. In Baden-Württemberg waren es nur ein Prozent, in Hessen dagegen 17 Prozent. Brandenburg und Thüringen erreichten mit 16, respektive 17 Prozent ebenfalls hohe Werte.

Die Gründe für die angestiegenen Umbrüche sind laut Kleffmann vielfältig: "Schäden durch Schadinsekten wie den Rapserdfloh nehmen zu, da der Einsatz neonicotinoider Beizen heute nicht mehr erlaubt ist und so Resistenzen der Insekten gegenüber Pyrethroiden voranschreiten können. Zudem hat die mangelnde Feuchtigkeit zum Zeitpunkt der Keimung entscheidend dazu geführt, dass der Raps regional nicht aufgelaufen ist und Flächen umgebrochen werden mussten."