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NABU startet Insektenzählung

„Alles, was krabbelt oder fliegt, kann man fast überall beobachten und zählen“, meldet der NABU diese Woche und schlägt vor, wo das geschehen soll: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss.

Die Naturschutzorganisation spricht zwar Landwirte nicht explizit an, doch es dürfte nur wenige Berufsgruppen geben, die so intensiv mit und in der Natur arbeiten. Für alle Landwirte, die mitzählen wollen: Das „Citizen-Science-Projekt Insektensommer“ teil sich in zwei Perioden vom 1. bis zum 10. Juni und vom 3. bis 12. August 2018.

Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Gemeldet werden die Ergebnisse unter www.insektensommer.de

Hilfe beim Bestimmen und Zählen bietet die neue App „Insektenwelt“, die der NABU zum Start des Insektensommers entwickelt hat. „Die Besonderheit der App ist eine fotografische Erkennungsfunktion“, erläutert eine NABU-Mitarbeiterin.

So könnten die Tiere einfach und schnell mit dem Smartphone fotografiert und automatisch erkannt werden. Außerdem bietet die App ausführliche Insektenporträts der 122 bekanntesten Arten, die in Deutschland vorkommen. Zum Start des Insektensommers am 1. Juni wird die App kostenfrei unter www.NABU.de/apps  erhältlich sein.

Der NABU will die Ergebnisse auswerten „und zeitnah veröffentlichen“.