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Jetzt schon an die Zukunft denken

Spätestens zu Berufsbeginn sollte jeder an seine Altersabsicherung denken. Sorge frühzeitig vor mit einer privaten Altersvorsorge, umso dicker werde das Polster im Alter sein, so das Credo von Yasmin Dietrich und Niki Manuel Günther, Karriere- und Finanzcoaches der MLP Finanzdienstleistungen AG in Stuttgart.

So geschehen auf einer von der Jungen DLG/Team Hohenheim organisierten Veranstaltung zum Thema „No Risk – More Fun! Für das Leben nach der Uni gewappnet? Vermögensaufbau, Versicherungen & Verbindlichkeiten leicht gemacht!“.

Wer unerwartete Ausgaben decken oder sonstige finanzielle Engpässe überbrücken müsse, komme an einer Finanzierung nicht vorbei. In vielen Bereichen sei man bis zu einem bestimmten Alter über die Eltern abgesichert. Oft sei aber auch bereits als Student oder Auszubildender eine individuelle Absicherung sinnvoll, so die Referenten der MLP Finanzdienstleistungen AG weiter.

Berufsunfähigkeit könne jeden treffen. Längst seien Nervenerkrankungen der Hauptgrund für das Job-Aus. Die Gefahr, wegen psychischer Überlastung nicht mehr im Beruf arbeiten zu können, sei also alles andere als gering. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schütze vor finanziellen Schwierigkeiten, wenn man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Man entscheide, wie viel Absicherung man brauche. Wichtigste Entscheidungskriterien seien Laufzeit, Beitragshöhe und monatliche Rente.

Der günstigste Zeitpunkt für einen Abschluss sei der Berufsstart. Denn Jüngere seien in der Regel gesünder und hätten daher bessere Chancen auf Absicherung ohne Einschränkungen. Besonders günstig seien Studententarife sowie Jobeinsteigermodelle. Die Anpassung der Absicherung zum Berufsstart sei ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich. Je früher, desto besser, solange man jung und gesund sei, steige man zu idealen Bedingungen ein. Mit Eintritt in das Berufsleben könne die Absicherung an das Gehalt angeglichen werden.

Absicherungen für den landwirtschaftlichen Betrieb

Die Versicherungsmakler Gerrit Fiedler & Matthias Herrmann, von der gvf VersicherungsMakler AG vermittelten an Hand vieler Bilder anschaulich Auswirkungen von Schäden in der Landwirtschaft. Agrarunternehmen benötigen individuelle Versicherungslösungen, die sich an die Bedürfnisse der Landwirtschaft anpassen.

Produkte müssten deshalb flexibel und revolutionär sein. Denn, vor allem Großbetriebe, arbeiteten heutzutage mit modernster und meist teurer Technik. Daher gelte es, die getätigten Investitionen und die Risiken der verschiedenen Produktionszweige ausreichend abzusichern. Ausfälle von betriebsrelevanten Werten könnten durch Sach- und Unterbrechungsschäden enorme finanzielle Folgen haben. Statt Standardversicherungskonzepten seien dafür flexible und individuelle Lösungen vom Spezialisten gefragt.

Das gvf-Sicherheitsmanagement gebe einen Aufschluss, wie ein Schaden gar nicht erst eintritt. Wenn es um die Absicherung landwirtschaftlicher Betriebe gehe, profitiert man vom umfangreichen Wissen der Mitarbeiter rund um die Belange der Landwirtschaft: Spezialkonzepte für die Anforderungen ermöglichen individuelle Versicherungslösungen. Durch umfassende Schadens- und Landwirtschaftserfahrungen könne man aus innovativen Deckungskonzepten wählen und durch den verringerten Verwaltungsaufwand das bestmögliche Preis-Leistungsverhältnis nutzen.

Regelungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber

„Dass Mut nicht zu Übermut wird – Berufseinstieg in verantwortungsvolle Positionen und welche Rechten und Pflichten diese für Arbeitnehmer/-geber mit sich bringen“ so lautete der Vortrag von Benjamin Gaibler, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht. Bei Verhandlungen über einen Arbeitsvertrag seien nicht nur das Aufgabengebiet und die Vergütung von Bedeutung. Es gebe zahlreiche Details, die man vor Abschluss eines Arbeitsvertrages wissen sollte, um hier ein gutes Verhandlungsergebnis zu erzielen.

Zwar könne ein Arbeitsvertrag grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden. Allerdings erforderten zum Beispiel Befristungen die Einhaltung der Schriftform. Zudem verlange das Nachweisgesetz vom Arbeitgeber einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses die schriftliche Vereinbarung der wesentlichen Vertragsbedingungen. Und somit deren Unterzeichnung durch beide Parteien.

Neben dem Abschluss des Arbeitsvertrages werde auch die Beendigung von Arbeitsverträgen, Pflichten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Haftung und Arbeitsrecht im Detail erläutert. „Ein Arbeitsplatz bedeutet für Dich im besten Fall – und so sollte es sein – ein festes Einkommen, berufliche Perspektiven und eine gewisse Planungssicherheit. Daneben hast Du als Angestellter auch bestimmte Rechte und Pflichten. Die Wesentlichen ergeben sich aus Deinem Arbeitsvertrag“, mit diesen Sätzen beendete Gaibler seinen Vortrag vor hochinteressierten und jungen Zuhörern. Die anschließende rege Diskussions-/Fragerunde bestätigte nochmals die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Berufseinstieg.