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Programm der Konferenz am 25. und 26. Februar 2022 in Hohenroda (Hessen)

ab 12.00 UhrRegistrierung
13.00 UhrBegrüßung und Eröffnung
Cord Lilie, Landwirt in Stemwede (NW), Vorsitzender des DLG-Ausschusses Milchproduktion und Rinderhaltung
13.15 UhrBetriebszweigauswertung 2020/21 – Ergebnisse aus der Erhebung
Dr. Stefan Weber, LMS Agrarberatung GmbH Rostock; Marco Hoffmann, LWK Nordrhein-Westfalen; Guido Hofmann, LfL Bayern; Georg Goerzen, act GmbH Kiel
14.15 UhrRohstoffkostenexplosion und Inflation - Was kommt auf die Agrarmärkte zu?
Dr. Albert Hortmann-Scholten, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
15.15 UhrKaffee- und Kommunikationspause
16.00 UhrBeginn parallele Arbeitskreise
Arbeitskreis 1BZA-Intensiv – von den Besten lernen…
Hayo Tantzen-Dobbehaus, Milcherzeuger aus Gadebusch (MV);
Jan Hinnerk Alberti, Agrar Beratung Nord e. V.
Arbeitskreis 2Vom Feld in die Kuh – betriebseigenes Futter optimal in Milch umsetzen!
Theresa Schult, Milcherzeugerin aus Tann Burgstall (BY); Stefan Beckmann und Jennifer Brandl, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Tierernährung
Arbeitskreis 3Tierwohllabels: Mehr Tierwohl und höhere Wertschöpfung?
Christian Cordes, Wanderup (SH) (angefragt), Hannah Lehrke, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein; Bernhard Ippenberger, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft; Georg Hammerl, Bayrische Staatsgüter
Arbeitskreis 4Milchinhaltstoffe neu bewertet!
Jochen Vömel, Milchkuhhalter aus Parchtitz Rügen (MV); Dr. Bernd Losand, Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern
Arbeitskreis 5Öffentlichkeitsarbeit mit Spaß und bösen Kommentaren
Lisa Suhr, Landwirtin aus Oldenbüttel (SH); Bernd Lührmann, LWK Niedersachsen; Sibylle Möcklinghoff-Wicke, Innovationsteam Milch Hessen
18.00 UhrEnde Arbeitskreise
18.15 UhrNeu gedacht! Welchen Einfluss hat die Milchkuhhaltung auf die Klimaerwärmung wirklich? (digital zugeschaltet)
Prof. Frank Mitloehner, UC Davis Department of Animal Science, Air Quality Specialist
19.00 UhrGemeinsames Abendessen

 

8.30 UhrBeginn parallele Arbeitskreise
10.30 UhrEnde Arbeitskreise, Kaffee- und Kommunikationspause
11.00 UhrUnternehmergespräch: Was Milchkuhhalter aus den Arbeitskreisen mitnehmen!
Moderation:Ulrich Westrup, Landwirt in Bissendorf (NI), Stellvertretender Vorsitzender DLG-Aufsichtsrat
11.45 UhrMilchproduktion in den Niederlanden – ein Spagat zwischen hohen Produktionskosten und Umweltauflagen
Ad van Velde, Präsident Global Dairy Farmers und Milchkuhhalter aus Kantens (Nord-Groningen, NDL), 190 Milchkühe
12.45 UhrSchlusswort
Ulrich Westrup, Landwirt in Bissendorf (NI), Stellvertretender Vorsitzender DLG-Aufsichtsrat
13.00 UhrMittagsimbiss
13.45 UhrBetriebsbesichtigungen

 

13.45 Uhr – 15.15 Uhr: Betriebsvorstellung Betrieb Strodthoff-Schneider & Partner GbR
Jade (Wesermarsch)

Informationen zum Betrieb: 315 Milchkühe der Rasse HF (11.600l /Kuh/Jahr bei 4,18% Fett, 3,57% Eiweiß) und 45 Milchkühe der Rasse Jersey (8.250l /Kuh/Jahr bei 5,75% Fett, 4,21% Eiweiß); Jungvieh: Weibliche Nachzucht wird selbst aufgezogen; Melken: Doppel 16er Side-by-Side; Digitalisierung: Intensive Nutzung des Cowmanagers (Brunstbeobachtung, Erkennen kranker Tiere, Herdenanalysen); Flächenausstattung: 305 ha, davon 70 ha Acker, 195 ha intensives Grünland, 40ha extensives Grünland (inkl. Außendeich); Arbeitskräfte: 2 Vollzeitkräfte (Füttern und Außenwirtschaft), 1 Halbtagskraft (Herdsman), 2 Melker, 2 Auszubildende, 2 Familienarbeitskräfte; Erneuerbare Energien: 75 kW Hofbiogasanlage

14.45 – 16.15 Uhr: Betriebsbesichtigung Holsteinzucht Caspar
Deichhof, 36320 Heimertshausen (ca. 70 km Entfernung in Richtung Südwesten, an A5 gelegen)

Informationen zum Betrieb: 305 Milchkühe der Rasse HF, Schwarzbunt- und Rotbuntzucht. Färsenaufzucht mit Zuchtviehvermarktung über Auktion. Aufzucht von Zuchtbullen. Zuchtschwerpunkt: Nutzungsdauer. Milchleistung: 12.739 kg/Kuh und Jahr bei 4,06% Fett und 3,46 % Eiweiß. Neubau eines Strohstalles für Rinder und Trockensteher. Melkhaus: Doppel 16 side-by-side Melkstand. Landwirtschaftliche Nutzfläche: 350 ha

Geplante Inhalte der Arbeitskreise zur Konferenz

Der AK „BZA Intensiv“ gehört seit vielen Jahren als festes Inventar zur DLG-Tagung Spitzenbetriebe Milcherzeugung. Es wurden Fragen zum Verständnis von Kennzahlen und zur Interpretation der Betriebszweigabrechnung mit jährlich wechselnden Schwerpunkten bearbeitet. Was verschafft einigen Betrieben die Stabilität, beständig sehr gute Ergebnisse zu realisieren? In diesem AK möchten wir unter dem Motto "Von den Besten lernen" Betriebskonzepte vorstellen, die trotz volatiler Märkte und Rahmenbedingungen sehr gute wirtschaftliche Ergebnisse ermöglichen. Durch den AK „BZA-Intensiv“ erhalten Betriebe mit herausragenden Ergebnissen besondere Anerkennung und Wertschätzung für ihre Leistung in der Milcherzeugung und Betriebsführung. Durch die geteilten Erfahrungen in der Diskussion können wir alle von diesen Betrieben lernen und profitieren, auch wenn wir vielleicht nicht alles nachmachen können, was in diesen Betrieben erreicht wurde. Welche Konsequenzen ergeben sich für Ihren eigenen Betrieb, wenn die im Arbeitskreis vorgestellten Erfolgsmodelle Maßstab für die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten sind?

Steigende Kraftfutterpreise und schwankende Grobfutterqualitäten stellen Milchviehbetriebe immer wieder vor Herausforderungen. Manchmal ist es schwer vorhersagbar, wie die Kühe auf eine Rationsumstellung reagieren. Wie sieht daher eine aus ökonomischer und physiologischer Sicht optimale Ration aus? Wie können die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden? Theresa Schult (Schult GbR) ist bayerische Landwirtin (DLG-Spitzenbetrieb) und Teilnehmerin am Projekt DigiMilch. Im Projekt werden auf ihrem Betrieb die Fütterungsdaten des Mischwagens erfasst, ausgelesen und für weitere Berechnungen herangezogen. Die Ergebnisse sorgten für Überraschungen, die folgende Fragen aufwarfen: Was ist die ideale Menge Grobfutter? Und was mache ich bei zu wenig Grobfutter? Im Arbeitskreis werden Möglichkeiten in der praktischen Rationsgestaltung und deren Auswirkungen auf die Kosten aufgeschlüsselt, z.B. ein hoher oder niedriger Anteil an Zukaufsfuttermitteln. Anschließend möchten wir mit Ihnen diskutieren, welche Grobfutterleistung anzustreben ist.

Die gesellschaftliche Diskussion und der Wettbewerb im Handel sind in den letzten Jahren ein zentrales Thema bei der Vermarktung von Milch geworden. Die Art der Milchproduktion und die Art der Tierhaltung stehen in der Kritik. Durch eine Vielzahl von Labels mit unterschiedlichen Stufen an Anforderungen soll Konsumenten eine Orientierungsmöglichkeit gegeben werden. Doch wie geht es dem Tier und welchen Einfluss hat die Teilnahme an einem Labelsystem auf den Betrieb? Christian Cordes beteiligt sich einem Markenprogramm mit besonderen Anforderungen an die Haltung. Er spricht von seinen Erfahrungen, den Veränderungen im Betrieb und dem damit verbundenen Dokumentations- und Zertifizierungsaufwand.

Eine Einführung in das Thema Tierwohllabels wird Bernhard Ippenberger von der LfL geben und auf folgende Fragen eingehen: Welche Haltungskriterien der Initiative Tierwohl bzw. Haltungsformen.de sind im Bereich Milchviehhaltung aktuell? Welche Labels setzen die Haltungsformkriterien in der Praxis um? An welchen Labelprogrammen kann ich als Milchkuhhalter teilnehmen? Was kostet es und was wird bezahlt?

Für die Interpretation der Milchinhaltsstoffe zur Steuerung der Fütterung wurde in den vergangenen Jahren eine neue Bewertung entwickelt und auch das Projekt Q Check nutzt Milchinhaltstoffe um Rückschlüsse auf die Tiergerechtheit zu ziehen. Zusammen mit dem Milchkuhhalter Jochen Vömel von der A. & J. Vömel GbR in Parchtitz auf Rügen, einem Agrarbetrieb mit 1 670 ha Acker- und Grünlandfläche, 150 ha Wald und 522 Milchkühen bei einer Jahresleistung pro Kuh von mehr als 11 500 kg Milch werden wir anschaulich diskutieren können, wie die Auswertung der Milchkontrollergebnisse in das Herden-, Gesundheits-, Fruchtbarkeits- und Fütterungsmanagement einfließen. 

Noch einige Worte zum Hintergrund: Milchleistung und Milchinhaltsstoffe sind in gewisser Weise ein Spiegelbild des durch die Versorgung mit Futter angekurbelten Stoffwechsels der Kuh. Das ist kein neues Wissen und so gibt es mit dem MLP-Rückbericht der mit der Milchkontrolle betrauten Organisationen bereits seit 30 Jahren eine standardisierte Auswertung. Diese Auswertung bewertet ausschließlich anhand der Milchdaten den Versorgungsstatus und die Stoffwechselgesundheit der Einzelkühe, Kuhgruppen bzw. der Gesamtherde mit Futterenergie und Futterprotein. Die Auswertung dieser Milchdaten zum Zwecke der nachträglichen Fütterungskontrolle bedeutet eine kostengünstige Nachnutzung der eigentlich für die Einschätzung des züchterischen Wertes der Kuh gedachten Kontrolle. Anhand bundesweit erhobener Milchkontrolldaten wurde die Bewertung der Milchinhaltsstoffe geprüft, weiterentwickelt, an Ergebnissen aus bundesweit abgestimmten Fütterungsversuchen validiert und mit dem DLG-Merkblatt 451 zur allgemeinen Nutzung empfohlen. Auch im Projekt Q Check wird der Fett:Eiweiß-Quotient als Indikator aus Fütterungssicht (hoch bedeutet Energiemangel; niedrig bedeutet Strukturmangel) neben anderen Indikatoren aus der Haltung und der Tiergesundheit zur Einschätzung des Tierwohls genutzt.

Für 90% der Konsumenten in Deutschland gehören Milchprodukte heute zum täglichen Leben, aber viele sehen sich selbst im Dilemma zwischen Verzehrgewohnheiten und bspw. Tierwohl. Öffentlichkeitsarbeit von Tierhaltungsbetrieben über Social Media wird immer wichtiger, um bei der zunehmend emotionalisierten Diskussion mit reden zu können und in der Öffentlichkeit Gehör zu finden. Lisa Suhr, Landwirtin aus Schleswig-Holstein, betreibt mit „Joga_and_friends“ einen Instagram Account mit über 75.000 Abonnenten. Hier interagiert sie mit ihren Abonnenten auf vielfältige Weise. Im Arbeitskreis stellt sie ihre Beweggründe vor, den Austausch mit der Bevölkerung im In- und Ausland über „Joga_and_friends“ zu suchen. Wir diskutieren die Ziele, die Zielpersonen und sprechen über die Macht der Bilder in den Medien. Lisa Suhr schildert ihrer Erfahrungen - Positives wie Negatives - und erklärt, wie sie mit Hass-Kommentaren umgeht.

Sicher ist: Öffentlichkeitsarbeit ist vielschichtig und lässt sich nicht nur nebenbei machen – aber sie ist wichtiger denn je, um Landwirtschaft aus erster Hand darzustellen und den Konsumenten mit praxisnahen Informationen und Geschichten zu versorgen!

Themenpartner 2022

Organisatorische Hinweise:

Tagungsort
Hessen Hotelpark Hohenroda
Schwarzengrund 9
36284 Hohenroda bei Bad Hersfeld
Tel.: +49 (0)6676-181 | Fax: +49 (0)6676-1487
info@hotelpark-hohenroda.com
www.hotelpark-hohenroda.com

Datum
25. Februar 2022, Beginn 13:00 Uhr bis 26. Februar 2022, Ende 13:45 Uhr
(ca. 16:15 Uhr Ende Nachmittagsprogramm)

Teilnahmevoraussetzung Stand 20.01.2022
Die Konferenz findet unter 2Gplus-Bedingungen statt. Teilnehmen kann, wer ein gültiges Impfzertifikat oder einen gültigen Genesenennachweis vorzeigt und zusätzlich einen negativen Corona-Schnelltest (Apotheke, Testzentrum, Arzt) vorweisen kann (nicht älter als 24 Stunden). Auch geboosterte Teilnehmer müssen einen Test vorweisen. Das Vorlegen des Impf- oder Genesenennachweises und des Tests erfolgt am Tag der Veranstaltung beim Einchecken im Hotel und wird in der Anwesenheitsdokumentation erfasst. Für den zweiten Tagungstag wird vor Ort ein Schnelltest durchgeführt.

Gebühr
170,00 € je Person, darin enthalten sind die Tagungsunterlagen zum Downloadmit den Ergebnissen der Erhebung, das Abendessen am 25. Februar 2022 mit einem Getränk sowie die Kaffeepausen und ein Mittagsimbiss am 26. Februar 2022. Hinweis: Bei der Rechnung über die Konferenzgebühr werden Nettobetrag und Mehrwertsteuer separat zwecks Vorsteuerabzug ausgewiesen.

Anmeldung
Die Anmeldung zur Konferenz erfolgt online bis zum 10. Februar 2022. Maximale Teilnehmerzahl: 160 Personen (Teilnahme nach Reihenfolge der Anmeldungen)

Stornierung Tagungsteilnahme
Bis 17. Februar 2022 kostenfrei möglich unter E-Mail: S.Springer@DLG.org . Bei einer Stornierung nach dem 17. Februar 2022 sowie bei Nichtteilnahme, ist die Teilnahmegebühr zu entrichten.

Übernachtung
Die Übernachtung ist von jedem Teilnehmer mit dem in der Einladungs-E-Mail verlinkten Onlineformular selbst zu buchen. Die Übernachtungskosten sind nicht in der Tagungsgebühr enthalten! Für die Tagung sind Zimmer vorreserviert (Einzelzimmer 90 € pro Person, Doppelzimmer 60 € pro Person, Dreibettzimmer 55 € pro Person).

Stornierung Übernachtung
Bitte AGBs des Hessen Hotelparks Hohenroda beachten unter https://hotelpark-hohenroda.com/agb . Stornierungen bedingt durch die Coronapandemie sind im Hotel jederzeit kostenfrei möglich.

Anreise
Falls Sie als Bahnreisender eine Abholung vom Bahnhof Fulda oder Bad Hersfeld wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem Hotel in Verbindung: Tel.: +49 (0) 6676-181 (ca. 30,- € bzw. 20,- € pro Person und Fahrt).

Bei Rückfragen zu Ihrer Anmeldung steht Ihnen bei der DLG Frau Silke Springer telefonisch unter +49 (0) 69 24788-301 oder E-Mail S.Springer(at)DLG.org gerne zur Verfügung.

Was ist das Forum ?

Das Forum der DLG-Spitzenbetriebe Milcherzeugung besteht seit 2004 und ist ein Verbundprojekt zwischen verschiedenen Beratungsorganisationen und der DLG. Ziel des Forums ist es, den Informations- und Erfahrungsaustausch auf Bundesebene zwischen führenden Milcherzeugern und Beratern herzustellen und eine breite bundesweite Datenbasis von betriebswirtschaftlichen und produktionstechnischen Ergebnissen zu schaffen.

Im Mittelpunkt des Forums steht die jährliche Betriebszweigauswertung der teilnehmenden Betriebe auf Vollkostenbasis. Etwa 280 Milchviehbetriebe aus ganz Deutschland stellen derzeit ihre Betriebsdaten für den Vergleich zur Verfügung. Die Ergebnisse der Betriebszweigauswertung sowie aktuelle und zukunftsweisende Fragenstellungen rund um die Milchproduktion werden in einem geschlossenen Kreis (an der Auswertung beteiligte Landwirte und Berater) einmal jährlich im Rahmen der Konferenz der Spitzenbetriebe vorgestellt und diskutiert. Bei der Konferenz werden neben Plenarvorträgen parallel stattfindende Arbeitskreise zu unterschiedlichen Themen angeboten, in denen Landwirte ihren Betrieb vor dem Hintergrund einer gewählten Thematik mit ihren ökonomischen und produktionstechnischen Kennzahlen vorstellen. Zum Abschluss der Konferenz werden Milchviehbetriebe besichtigt. 

Wer kann teilnehmen?

Am Forum können sich Milcherzeuger beteiligen, die zum besten Viertel des betriebswirtschaftlichen Vergleichs in ihrer Region zählen und darüber hinaus verschiedene Leistungskriterien erfüllen. Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen werden federführend von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Spitzenbetriebe-Milcherzeugung durchgeführt, die in regionalen Beratungsorganisationen tätig sind. 

Wie kann ich vom Forum profitieren?

Das Forum bietet den Landwirten eine exklusive Möglichkeit sich mit Berufskollegen aus ganz Deutschland auszutauschen und sich unter den Besten der Branche über ihre Region hinaus zu vergleichen. Es liefert einen Beitrag zur Sicherung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit, da es eine Einordnung im regionalen und nationalen Umfeld ermöglicht. 

Tagungsunterlagen des 19. DLG Forums "Spitzenbetriebe Milcherzeugung"

(im Aufbau)

Tagungsunterlagen

(Zugangsdaten erforderlich)

Rückblick 18. Konferenz 2021

Programm

13.00-13.15 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Cord Lilie, Landwirt in Stemmwede (NW), Vorsitzender des DLG-Ausschusses Milchproduktion und Rinderhaltung

13.15-14.15 Uhr
Betriebszweigauswertung 2019/20 – Ergebnisse aus der Erhebung
Dr. Stefan Weber, LMS Agrarberatung GmbH Rostock; Marco Hoffmann, LWK Nordrhein-Westfalen; Guido Hofmann, LfL Bayern; Georg Goerzen, act GmbH Kiel
 
14.15-14.30 Uhr
Pause

14.30-16.00 Uhr
Arbeitskreis 1: BZA-Intensiv – von den Besten lernen…
Julia Hewecker, Landwirtin aus Stadtallendorf (HE); Thorsten Reimers, Landwirt aus Großenrade (SH); Jan Hinnerk Alberti, Agrar Beratung Nord e. V.; Sibylle Möcklinghoff-Wicke, Innovationsteam Milch Hessen

16.00-19.00 Uhr
Pause

19.00-20.30 Uhr
Milchviehhaltung bis 2030: Wie werden Politik- und Marktentwicklungen unsere Milchviehbetriebe herausfordern?
Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Johann Heinrich von Thünen-Institut

9.00-10.30 Uhr
Arbeitskreis 2: Gesundheitsstatus der Kuh mithilfe der Digitalisierung erkennen
Frank Cordes, Landwirt aus Reeßum (NI); Bernd Lührmann, Landwirtschaftskammer Niedersachsen

10.30-10.45 Uhr
Pause

10.45-12.15 Uhr
Arbeitskreis 3: Gute Mitarbeiter finden und binden – Der Schlüssel zum stabilen Betrieb
Hans-Peter Greve, Milchhof Rodenwalde (MV); Hermann Dorfmeyer, farmconnect Personalberatung; Jennifer Brandl, LfL Bayern; Georg Hammerl, Bayrische Staatsgüter

12.15-14.45 Uhr
Pause

14.45 - 15.45 Uhr
Betriebsbesichtigung virtuell: Mosandl GbR in Dietfurt (BY)
Fleckviehzuchtbetrieb mit Bullenaufzucht, 128 Milchkühe, Milchleistung 11.116 kg bei 4,11% Fett und 3,57% Eiweiß, 163 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, seit 2018 neuer 6-reihiger Milchviehlaufstall mit zwei Melkrobotern der Firma Lely mit Leistungssteigerung trotz Herdenaufstockung und Umstellung auf AMS

Themenschwerpunkte nach der kurzen Betriebsvorstellung:
- Leidenschaft für optimiertes Herdenmanagement
- Fütterungscontrolling: Bewährt und schon langjährig praktiziert
 
15.45 - 16.00 Uhr
Schlusswort
Ulrich Westrup, Landwirt in Bissendorf (NI), Stellvertretender Vorsitzender DLG-Aufsichtsrat

Themenpartner 2021


Kontakt

DLG-Fachzentrum Landwirtschaft • Nicola Bock • Tel.: + 49 (0) 69/24 788-443  • N.Bock(at)DLG.org