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Geschäftsmodell Daten – wie Landwirte profitieren können

Die Agrarwirtschaft entwickelt sich unaufhaltsam zu einer digitalisierten Branche. Die Digitalisierung bietet vielfältige Möglichkeiten in Prozesssteuerung, Dokumentation und Vernetzung von Maschinen, wodurch der vor- und nachgelagerte Bereich, der Umweltschutz, die Gesellschaft und die Landwirtschaft profitieren können.

Das Fundament der Digitalisierung besteht aus landwirtschaftlichen Daten: Welche Rolle der Landwirt in den Daten-Wertschöpfungsmodellen der Landtechnikhersteller spielt und wie er vom „Data Business“ profitieren kann – Fragen und Antworten, mit denen sich der DLG-Ausschuss für Betriebsführung im Rahmen eines öffentlichen Impulsforums auf der DLG-Wintertagung am 21. Februar 2018 in Münster/Westfalen beschäftigen wird.

Nach der Einführung in das Thema durch den Vorsitzenden des DLG-Ausschusses für Betriebsführung Ulrich Wagner, Unternehmer und Landwirt in Regenstauf (Bayern), geht Prof. Dr. Hans W. Griepentrog, Universität Hohenheim, auf die Entwicklung der Digitalisierung in der Landtechnik ein und beschreibt die Bedeutung von Daten als Innovationstreiber in der Landtechnik bis hin zur Vernetzung von Maschinen.

Dr. Wolfgang Schneider, DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, zeigt, wie Landwirte im „Data Business“ mit ihren eigenen Daten Wertschöpfung generieren können und welche Investitionen notwendig sind, um aus den Daten einen Mehrwert zu erzielen. Dabei geht er auch auf die Rolle des Risikomanagements ein, um ungewollte Datenweitergabe zu unterbinden. Die Moderation übernimmt Dr. Achim Schaffner, Fachgebietsleiter Ökonomie im DLG-Fachzentrum Landwirtschaft.

Die Veranstaltung findet im Congress Saal im Congress Centrum Halle Münsterland in Münster statt und beginnt um 8.00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist eine vorherige Anmeldung erwünscht.