DLG e.V. - Lebensmitteltechnologie DLG-Expertenwissen

DLG-Expertenwissen Lebensmitteltechnologie

DLG-Expertenwissen aus anderen Bereichen

Die Gesellschaft ist aktuell von großen Veränderungen geprägt, hervorgerufen durch Megatrends. Durch den Einsatz von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Vernetzung über das Internet der Dinge befinden wir uns in der nächsten industriellen Revolution. Im Produktionsumfeld wird diese unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ diskutiert, in welcher sich intelligente, sich selbst steuernde Objekte temporär und zielgerichtet vernetzen.

Bei Gemüse und Salaten sowie insbesondere bei den im Trend liegenden verzehr- und küchenfertigen Mischungen ist die Gefahr des mikrobiellen Verderbs sehr hoch. Denn an den Schnittstellen fehlt die schützende Schicht wie zum Beispiel eine Schale und damit ist die Angriffsfläche für mikrobiellen Verderb stark erhöht. Als eines der vielversprechendsten Verfahren zur Haltbarmachung empfindlicher Lebensmittel und ein zukunftsfähiger Beitrag zur Erhöhung der Lebensmittelsicherheit weltweit gilt die Hochdruckbehandlung. [weiter lesen]

Lebensmittelerzeuger und -produzenten, Industrie, Verpacker, Exporteure und Importeure sowie der Handel sind gefordert, verfügbare, optimale Verpackungstechnologien, Verpackungsmaschinen und Verpackungsmaterialien zu nutzen, um die Haltbarkeit zu verlängern und die Qualität der empfindlichen und schnell verderblichen Produkte zu verbessern. Damit können sie zu einer besseren Lebensmittelsicherheit, einem maximalen Verbraucherschutz und der Vermeidung von Lebensmittelabfall beitragen.

Die Anwendung der gepulsten elektrischen Felder (PEF) als innovative Technologie kann in unterschiedlichen Bereichen der Lebensmittelindustrie und Bioverfahrenstechnik eingesetzt werden. Ziel dabei ist, es die Zellstruktur des Produktes zu beeinflussen.

Dieses Expertenwissen stellt den Teil 3 der Ausführungen zum Oberthema „Reformulation“ dar und soll die Transparenz bzgl. „multisensorischer Interaktionen“ erhöhen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse darlegen und Anregungen für das jeweilige Rezepturmanagement in der Praxis geben. Denn sämtliche rezeptorischen Veränderungen von am Markt angebotenen Produkten sollten strategisch-konzeptionell und auch kommunikativ (Claims) gut vorbereitet werden, um möglichst geringe Modifikationen der Geschmacksprofile zu erzielen.

Seit Jahrtausenden werden Mikroorganismen genutzt, um schmackhafte und stabile Lebensmittel herzustellen. Sauerkraut und Käse sind dabei nur zwei Beispiele für die Bedeutung und vielfältigen Funktionen von Bakterien bei der Herstellung von Lebensmitteln.

Reduktionsstrategien für Fett, Zucker und Salz (Teil 2)

Dieses Expertenwissen stellt den Teil 2 der Ausführungen zum Oberthema „Reformulation“ dar und soll die Transparenz bzgl. „multisensorischer Interaktionen“ erhöhen, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse darlegen und Anregungen für das jeweilige Rezepturmanagement in der Praxis geben. Denn sämtliche rezeptorischen Veränderungen von am Markt angebotenen Produkten sollten strategisch-konzeptionell und auch kommunikativ (Claims) gut vorbereitet werden, um möglichst geringe Modifikationen der Geschmacksprofile zu erzielen.

Kapazitive Auslegung von aseptischen Füll- und Verschließmaschinen

Die Aseptik wird oft als Königsdisziplin der Abfüllung betrachtet. Dennoch werden bei der Auslegung zunächst die gleichen Parameter wie bei den Standardfüllsystemen berücksichtigt. Dazu gehören beispielsweise die angestrebte Leistung, die Art der Packmittel und die Produkte. Allerdings haben aseptische Füll- und Verschließmaschinen in den meisten Fällen höhere Anschaffungskosten.

Reduktionsstrategien für Fett, Zucker und Salz (Teil 1)

Der Beitrag soll den Diskurs über den richtigen Weg zur Reduktion des Energie- und Salzgehaltes von Lebensmitteln bis 2020 konstruktiv aufzeigen und vor allem versachlichen. Welche technologischen Möglichkeiten stehen für eine Reduktionsstrategie zur Verfügung, welche Zwänge stehen einer möglichen Reduktionsstrategie entgegen und welche Veränderungen in Unternehmen und Gesellschaft sind notwendig, um ein Reduktionsziel zu realisieren?

Basiswissen zu veganen Lebensmitteln in Theorie und Praxis

Menschen, die sich vegan ernähren, lehnen alle Lebensmittel aus oder mit tierischen Zutaten ab. Das betrifft nicht nur Zutaten, für die Tiere ihr Leben lassen mussten, sondern auch Milch, Ei, Honig oder daraus hergestellte Produkte. Seit der Jahrtausendwende hat dieser Ernährungsstil deutlich an Zulauf gewonnen und gilt längst nicht mehr nur als kurzlebiger Trend. Dieses Expertenwissen gibt einen Überblick über die Besonderheiten verarbeiteter veganer Lebensmittel.

3D-Lebensmitteldruck: Welche Möglichkeiten sich mit der neuen Technologie bieten

Dieses DLG-Expertenwissen zeigt, dass mit dem 3D-Lebensmitteldruck schon jetzt und mit unterschiedlichen Lebensmitteln gute Ergebnisse erzielt werden können. Die Ideen für potenzielle Anwendungsmöglichkeiten scheinen dabei kaum begrenzt zu sein. Gleichzeitig ergeben sich mit der Technologie nicht nur für große Unternehmen neue Chancen, sondern vor allem auch für Entrepreneure und Startups, die von leichteren Markteintrittsbarrieren profitieren können.

Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln

Die Konservierung von Lebensmitteln ist ein wichtiger Schritt bei deren Herstellung. Aufgrund der dadurch erzielten längeren Haltbarkeit ergeben sich sowohl für den Hersteller als auch für den Konsumenten viele Freiheitsgrade hinsichtlich Lagerhaltung, Verfügbarkeit und Produktentwicklung. Dieses DLG-Expertenwissen bietet eine Übersicht über die Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln, auch HPP (High Pressure Processing) genannt.

Funktionelle Barrieren gegen Mineralöl aus Papier- und Kartonverpackungen

Mineralölkomponenten aus Papier- und Kartonverpackungen sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Überwachungsbehörden gerückt. Es handelt sich hierbei um gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe, welche als MOSH und MOAH bezeichnet werden. Die ungesättigten Substanzen (MOAH) werden als mutagen und mit karzinogenem Potenzial eingeschätzt.

Industrie 4.0 - Kompaktwissen

„Industrie 4.0“ wurde als deutsche Wortschöpfung zur Hannover Messe 2011 vorgestellt. Der Begriff steht für eine ganze Reihe an neuen Verfahren und technischen Entwicklungen, die neue Technologien mit industriellen Standards der Fertigungsindustrie verbinden, um einen immer dynamischer werdenden Markt zu bedienen. Das Internet hat Kommunikation und  Verbraucherverhalten grundlegend verändert. Mit Web- und Cloud-Technologie können Informationen heute weltweit ausgetauscht werden.

Dichtigkeitsprüfungen von MAP-Verpackungen

Ein wirksames Konzept der Lebensmittelkonservierung ist das Verpacken unter Schutzatmosphäre, kurz MAP (Modified Atmosphere Packaging). MAP kann das Mindesthaltbarkeitsdatum vieler Lebensmittel verlängern – vorausgesetzt die Verpackung ist intakt. Daher sind Dichtigkeitsprüfungen als Teil eines ganzheitlichen Verpackungskonzepts unverzichtbar. 

Verpackungsmaterial aus Polyethylenterephthalat (PET)

Kunststoffflaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) haben im letzten Jahrzehnt einen sehr hohen Marktanteil erlangt. PET ist ein farbloses, transparentes Polymer, welches nahezu unzerbrechlich und gut rezyklierbar ist. Diese guten Eigenschaften führten zur weiten Verbreitung von PET als Verpackungsmaterial für Getränke. Im Gegensatz zur Getränkedose oder dem Getränkekarton ermöglicht die Transparenz den Blick auf das Getränk. Die Unzerbrechlichkeit von PET ist ein Vorteil gegenüber der Glasflasche.

Lebensmitteltechnologie der Zukunft

Blicke in die Zukunft sind nicht selten Extrapolationen aus der Vergangenheit, so dass wir auch hier wieder bei den altbekannten Fragen sind: „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“ Auf den Bereich der Landwirtschaft und der Lebensmittel bezogen beantwortete DARYL LUND diese Fragen 2012 mit nur wenigen Worten: Wir kommen aus der Welt des „billig“, „reichlich“ und „verfügbar“ und wollen in die Welt des „sicher“, „gesund“ und „nährreich“. Für ihn kommt diese Situation einem Paradigmenwechsel gleich. 

Robotik - Roboter in der Lebensmittelindustrie

Während in vielen Branchen Roboter auch im Produktionsbereich eingesetzt werden, sind die Einsatzgebiete im Lebensmittelbereich meist „nur“ Packen und Palettieren. Durch enorme Entwicklungen bei Greifertechnik, Hygienic Design und intelligenter Bildverarbeitung entsteht zunehmend auch ein großes Potenzial für den Einsatz im Bereich der Verarbeitung von Lebensmitteln direkt am Produkt.  

Kontakt

Guido Oppenhäuser • Tel.: +49 (0) 69/24 788-213 G.Oppenhaeuser(at)DLG.org