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AFI-Grafik des Monats: Milch-Dynamik in Südafrika

Grafik des Monats (Juli 2019)

Der Milchmarkt in Südafrika steht voll im Umfeld des internationalen Wettbewerbs, für die Erzeuger und Molkereien ist die Konkurrenz durch Importmilch groß. Für die Molkereien bedeutet dies, dass sie mit großer Disziplin nur die Mengen wirtschaftlich verarbeiten können, die sie bereits im Handel platziert haben. In der Folge hat eine Produktion von Übermengen für die Erzeuger deutliche Verluste zur Folge.

Die aktuelle Grafik des Monats von DLG-Agrifuture Insights zeigt, dass für jeden zweiten Milchviehhalter die Milchvermarktung einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt darstellt. Hintergrund ist, dass der Milchmarkt vollständig liberalisiert ist und die Erzeuger mit ihrer Molkerei in freier Verhandlung Vermarktungsverträge von einem Monat bis zu mehreren Jahren abschließen können.

Eine Liefermenge von 3,2 Mio. t in 2017, was eine Steigerung von 25 Prozent binnen acht Jahren bedeutet – in einem so dynamischen Markt ist Wirtschaftlichkeit ein wesentlicher Faktor für den Betriebserfolg.

So ist die Zucht auf Langlebigkeit der Tiere für südafrikanische Milchviehhalter ein weiterer, wichtiger Schwerpunkt in der Betriebsführung mit dem Ziel, die Remontierungskosten zu senken. Zudem erzielen die Erzeuger mit hochwertigen Färsen zusätzliche Einnahmen.

DLG-Agrifuture Insights

DLG-Agrifuture Insightsist die neue DLG-Wissensmarke und -plattform für internationale Trendanalysen im Agrarsektor. Sie untersucht das Geschäftsumfeld in Landwirtschaft und Agribusiness durch ein globales Panel von 2.000 führenden Landwirten in 13 Ländern. Monatlich veröffentlicht DLG-Agrifuture Insights eine „Grafik des Monats“ aus dem umfangreichen Angebot von Entwicklungstrends der internationalen Agrarmärkte. Die „Grafik des Monats" ist bei Quellennennung „DLG-Agrifuture Insights“ frei zur Veröffentlichung.

Interessenten erhalten weitere Informationen zu DLG-Agrifuture Insights bei der DLG. Ansprechpartner ist Dr. Achim Schaffner, Fachgebietsleiter Ökonomie, Tel.: 069/24788-321 oder E-Mail: afi@dlg.org.