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Klöckner verteidigt Direktzahlungen

"Die landwirtschaftlichen Direktzahlungen sind für die Sicherung der Einkommen und die Stabilität der europäischen Landwirtschaft unverzichtbar", sagte Klöckner während des informellen EU-Agrarministerrates zum Wochenbeginn in Wien. Die CDU-Politikerin nannte die Mittel der ersten Säule "einen Basisausgleich für die im weltweiten Vergleich hohen Standards, die die europäischen Landwirte einhalten müssen". Die Gesellschaft honoriere damit die Leistungen der Landwirte für mehr Umwelt- und Klimaschutz, Biodiversität, Tierwohl und Landschaftspflege. "Dass die Förderung noch stärker an konkrete Umweltleistungen geknüpft wird", so Klöckner weiter, "ist richtig und steigert deren Akzeptanz beim Bürger."

Die CDU-Politikerin will im ländlichen Raum die Wirtschaftskraft steigern, zukunftssichere Arbeitsplätze sichern und diese Regionen insbesondere als Lebensraum für junge Menschen und Familien attraktiv halten. Der land- und forstwirtschaftlichen Wertschöpfungskette komme dabei eine besondere Bedeutung zu. "Wir brauchen deshalb eine EU-weite Innovations- und Digitalisierungsoffensive", forderte Klöckner während des informellen Treffens der europäischen Agrarminister.

Die Instrumente der zweiten Säule der GAP sind laut Klöckner ebenfalls "unerlässlich". Mit ihnen werde der Mehrwert, den die Landwirte in Bezug auf öffentliche Güter schafften, spezifisch vergütet. Die Mittel unterstützten "die Gestaltung attraktiver und funktionsfähiger ländlicher Räume".