Angesichts des Innovationstempos der Brunnenbetriebe und der ungebrochenen Lust der Verbraucher auf kalorienarme Erfrischungsgetränke bietet die DLG mit ihrem Qualitäts-Tests schnelle Orientierung in der Angebotsvielfalt. Mit den "DLG-Eignungs-Empfehlungen" informiert die DLG jetzt über bestimmte Eigenschaften der getesteten Produkte: So z.B. ob das Wasser zur Zubereitung von Babynahrung geeignet ist oder die Calcium-Versorgung verbessert.
In Laboranalysen prüft die DLG die Wässer auf bestimmte Inhaltsstoffe. Je nach Ergebnis kann mit einem von der DLG vorgegebenen Text die Eignung der Wässer für bestimmte Verwendungsanlässe ausgelobt werden. Die getesteten "DLG-Eignungs-Empfehlungen" sind:
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DLG-Empfehlung und Kriterien
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"Zur Zubereitung von Babynahrung geeignet" Der Gesetzgeber hat für die Zulassung eines Mineral- Quell- oder Tafelwassers als "zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet" zahlreiche strenge Grenzwerte vorgegeben. Der DLG Fachausschuss für Wasser hat für ihre zusätzliche Eignungs-Empfehlung die Hürden noch etwas höher gelegt. So müssen DLG geprüfte Wässer u. a. folgende Anforderungen erfüllen:
- Der Nitratgehalt muss unter 5 mg/l liegen.
- Die Summe des Gehalts an Natrium, Calcium und Magnesium darf 250 mg/l nicht überschreiten.
- Der Gehalt an Kupfer darf 0,5 mg/l nicht überschreiten.
- Der Keim Staphylococcus aureus darf in einer Probe von 250 ml Wasser nicht nachweisbar sein.
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"Zur besseren Calciumversorgung geeignet" Aufgrund vieler Fakten hält der DLG-Fachausschuss für Mineralwässer über 250 mg/l Calcium eine Empfehlung "Zur besseren Calciumversorgung geeignet" für sehr angebracht.
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"Zur besseren Magnesiumversorgung geeignet" Sportmediziner empfehlen beim Sport Getränke mit mehr als 100 mg/l Magnesium zu konsumieren. Der DLG-Fachausschuss hat sich dem angeschlossen und empfiehlt als: "Zur besseren Magnesiumversorgung geeignet", Mineralwässer mit mehr als 100 mg/l Magnesium.
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"Unterstützt die Verdauung" Mineralwässer können nach dem Gesetz bereits ab 200 mg/l Sulfatgehalt als "sulfathaltig" ausgelobt werden. Für die Verdauungsunterstützung und damit der Hilfestellung bei Verstopfung hält der DLG-Fachausschuss jedoch erst Mineralwässer ab 1.200 mg/l Sulfatgehalt für geeignet.
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"Zur Fastenkur geeignet" und "Zur Entschlackung geeignet" Nach dem Gesetz gelten nur solche Mineralwässer als "gering mineralisiert", wenn diese einen Mineralstoffgehalt von unter 500 mg/l haben. Für den DLG-Fachausschuss sind nur solche Wässer in der Lage, für Fastenkuren (ohne besondere Anforderungen wie z.B. Bindung massiv zu hoher Säuregehalte im Körper) empfohlen zu werden. Da Kochsalz und Kohlensäure bei Fastenkuren kontraproduktiv sind, sollten diese Stoffe in diesem Wässern nur gering vorhanden sein. Aus rechtlichen Gründen ist die Empfehlung: "Zur Entschlackung geeignet" natürlichen Mineralwässern vorbehalten.
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"Zur kochsalzarmen Ernährung geeignet" Um zum Ausdruck zu bringen, dass der gesundheitlich relevante Aspekt der Kochsalzgehalt ist, hat der DLG-Fachausschuss Wasser die Empfehlung bezeichnet: "Zur kochsalzarmen Ernährung geeignet" und sie an dem zumeist deklarierten Natriumgehalt von unter 20 mg/l festgemacht.
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"Für eine basische Ernährung geeignet" Für Mineralwasser hat der Gesetzgeber die Auslobung des Hydrogencarbonatgehalts ab 600 mg/l vorgesehen. Der DLG-Fachausschuss Wasser hat für die besondere Empfehlung zur basischen Ernährung den Grenzwert auf 1.300 mg/l festgelegt.
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"Zur Zubereitung von Kaffee und Tee geeignet" Teeexperten sehen die Grenze für die Härte geeigneten Wassers ca. bei 7°dH. Der DLG-Ausschuss Wasser hat sich in Anlehnung an die offizielle Nomenklatur für einen Grenzwert von 8°dH entschieden. Nach der Härteeinteilung werden Wässer mit 0-4°dH als sehr weich und Wässer mit 4-8°dH als weich bezeichnet. Dabei entspricht 1°dH dem Gehalt von 7,14 mg/l Calcium oder 4,34 mg/l Magnesium.
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"Zur besseren Fluoridversorgung geeignet" Da einerseits eine gute Fluoridversorgung wünschenswert ist, andererseits aber eine zu hohe Aufnahme vermieden werden soll, möchte der DLG-Fachausschuss nur Wässern mit mehr als 1,0 mg/l Fluoridgehalt und weniger als 1,5 mg/l Fluoridgehalt die Empfehlung: "Zur besseren Fluoridversorgung geeignet" zuerkennen.
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