DLG e.V. - Ausschuss Technik Tierhaltung

Publikationen

Licht, das heißt die sichtbare elektromagnetische Strahlung, spielt in der Geflügelhaltung eine zentrale Rolle.An die Beleuchtungstechnik in Geflügelställen werden unterschiedliche Ansprüche gestellt. Das
Beleuchtungsmanagement muss nicht nur den Ansprüchen von Mensch und Tier genügen, sondern auch beständig gegenüber äußeren Einflüssen sowie ökonomisch sinnvoll sein. Dabei müssen die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Bei Neubau sowie Umbau von Ställen sollte das Thema Licht eine besondere Berücksichtigung finden, da eine adäquate Beleuchtung das Tierwohl erhöhen und zu besseren Arbeitsbedingungen für den Tierhalter/-betreuer führen kann. 

DLG Ausschuss Technik Tierhaltung

Im Ausschuss bearbeiten Landwirte, Wissenschaftler, Berater und Industrievertreter aktuelle landtechnische Fragestellungen aus dem Gebiet der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Jährlich finden zwei Sitzungen an wechselnden Orten statt. Die Ergebnisse werden als Merkblätter, Arbeitsunterlagen oder auf Veranstaltungen veröffentlicht.

Interessensschwerpunkte

  • Praktische Hinweise zur Umsetzung von rechtlichen Rahmenbedingungen (national / international)
  • Verbesserung von Tier- und Umweltschutz
  • Stallklimatisierung
  • Erschließung von Stallanlagen
  • Fütterungstechnik
  • Haltungstechnik
  • Energieeinsatz

Vertretene Bereiche

  • Landwirtschaft
  • Beratung
  • Industrie
  • Wissenschaft

Zielgruppe

  • Landwirte
  • Berater
  • Studierende
  • Veröffentlichungen

Kontakt

Geschäftsführung
Dieter Mirbach
DLG e.V.
Fachzentrum Landwirtschaft
Eschborner Landstraße 122
60489 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0) 69/24 788-312
Fax: + 49 (0) 69/24 788-114

D.Mirbach(at)DLG.org

Vorsitzender
Dr. Bernhard Haidn
Prof.-Dürrwaechter-Platz 2
85586 Poing
Tel.: 089 99141-330
Fax: 089 99141-303

Bernhard.Haidn(at)LfL.Bayern.de

Stellvertretender Vorsitzender
Dr. Manfred Weber
Landesanstalt für Landwirtschaft, Forst und Gartenbau
Lindenstraße 18
39606 Iden
Tel. +49 (0)39390/6283

manfred.weber(at)llg.mule.sachsen-anhalt.de

Dieses Merkblatt soll einen Überblick über heute übliche Misch und Förder­tech­niken bei der Fütterung von Schweinen geben. Der Einsatz vollautomatischer Fütterungssysteme hat nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Einzug in die Schweineproduktion gehalten. Die verwendeten Systeme lassen sich dabei einfach nach der Transportart (flüssig oder trocken) einteilen. Die Ent­schei­dung für ein Verfahren ist sehr vielschichtig. Sie reicht von den notwendigen Investi­tions­kosten, über die unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen wie z. B. die ver­wen­de­ten Futterkomponenten, bis hin zu der wichtigsten Voraussetzung: der per­sön­lichen Motivation im täglichen Umgang mit der Fütterungsanlage. Nur wer sich mit der jeweiligen Technik auseinandersetzt und die Abläufe versteht kann gezielt Optimierungen vornehmen. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld intensiv mit den eigenen Ansprüchen und deren Umsetzung zu informieren. 

Heutige moderne Ställe verfügen über eine Vielzahl an technischen Einrichtungen, deren reibungslose und dauerhafte Funktion gewährleistet sein muss. Die Klimatisierung von Schweine- und Geflügelställen folgt automatischen Steuerungen. Ein kurzfristiger Ausfall technischer Einrichtungen hat, ins­besondere bei extremen Wettersituationen, oftmals gravierende Folgen auf den Bestand und die Gesundheit der Tiere. 
Dieses Merkblatt soll Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden an Nutztieren durch zu spätes Erkennen ausgefallener technische Systeme aufzeigen. Rechtliche Anforderungen werden ebenso behandelt wie die Stalltechnik, notwendige technische Dokumentation und organisatorische Vorsorgemaßnahmen.

Im modernen Schweinestall treffen unterschiedlichste Ansprüche an die Beleuchtungstechnik aufeinander. Das Beleuchtungsmanagement muss ökonomisch sein und den Ansprüchen von Mensch und Tier genügen, wobei die gesetzlichen Vorschriften nicht unterschritten werden dürfen.

Licht beeinflusst das Schwein über zwei biologische Mechanismen. Die visuelle Wahrnehmung und die Lichtwirkung auf die Physiologie der Tiere. Beide Aspekte haben Einfluss auf das Wohlbefinden und die Produktionsleistung des Tieres. Der gesetzliche Mindeststandard für die Beleuchtung von Schweineställen ist in der TierSchNutztV unter § 22 und § 26 geregelt. Das Merkblatt 420 enthält alle wesentlichen Aspekte zur Beleuchtungstechnik und zum Beleuchtungsmanagement.

Rinder benötigen Licht zur Orientierung in ihrer Umgebung und zur Erfassung ihres Umfelds sowie zur Erkennung ihrer Artgenossen und des Landwirts. Aber nicht nur beim Sehen und Orientieren spielt Licht eine wichtige Rolle: Licht fungiert als täglicher Zeitgeber, beeinflusst das Verhalten und den Hormonhaushalt sowie die Physiologie der Rinder. Steht den Tieren Licht mit der richtigen spektralen Zusammensetzung in ausreichender Menge und Dauer zur Verfügung, können positive Effekte auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Produktivität erzielt werden.
Beim Neubau eines Stalles und der Umgestaltung alter Ställe sind diese Aspekte zu beachten, denn sie führen zu erhöhtem Tierwohl, mehr Arbeitssicherheit für den Landwirt und wirken sich durch die neuen energiesparenden Technologien sowie einen zielgerichteten Einsatz auch positiv auf den Energieverbrauch aus.

Die Reinigung von PV-Modulen kann unter bestimmten Rahmenbedingungen und durch Umwelteinflüsse notwendig werden. Diese Notwendigkeit entsteht aus der Tatsache heraus, dass verschmutzte Module eine geringere Leistung erzielen als saubere Module, weil die Lichteinkopplung in das Modul nicht mehr so intensiv stattfindet. Die geringere Leistung der Module schmälert die Einnahmen des Anlagenbetreibers aus der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) proportional.

Das vorliegende Merkblatt soll zunächst auf den grundsätzlichen Reinigungsbedarf und verschiedene Verschmutzungsarten und Reinigungsprinzipien eingehen. Anschließend wird eine Auswahl der am Markt erhältlichen Reinigungssysteme miteinander verglichen.

Die ersten Lebensstunden und -tage sind für die Gesundheit und die Entwicklung eines Kalbes von großer Bedeutung. Das neugeborene Kalb muss nach der Geburt trocken gerieben und getrennt von der Mutter unter optimalen Umweltbedingungen aufgestallt werden. Das Merkblatt gibt ausführliche Empfehlungen zur Haltung und Fütterung.

Dieses Merkblatt hat den Anspruch, über die theoretischen Grundlagen zum Sozialverhalten der Schweine und die tierschutzrechtlichen Vorgaben hinaus, anhand von praktischen Beispielen, Lösungskonzepte aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen zu geben, wie eine Gruppenhaltung im Betrieb optimal umgesetzt werden kann.

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