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„Land.Technik für Profis“: Traktoren im Mittelpunkt

So universell einsetzbar ein Traktor als die zentrale Arbeitsmaschine eines landwirtschaftlichen Betriebs ist, so weit spannt sich der Themenbogen von Kraftübertragung, Antriebstechnik über die Automatisierung zum Traktor der Zukunft bei der 18. Fachtagung „Land.Technik für Profis“. Die Tagung findet am 12./13. Februar 2019 im John-Deere-Forum Mannheim statt.

Traktoren sind in der Landwirtschaft unverzichtbar – sie haben seit ihrer Erfindung nicht nur die tierische Anspannung mehr und mehr ersetzt –, sie haben die gesamte Landwirtschaft revolutioniert.
Dabei stellt einerseits besonders das breite Einsatzspektrum des Traktors die Entwickler vor eine Vielzahl unterschiedlichster Herausforderungen. So soll auf dem Acker die Zugkraft möglichst bodenschonend übertragen werden, schädliche Nebeneffekte – wie beispielsweise zu viel Schlupf – gilt es zu vermeiden. Auf der Straße hingegen soll der Traktor vergleichbar mit dem Lkw den Transport landwirtschaftlicher Güter kraftstoffsparend, schnell und sicher bewerkstelligen. Daneben werden Traktoren in vielen Betrieben im Grünlandbereich, im Wald und außerdem „multifunktional“ auf dem Hof gebraucht. In letzter Zeit avanciert der Traktor inzwischen durch den innovativen Einsatz von Elektronik und Informationstechnologie (IT) mehr und mehr zur rollenden Datenquelle. Bei alledem müssen Traktoren natürlich die sich verschärfenden Vorschriften der Abgasgesetzgebung einhalten und sollen für den Fahrer komfortabel und möglichst intuitiv bedienbar sein.

Unter der Tagungsleitung von Dr. Hartmut Matthes vom Bundesverband Lohnunternehmen e.V. werden auf der 18. Fachtagung „Land.Technik für Profis“ anerkannte Traktorenprofis in Vorträgen und Diskussionen einen weiten thematischen Bogen über die Traktorentechnik spannen.

Auf der Ebene der Kraftübertragung werden die Anforderungen an einen Traktor aus Sicht der Pflanze und aus Sicht eines Landwirts ebenso thematisiert, wie das große Spannungsfeld „Zugkraft und Bodenschutz“ im Hinblick auf den Einfluss von Ballastierung, Bereifung oder die Verwendung alternativer Fahrwerke.

Auf der Ebene der Antriebstechnik werden alternative Antriebssysteme diskutiert. Hier bieten sich sowohl Elektro- als auch Gasmotoren als emissionsärmere Optionen und es wird ein Vergleich zu den Anforderungen im Güterverkehrsgewerbe gezogen.

Auf der Ebene der Automatisierung steht die Rolle des Traktors im Gesamtumfeld verschiedener Dokumentations- und Datenverarbeitungssysteme bis hin zum umfassenden Farmmanagement im Mittelpunkt. Außerdem werden adaptive Bediensysteme diskutiert.

Auf der Ebene der Zukunft zuletzt wagen Experten und Traktorenhersteller einen Blick in die Glaskugel und stellen ihre Visionen und Ideen für die langfristige Weiterentwicklung des Systems Traktor vor.

Die Veranstaltung wird von der DLG organisiert und steht unter gemeinsamer fachlicher Trägerschaft der DLG und der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik im Verein Deutscher Ingenieure VDI e. V. (VDI-MEG).