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Brigitte Scherb erhält Max-Eyth-Denkmünze

Der Vorstand der DLG hat die Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes, Brigitte Scherb aus Bredelem (Niedersachsen), mit der Max-Eyth-Denkmünze in Silber ausgezeichnet. Damit würdigt die DLG, wie Präsident Hubertus Paetow in seiner Laudatio hervorhob, ihre großen Verdienste um die Landfrauen, die Landwirtschaft und um die DLG. Paetow überreichte die Medaille im Rahmen der DLG-Wintertagung 2019 in Hannover.

Von 1993 bis 2014 leitete die studierte Juristin zusammen mit ihrem Mann einen Betrieb in Bredelem bei Goslar und ist seit 1980 in Landfrauenverbänden engagiert: Zunächst als Mitglied im Landfrauenverein Goslar, von 1994 bis 2014 als Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Landfrauenverbands Hannover e.V., von 2002 bis 2014 dort Landesvorsitzende. Zudem ist sie Mitglied des Vorstandes der Landwirtschaftskammer Hannover und Mitglied im Vorstand des Landvolkverbandes Niedersachsen. Seit 2007 ist sie Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes.

Auch in der DLG hat Frau Scherb wichtige Ehrenämter und Aufgaben übernommen und sie engagiert sich in folgenden Gremien: dem DLG-Gesamtausschuss (seit 2003), dem DLG-Hauptausschuss Landwirtschaft (2003 bis 2018) und im DLG-Ausschuss Entwicklung ländlicher Räume (seit 2001).

„Ihr fachliches Zentrum ist der Ausschuss für Entwicklung ländlicher Räume“, sagte Paetow in seiner Laudatio. „Dort tritt sie mit viel Energie und Engagement für die Einbindung der landwirtschaftlichen Unternehmen in die Strukturen der ländlichen Räume ein. Auch die Belange der Frauen, deren Rolle eng mit der ländlichen Entwicklung verknüpft ist, sind ihr ein zentrales Anliegen. Scherb wirkt in diesen Gremien mit starkem Engagement und hoher Kontinuität. Ihr überzeugendes Auftreten stellt sie darüber hinaus auch in Vorträgen und als Diskussionsteilnehmerin für die DLG unter Beweis.“