DLG e.V. - DLG-Merkblatt 422 - Alarmierungseinrichtungen in Stallanlagen

Alarmierungseinrichtungen in Stallanlagen DLG-Merkblatt 422

Download Druckversion:

Autoren:

  • DLG-Ausschuss für Technik in der Tierproduktion
  • Rolf Feldmann, Landwirtschaftskammer Nordrhrein Westfalen, Haus Düsse
  • Bernhard Feller, Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen, Münster
  • Uta Schulze, Günter Grandjot, Büro Grandjot und Partner, Gerdau
  • Arbeitskreis Stallklimaregler im Förderkreis Stallklima, Münster
  • Dieter Mirbach, DLG e.V., Frankfurt am Main

Foto: georgejmclittle - fotolia.com

1. Einleitung

Heutige moderne Ställe verfügen über eine Vielzahl an technischen Einrichtungen, deren reibungslose und dauerhafte Funktion gewährleistet sein muss. Die Klimatisierung von Schweine- und Geflügelställen folgt automatischen Steuerungen. Ein kurzfristiger Ausfall technischer Einrichtungen hat, ins­besondere bei extremen Wettersituationen, oftmals gravierende Folgen auf den Bestand und die Gesundheit der Tiere.

Darüber hinaus sind die Alarmierung bei Brandgefahr und ein Ausfall installierter Fütterungssysteme ein sinnvoller Bestandteil moderner Überwachungssysteme. Die Sicherung eines Stallgebäudes gegen unbefugtes Betreten ist schon aus Hygienegründen sinnvoll. Die Alarmgebung in einem solchen Fall ist bei neu geplanten Anlagen eine sinnvolle Ergänzung, um ein unerlaubtes Betreten zu registrieren und gegebenenfalls entsprechend zu handeln.

Rechtliche und Versicherungstechnische Fragen für die Installation und Funktionsweise von Alarmierungsanlagen sind weiterhin zu beachten, um bei Auseinandersetzungen im Schadensfall als Landwirt und Tierhalter ausreichend abgesichert zu sein.

Dieses Merkblatt soll Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden an Nutztieren durch zu spätes Erkennen ausgefallener technische Systeme aufzeigen. Rechtliche Anforderungen werden ebenso behandelt wie die Stalltechnik, notwendige technische Dokumentation und organisatorische Vorsorgemaßnahmen. Das DLG Merkblatt versteht sich als Ergänzung und Aktualisierung vorhandener Schriften der AEL und des Verbandes der Sachversicherer (siehe Literaturverzeichnis im Anhang).

2. Rechtliche Grundlagen

Es ist zu unterscheiden zwischen einerseits den gesetzlichen Vorgaben, die für alle Tierhalter verbindlich sind und andererseits den privatrechtlichen Vereinbarungen wie „QS-System“, „Tierwohl“ und Versicherungsbedingungen sowie DIN-Normen. Im Folgenden werden die bedeutendsten Regelungen erläutert. Darüber hinaus sind gegebenenfalls länderspezifische Vorgaben zu beachten.

2.1 Tierschutzgesetz

Die Europäische Union gibt den gesetzlichen Rahmen für den Tierschutz vor, der von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umzusetzen ist. In Deutschland ist die Tierschutzgesetzgebung Bundesrecht, wohingegen für den Vollzug sowie die Überwachung die Länder zuständig sind. Seit dem Jahr 2002 ist der Tierschutz durch Artikel 20 a des Grundgesetzes ein Staatsziel: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

Mit dem Tierschutzgesetz hat Deutschland das EU-Recht in nationales Recht umgesetzt. Es beinhaltet die Haltung, Pflege, Unterbringung, Transport, Schlachtung, Tierversuche, sowie Bestimmungen zur Überwachung des Tierschutzes. In § 1 des Gesetzes ist der Zweck definiert, nach dem „aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen“ ist. „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Nach § 2 ist der Tierhalter verpflichtet, das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen [zu] ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Eine angemessene Unterbringung verhindert das Risiko von Schmerzen, vermeidbaren Leiden und Schäden.

2.2 Tierschutznutztierhaltungsverordnung

Die Vorschriften zum Nutztierhaltungsrecht wurden ab 2001 mit der Tierschutznutztierhaltungsverordnung gebündelt. In § 3 sind die allgemeinen Anforderungen an Haltungseinrichtungen erläutert. Danach müssen Haltungseinrichtungen „so ausgestattet sein, dass Zirkulation, Staubgehalt, Temperatur, relative Feuchte und Gaskonzentration der Luft in einem Bereich gehalten werden, der für die Tiere unschädlich ist. […] In Ställen, in denen die Lüftung von einer elektrisch betriebenen Anlage abhängig ist, müssen eine Ersatzvorrichtung, die bei Ausfall der Anlage einen ausreichenden Luftaustausch gewähreistet, und eine Alarmanlage zur Meldung eines solchen Ausfalles vorhanden. sein.“

An die Überwachung, Fütterung und Pflege werden in § 4 unter anderem die folgenden allgemeinen Anforderungen gestellt. Vorhandene Beleuchtungs-, Lüftungs- und Versorgungseinrichtungen [sind] mindestens einmal täglich, Notstromaggregate und Alarmanlagen in technisch erforderlichen Abständen auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen. Bei einer Überprüfung festgestellte Mängel sind unverzüglich abzustellen oder wenn dies nicht möglich ist, sind bis zu ihrer Behebung andere Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens der Tiere einzurichten. Es ist „Vorsorge für eine ausreichende Versorgung der Tiere mit Frischluft, Licht, Futter und Wasser für den Fall einer Betriebsstörung“ zu treffen.

2.3 Privatrechtliche Vorschriften

Im Folgenden werden privatrechtliche Vorschriften bezüglich „QS-System“, „Tierwohl“ und Versicherungsverträgen erläutert.

Beim „QS-System“ wird abgefragt, ob eine Alarmanlage und ein Notstromaggregat vorhanden sind und ob die Funktionsfähigkeit in erforderlichen Abständen geprüft wird.

Bei „Tierwohl“ erfolgt bei einem sogenannten Stallklimacheck eine Funktionsprüfung der Alarmanlage, der Alarmgeber sowie des Notstromaggregats. Fehler sind mit Fristsetzung abzustellen.
Vor Abschluss von Feuer-, Inventar- und Ertragsschadenversicherungsverträgen werden von den Versicherern vergleichsweise detailliert Angaben zu den vorhandenen Alarmeinrichtungen und Notstromaggregaten erhoben. Dazu gehören unter anderem der Aufbau der Alarmeinrichtung wie er in Kapitel 4 erläutert wird und Angaben zu den Zeitintervallen der Wartung. Für sinnvoll sind tägliche Kontrollen der Geräteanzeigen zu erachten. Ebenso haben sie nach jedem Gewitter zu erfolgen. Ein Test­alarm ist wöchentlich vorzunehmen. Eine Wartung durch einen Elektriker ist jährlich vorzunehmen. Ein Akkuwechsel hat nach Herstellerangaben durch eine dazu befähigte Person zu erfolgen.

Vom „QS-System“ über „Tierwohl“ bis zu den Versicherungsverträgen nehmen die Anforderungen zu.

2.4 DIN Normen

DIN Normen werden in internationaler, europäischer und nationaler Zusammenarbeit aufgestellt. Sie spiegeln den Stand der Technik wider und werden spätestens nach fünf Jahren auf ihre Aktualität überprüft. DIN Normen werden Für die Errichtung von Alarmierungseinrichtungen in Stallanlagen ist die DIN 0100-705 maßgebend.

2.5 Fazit

Ein Ausfall der Alarmierungseinrichtungen kann Beeinträchtigungen der Tiere und ihren Verlust zur Folge haben. Die rechtlichen Bestimmungen enthalten zwar wenig detaillierte Vorgaben zur Ausstattung und zum Betreiben von Alarmierungseinrichtungen. Umso bedeutsamer ist es für den Tierhalter, sich an den umfassenden Vorgaben beispielsweise der Versicherer oder der Leitlinien und Handreichungen der Veterinärbehörden zu orientieren, um eine Beeinträchtigung seiner gehaltenen Tiere zu verhindern.

3. Stalltechnik

Moderne Stallgebäude der Tierhaltung werden als Offenställe oder geschlossene Stallanlage erstellt. Beide Bauarten weisen spezifische Eigenschaften hinsichtlich möglicher Gefährdung durch Störungen auf. Während bei Offenställen im Falle eines Stromausfalles die Belüftung des Stalles im Wesentlichen erhalten bleibt, gilt dies nicht für die Versorgung der Tiere mit Wasser und Futter. Bei geschlossenen Stallanlagen ist bei einem Stromausfall die Versorgung der Tiere mit Luft essentiell. Zur Aufrechterhaltung der Zuluftversorgung muss auch deutlich schneller reagiert werden können, als z. B. bei einem Ausfall der Wasserversorgung.

3.1 Klima und Lüftung

Die Stallklimatechnik ist in modernen Intensivtierhaltungssystemen elementarer Bestandteil der Stallanlage. Im Wesentlichen besteht die Lüftungsanlage eines Tierstalles aus den Elementen der Zuluftführung, der Abluftführung und eventuell einer Abluftreinigung. Die Lüftungsanlage in Stallgebäuden ist in der Regel als Unterdrucksystem ausgebildet. Elektrisch betriebene Ventilatoren sind die wesentlichen Bestandteile einer Lüftungsanlage. Ihnen kommt eine zentrale Bedeutung für den Luftstrom innerhalb des Stallgebäudes zu. Insbesondere bei dem Einbau von Zentralabsaugungen ist der notwendige Luftstrom nur durch den Betrieb der Ventilatoren sichergestellt. Dies wird bei nachgeschalteten Abluftreinigungsanlagen nochmals verschärft. Eine, wenn auch geringe Notlufteigenschaft wie sie von Einzelabsaugung bekannt ist, ist bei Systemen mit Zentralabsaugung oder Abluftreinigung nicht mehr vorhanden. Eine Überwachung der Ventilatormotoren ist deshalb durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. Dazu gehört die Überwachung der Motorschutzschalter, der verwendeten Anlagen zu Drehzahlsteuerung wie Trafosysteme oder Frequenzumrichter und natürlich der Stromkreise. In Lüftungsanlagen mit mehreren Ventilatoren sind die einzelnen Ventilatorgruppen auf verschiedene Stromkreise zu verteilen. Ein technischer Defekt an einem Baustein (Ventilator – Drehzahlregler – Steuerungsgerät) der Lüftungsanlage darf nicht zu einem Gesamtausfall der Anlage führen. Bei einer Störung in der elektrischen Versorgung müssen vorhandene Stellklappen an Abluft- oder Zulufteinrichtungen in die Posi­tion „Offen“ fahren. Die Stellklappen sollten dabei nicht nur federbelastet offen gestellt werden, sondern über einen Akku stromgeführt motorisch geöffnet werden.

Als Regelgröße wird die Temperatur in den einzelnen Stallabteilen bzw. Stalleinheiten durch Temperatursensoren erfasst. Diese Sensorik ist technisch robust und zu verlässlich. Durch die Regeleinheiten werden Temperaturgrenzwerte erfasst und überwacht. Unter- oder Übertemperaturen führen bei Überschreiten einer bestimmten Schwelle zu einer Gefährdung der Tiergesundheit. Abweichungen von der vorgegebenen Solltemperatur müssen daher ab einem gewissen Grenzwert erkannt werden und eine Alarmmeldung auslösen. Ideal ist eine redundante Ausführung der Temperaturüberwachung, indem z. B. neben dem Raumfühler noch im Vorraum oder Zentralgang Temperaturfühler mit angebracht werden. Weitere Sensoren zur Überwachung des Stallklimas wie Feuchtefühler oder die Überwachung des CO2 Gehaltes sind möglich, technisch und wirtschaftlich aber nicht immer sinnvoll.

3.2 Wasserversorgung und Fütterung

Neben der Versorgung mit Frischluft ist die Versorgung der Tiere mit Wasser und Futter elementar. Besonders bei Rechner gestützten Systemen sind die Versorgungsanlagen für Futter und Wasser mit in das Überwachungskonzept mit einzubinden. Besonders wichtig wird dies bei Fütterungssystemen mit eingeschränkten Tier-Fressplatzverhältnissen wie z. B. bei Sensorfütterungen.

Unbedingt auf die Alarmanlage aufgeschaltet werden sollten die Antriebsaggregate und Motorschutzschalter für Pumpen und Fördereinrichtungen der Wasserversorgung sowie der Fütterungsanlage. Für die Wasserversorgung wichtig sind Druckwächter, und Durchflussmesser, um Alarmmeldungen bei fehlendem oder zu geringem Durchfluss als auch bei zu hohem Durchfluss, also bei einem Rohrbruch, an die Alarmzentrale zu senden. Sind Teile der Futter- und Wasserversorgung in frostgefährdeten Bereichen angeordnet, bietet es sich an, auch mit Frostwächtern zu arbeiten. In der Futterversorgung sind alle Motoren der Fütterungsanlage von Bedeutung, die für den Transport und das Anmischen des Futters relevant sind. Dazu gehören auch Füllstandsmelder in Futtersilos und Laufzeitmelder, die die Laufzeiten von Fütterungsanlagen überwachen, und damit erkennen, dass kein Futter in der Anlage gefördert wird.

3.3 Energieversorgung und Notstromeinspeisung

Die Alarmanlage sollte einen Ausfall der Stromversorgung nicht nur des gesamten Stalles, sondern auch den Spannungsausfall einzelner Stromkreise sicher erkennen und melden. Zu überwachen ist deshalb:

  • Der Spannungsausfall
    –  Ausfall der Versorgungsspannung
    –  Ausfall der Steuerspannung
    –  Ausfall einzelner Phasen
  • Absinken der Nennspannung um > 15 %
  • Das Auslösen der Überstromschutzorgane
  • Das Auslösen der Motorschutzschalter
  • Das Ansprechen der Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (FI oder RCD)

Jeder tierhaltende Betrieb ist dazu verpflichtet, bei einem Spannungsausfall die Versorgung der Tiere sicherzustellen. Dazu sind entsprechende Vorsorgemaßnahmen notwendig. Für den Ausfall der Spannungsversorgungsspannung ist eine Versorgung mit Notstrom vorzusehen, wenn die Versorgung der Tiere mit Luft, Futter und Wasser nicht anders sichergestellt werden kann. In erster Linie ist dafür ein Notstromaggregat vorzuhalten. Dabei kann es sich sowohl über ein stationäres Gerät mit integriertem Benzin- oder Dieselmotor, als auch per Zapfwelle vom Schlepper angetriebenes Gerät handeln. Die Leistung des Notstromaggregates muss auf die Größe des Stalles und die zu versorgenden Verbraucher abgestimmt sein. Ein Zuschlag von 20 bis 25 % sichert auch künftige Erweiterungen ab. Es muss allerdings auch ein ausreichend leistungsfähiger Schlepper zum Antrieb zur Verfügung stehen. Unbedingt notwendig ist die Schaffung eines Einspeisepunktes und eines Netztrennschalters. Mit diesem erfolgt die Umschaltung vom allgemeinen Stromnetz über eine Nullstellung zum Notstrom. Als Einspeisepunkt hat es sich bewährt, ein fest angeschlossenes Kabel mit „7 Uhr Stecker“ zum Notstromaggregat zu führen. Die Funktion eines stationären, motorangetriebenen Notstromgerätes ist monatlich zu testen und die Inbetriebnahme ist mit den Betriebsangehörigen Personen mehrfach jährlich zu üben.

3.3.1 Notlüftung in Ställen mit Abluftreinigungsanlagen

Gerade beim Einbau von Abluftreinigungsanlagen in der Abluftführung ist, besonders bei fehlender Thermik, an die Einrichtung von Notluftklappen vor diesen Systemen zu denken. Diese Notluftklappen sollen bei Stromausfall automatisch öffnen und ein Minimum an Thermik ermöglichen.

3.4 Blitz-/Überspannungsschutz

Der Blitzschutz von Stallanlagen gewinnt aufgrund der physischen Größe der einzelnen Stallungen und der zunehmenden Ausstattung mit elektronischen Geräten an Bedeutung. Der Blitzschutz wird in einen inneren und äußeren Blitzschutz unterschieden. Schäden durch Blitzschlag werden meistens von den vorhandenen Überwachungseinrichtungen erkannt und auch gemeldet.

Der äußere Blitzschutz leitet direkte Blitzschläge durch entsprechende Fangeinrichtungen außen am Gebäude ab, und verhindert so mechanische Schäden am Gebäude. Durch eine Alarmanlage zu überwachen sind sowohl direkte als auch indirekte Blitzschläge praktisch nicht. Der innere Blitzschutz bezieht sich auf die Funktionssicherheit der eingebauten elektronischen Geräte. Die Überspannungsschutzeinrichtungen sollen mit der Alarmanlage gekoppelt werden bzw. beim Ausfall von Geräten oder Störungen entsprechende Meldungen absetzen.

3.5 Einbruch/Diebstahl

Nicht nur Stallanlagen, die vom Stammbetrieb entfernt in der Feldflur errichtet sind, sondern grundsätzlich ist der Zutritt von unbefugten Personen zu verhindern. Dies ist nicht nur aus Gründen des Schutzes vor Krankheiten und Ansteckungen von Bedeutung, sondern auch zum Schutz vor Vandalismus. Es wird daher empfohlen die Alarmierungseinrichtungen mit entsprechenden Sensoren zum Erkennen unbefugten Zutritts auszustatten.

4. Alarmierungseinrichtungen

Alarmierungseinrichtungen müssen zusammen mit Regeleinrichtungen in der Lage sein, alle wichtigen Meldungen (siehe rechtliche Grundlagen) der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung aufzunehmen, auf Grenzwerte zu reagieren und an Signalisierungsanlagen weiterleiten zu können. Alarmmeldungen können auch aus dafür vorgesehenen Geräten, wie Klimaregler oder Fütterungscomputer kommen und im Alarmgerät aufgenommen und dann weitergeleitet werden. Für welche Parameter eine Alarmierung eingerichtet werden muss, ist betriebsspezifisch festzulegen. Die Geräte sollen ein spritzwassergeschütztes Gehäuse besitzen und sie müssen so angebracht werden, dass sie bei der täglichen Arbeit einzusehen und zu kontrollieren sind. Dabei muss auf einem Display oder mittels einer LED klar der Zustand des Gerätes oder eine Alarmmeldung erkennbar sein. Die Geräte müssen fest an ein Stromnetz angeschlossen sein und dürfen nicht mit so genannten Stecker-Netzteilen versorgt werden. Eine Komplettausschaltung darf nicht erfolgen und eine mögliche Deaktivierung muss nach einer fest eingestellten Zeit wieder zurückgenommen werden, es muss automatisch wieder in Betrieb gehen. Auch quittierte bzw. deaktivierte Alarmmeldungen müssen nach einer bestimmten Zeit wieder aktiv werden, so dass nicht beseitigte Fehler zu einer erneuten Auslösung führen. So wird auch sichergestellt, dass nach einer Wiederbelegung eines Abteils nicht vergessen wird, die einmal abgestellte Alarmanlage wieder zu aktivieren.

4.1 Mindestanforderungen an das Alarmgerät

 Die Alarmgeräte müssen aktuelle elektrotechnische Vorgaben erfüllen und z. B. nach den gültigen VDE-Regeln installiert werden. Sie müssen für den stallspezifischen Einsatz geeignet sein. Das heißt auch, dass die Ein- und Ausgänge in einer so genannten drahtbruchsicheren Art und Weise verdrahtet werden müssen. Fällt die Spannung aus oder wird eine Signalleitung getrennt muss auf jeden Fall ein Alarm gemeldet werden. Darüber hinaus sollten die Geräte folgende elektrische Normen erfüllen:

  •     EMV-Störfestigkeit:     DIN EN61000-6-1, DIN EN61000-6-2
  •     EMV-Störaussendung:    DIN EN61000-6-3, DIN EN61000-6-4
  •     RoHS und CE

4.1.1 Temperaturüberwachung zur Grenzwertbildung des Stallklimas

Hier sind bei jedem separat geregelten Raum (= Abteil) Temperaturen zu überwachen. Sowohl Über- als auch Untertemperaturen müssen gemeldet werden können. Gerade bei der Übertemperatur ist ein Absolut-Wert, bei dem die Auslöseschwelle der Temperatur nicht von so genannten Absenkautomatiken angepasst wird, anzuraten. Diese Grenzwerte können auch in Klimareglern oder -computern gebildet werden und vom Alarmgerät übernommen werden. Alle lebensbedrohlichen Temperatur-Zustände für die Tiere müssen gemeldet werden.

Eine zweite Messung der Temperatur wird empfohlen, um möglichst eine Überwachung der Temperaturfühler zu erreichen. Alternativ kann die Überwachung eines Fühlers helfen, Abweichungen zu erkennen. Wird die Grenzwertbildung im Klimaregler durchgeführt und werden Temperaturen dort über Absenkautomatiken kompensiert, dann muss das beim Vergleich mit dem zweiten Temperaturfühler automatisch berücksichtigt werden.

4.1.2 Spannungsausfälle beim Klimaregler, dem Alarmgerät oder anderen Anlagenteilen

.Fällt der Strom aus, muss dieses zu einer sofortigen Alarmmeldung der Geräte führen. Jeder andere Stromkreis, wie die Lastteile der Steuerungen mit Motorschutzschaltern, Frequenzumformern oder Fehlerstromschutzschaltern sind in eine Alarmauslösung und -weiterleitung mit einzubeziehen. Die Stromkreise zur Versorgung von unterschiedlichen Betriebsmitteln, wie Steuerung und Regelung, Leistungsstromkreise, Licht, Steckdosen usw., sind auf jeden Fall getrennt auszuführen. Hier darf ein Fehler in einer Stromkreisgruppe die anderen nicht beeinflussen.

Bei einer Unterbrechung der Spannungsversorgung muss das Alarmgerät in der Lage sein, für mindestens zwei weitere Stunden Alarmmeldungen abzusetzen. Hierfür sind fest angeschlossene oder integrierte Batterien, Akkus oder eine USV-Anlage vorzusehen.

Bei einer Weiterleitung über ein GSM-Gerät, ein Telefonwählgerät, eine Telefonanlage oder evtl. auch einen Router, die alle von der allgemeinen Stromversorgung abhängig sind, müssen diese Geräte auf jeden Fall auch mit einer unterbrechungsfreien Notstromversorgung (Akku, USV) ausgeführt werden.

4.2 Sichere Alarmweiterleitung und -quittierung

4.2.1 Sichere Alarmweiterleitungen (BUS-System)


Gerade bei den Alarmgeräten, die mit mehreren anderen Geräten über Datenleitungen verbunden sind, ist dieses so genannte BUS-System mit zu überwachen. Findet kein Datenaustausch mehr statt, oder ist keine Kommunikation über diese Leitung mehr möglich, ist auch ein Alarm auszulösen.

Zweigleisige Alarmweiterleitungen sind nötig, damit beim Ausfall eines Meldeweges Störungen noch über den zweiten Meldeweg gemeldet werden können. Je nach Lage des Stalles sind dabei unterschiedliche Kombinationen möglich. Eine telefonische Weiterleitung sollte immer dabei sein. In einer Außenlage können sich hier auch Festnetz- und GSM-Anschlüsse ergänzen. Eine telefonische Weiterleitung, zusammen mit einer optischen oder akustischen Meldung, ist eine alternative Lösung. Bei der Nutzung von GSM/UMTS/LTE-Netzen ist immer auf die Verfügbarkeit dieser Einrichtungen zu achten. Besondere bei einer Verwendung von so genannten Prepaidkarten muss immer wieder die Kontrolle des Guthabens und der Funktionsfähigkeit erfolgen. Diese Kontrolle wird von manchen Alarmgeräten automatisch vorgenommen.

Die Alarmanlagen müssen auf jeden Fall so ausgestattet sein, das alle wichtigen Störungen aus dem Stall, möglichst getrennt mit unterschiedlicher Kennung, an eine Alarmleuchte oder ein Signalhorn und über eine telefonische Weiterleitung gemeldet werden können. Eine Kombination von verschiedenen Geräten wie Klimaregler, Alarmanlage und Telefonwählgerät ist möglich, aber in der Regel aufwändiger zu installieren und zu kontrollieren.

4.2.2 Einstellungen in den Geräten

Die Verzögerung von Alarmmeldungen ist in manchen Fällen sinnvoll, darf aber nicht im Bereich von mehreren Minuten liegen. Maximale Wartezeiten, bis ein Alarm ausgelöst wird, sollten bei allen Meldungen eine Dauer von 60 Sekunden nicht überschreiten.

Die in einer Telefonliste aufgeführten Nummern müssen der Reihe nach immer wieder angerufen werden, bis jemand die Störung bewusst angenommen hat, also mit einer Tastenkombination geantwortet hat. SMS-Meldungen sind nur als zusätzliche Benachrichtigung geeignet und dürfen deshalb nicht alleine genutzt werden. Wahlwiederholungen sollten so schnell wie möglich nacheinander erfolgen, da jeder Anrufversuch schon mehrere Minuten dauern kann. 

4.2.2 Einstellungen in den Geräten

Die Verzögerung von Alarmmeldungen ist in manchen Fällen sinnvoll, darf aber nicht im Bereich von mehreren Minuten liegen. Maximale Wartezeiten, bis ein Alarm ausgelöst wird, sollten bei allen Meldungen eine Dauer von 60 Sekunden nicht überschreiten.

Die in einer Telefonliste aufgeführten Nummern müssen der Reihe nach immer wieder angerufen werden, bis jemand die Störung bewusst angenommen hat, also mit einer Tastenkombination geantwortet hat. SMS-Meldungen sind nur als zusätzliche Benachrichtigung geeignet und dürfen deshalb nicht alleine genutzt werden. Wahlwiederholungen sollten so schnell wie möglich nacheinander erfolgen, da jeder Anrufversuch schon mehrere Minuten dauern kann. 

4.3 Testalarm, Wartung und Instandhaltung

4.3.1 Testalarm, Wartung und Instandhaltung


Ein Testalarm ist in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Dabei sollte jeder Betreiber, z. B. einmal in der Woche dazu aufgefordert werden, die Alarmanlage zu testen. So ein allgemeiner Funktionstest muss alle angeschlossenen Geräte, bis hin zur eingerichteten Telefonverbindung beinhalten. Diese Funktion kann auch von dem Alarmgeräten selbst durchgeführt werden.

Die Wartung der Geräte ist spätestens nach einem Jahr bzw. nach Herstellerempfehlungen von ­einer Fachfirma durchzuführen. Es ist dabei besonders auf die Wechselintervalle von Batterien und Kapazitäten von Akkus zu achten, ein Selbsttest wird dabei für die Geräte empfohlen. Hierbei muss die Ladekapazität und die Ladespannung überwacht werden. Idealerweise fordert das Gerät selbst zu ­einem Wechsel des Akkus oder der Batterie auf.

4.3.2 Dokumentationspflicht, Prüfungen und Störungen

Es muss eine Dokumentation der Alarm- und Zustandsmeldungen im Gerät erfolgen, wobei mindestens die letzten 3 Monate zurückverfolgt werden können müssen. Die Anzeige dieser gespeicherten Daten erfolgt am Display des Alarmgerätes und optional über weitere Ausgabeeinheiten wie z. B. Computer, Fax oder mittels Internetzugriff.

Die nach Herstellerempfehlung durchzuführende Wartung ist, wie der persönliche Test der Anlagenteile, zu dokumentieren. Die Überprüfung der Anlage durch eine Fachfirma sollte mindestens einmal im Jahr oder nach Herstellerangaben erfolgen.

Sind Störungen in der Anlage oder der Spannungsversorgung aufgetreten, ist die komplette Anlage, von den Fühlern über die Grenzwertgeber bis zu den angeschlossenen Signalisierungseinrichtungen, komplett zu testen. Auftretende Fehler sind unverzüglich zu beseitigen. Akkus und sonstige Verschleißteile sind spätestens nach Herstellerangaben zu wechseln und durch Originalersatzteile zu ersetzen.

4.4 Weitere Alarmeinrichtungen

4.4.1 Tränkewasser- und Fütterungsüberwachung


Auch die Überwachung von weiteren lebenswichtigen Versorgungseinrichtungen sollte über eine Alarmanlage erfolgen. Hier ist zu entscheiden, ob diese Anlagen selber einen Ausfall signalisieren können und wie lange es dauert bis eine Wiederinbetriebnahme / eine Versorgung sichergestellt werden kann, um den richtigen Alarmierungsweg zu bestimmen.

4.4.2 Brandmeldung

Da es keine Detektoren gibt, die im Stallbereich verlässlich betrieben werden können, sind bei möglichen Auflagen zur Brandüberwachung diese meistens nur in den vor- oder nachgelagerten Räumen eines Stalles möglich. In vielen Fällen können aber auch zusätzliche Überwachungen wie z. B. eine Thermoüberwachung in Ventilatoren oder die Überwachung von Temperatursensoren einen Schutz gewähren.

5. Technische Dokumentation

5.1    Bedienungs- und Installationsanleitungen

Ziel ist es, die Störung unverzüglich beseitigen zu können. Dabei sind für alle Beteiligten die Bedienungs- und Installationsanleitungen hilfreich. Deshalb sollten für das Alarmgerät und alle angeschlossen Geräte entsprechende Unterlagen griffbereit sein. Darüber hinaus ist auch für die Alarmabstellung ein Plan mit den zu ergreifenden Maßnahmen hilfreich. So können auch Dritte schnell die erforderlichen Maßnahmen bei einer Störung einleiten.

5.2 Alarmierungspläne mit der Reihenfolge der zu benachrichtigenden Personen

Auf einem Alarmierungs- bzw. Notfallplan sollen die Personen vermerkt werden, die bei einer Störung benachrichtigt werden müssen oder Hilfestellungen leisten können. Die Reihenfolge sollte sich wie bei der Telefonweiterleitung, immer nach der Erreichbarkeit bzw. der Kompetenz der Personen richten (Betriebsangehörige, Installationsunternehmen, Elektriker und weitere).

5.3 Kabelliste und Verdrahtungspläne

Darüber hinaus muss auch der Installateur der Alarmanlage nach fertig gestellter Installation einen möglichst genauen Übersichtsplan auf dem Betrieb lassen, welcher ausreichend ist um Dritten eine genaue Übersicht über die installierten Anlagenteile (welches Gerät ist an welcher Stelle angeschlossen) geben zu können. Kabellisten und Verdrahtungspläne können in der Regel nur Elektriker richtig lesen.

5.4 Prüfungs- und Störungsberichte

Nach jeder Prüfung der Geräte oder nach der Behebung von Störungen soll der Installateur entsprechende (Arbeits-)Berichte auf dem Betrieb lassen. Auch bei auftretenden Fehlmeldungen sollten die Anlagenteile von einer Fachfirma überprüft werden.

5.5 Inbetrieb- und Abnahmeprotokoll

Jede Inbetriebnahme ist vom durchführenden Installations-Unternehmen zu dokumentieren. Auch spätere Änderungen in der Anlage sind aufzuführen. Nach einer Inbetriebnahme bzw. Änderung ist dem Betreiber die einwandfreie Funktion der Anlagenteile zu zeigen und der Anlagenbetreiber muss dieses in dem Inbetriebnahme-Protokoll bestätigen.

6. Organisatorische Vorsorgemaßnahmen

Ist der Störungsfall eingetreten, ist es im Sinne einer schnellen und zielgerichteten Schadenbegrenzung nötig, dass ein entsprechender Maßnahmenplan vorliegt. Dieser Maßnahmenplan sollte im vorderen Stallbereich ausliegen und für alle betroffenen Personen/Mitarbeiter bekannt sein. Der Ablauf ist in regelmäßigen Abständen einzuüben. Neue Mitarbeiter und Aushilfskräfte sind zu schulen. Zudem sollte der Maßnahmenplan so genau wie möglich sein, damit auch hinzutreffende Dritte eingreifen können (z. B. wie können Lüftungsklappen geöffnet werden). In diesem Zusammenhang wird auch auf die im Kapitel 5 behandelten Technischen Dokumentationen hingewiesen, die ein schnelles und effizientes Eingreifen ermöglichen. So muss z. B. beim Notstromaggregat eine Inbetriebnahme-Kurzanleitung ausliegen.
Ein Maßnahmen- oder auch Notfallplan könnte wie folgt aussehen:
Wenn in den Abteilen/Ställen die Lüfter ausgefallen sind, ist wie folgt vorzugehen:

  • Bei Stromausfall sind unmittelbar alle Außentüren zu öffnen um die Luftzufuhr zu gewährleisten.
  • Die Türen (Abteil- und Außentüren) und Fenster des Zentralganges sind ebenfalls zu öffnen.
  • Zur Not Fenster von innen nach außen einschlagen.
  • Alle Zu- und Abluftklappen in den Abteilen sind auf Stellung „Offen“ zu kontrollieren und gegebenenfalls manuell zu öffnen.
  • Das Notstromaggregat ist in Betrieb zu nehmen (Standort: z. B. am Ende des Zentralganges).
  • Die Stromzuleitung mit dem Notstromaggregat verbinden. Das notwendige Kabel befindet sich: z. B. im Elektroraum bei dem Netztrennschalter links neben der Hauptverteilung.
  • Den Schlepper starten, die Zapfwelle einschalten und den Motor auf 400 Volt und 50 Hertz einregeln.
  • Alle Stromkreise ausschalten. Den Netztrennschalter über Nullstellung auf Notstrom schalten. Danach die Sicherungen der benötigten Stromkreise einzeln langsam wieder einschalten.

Telefonnummern für den Notfall (geordnet nach Erreichbarkeit und Kompetenz):

Elektriker:

24 h Notrufnummer:
                                
Lüftungsanlagenhersteller:

24 h Notrufnummer:
Energieversorger:

24 h Notrufnummer:
Tierarzt:

24 h Notrufnummer:

7. Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Es gibt zahlreiche Gründe, die die Installation einer Alarmanlage in der Tierhaltung zwingend notwendig machen. Zum einen ist hier der Tierschutz zu nennen, da der unbemerkte Ausfall von Versorgungseinrichtungen zum qualvollen Tod des betroffenen Tierbestandes führen kann. Zum anderen sind es wirtschaftliche Gründe. Die finanziellen Folgen von Tierausfällen und Betriebsunterbrechungen beeinträchtigen das Betriebsergebnis erheblich. Auch in Bezug auf eventuell eintretende Versicherungsansprüche sind Alarmierungseinrichtungen unverzichtbar.

Die Gefährdungen können zum einen durch Ausfall von Klima- und Lüftungsanlagen entstehen, aber auch durch Störungen bei Wasserversorgungs- und Fütterungsanlagen, sei es durch technischen Defekt bei Geräten und Anlagen, oder aber auch durch Ausfall der Stromversorgung.

Die Ansprüche an den Alarmierungseinrichtungen selbst sind dabei genau zu beachten, die Parameter einer Alarmierung betriebsspezifisch festzulegen.

Daneben besteht die Möglichkeit, entsprechende Sensoren zur Branderkennung oder auch zur Erkennung von unbefugtem Zutritt (Einbruch/Diebstahl) aufzuschalten.

Installiert werden sollten Alarmgeräte, die die aktuellen elektrotechnischen Vorgaben erfüllen, grundsätzlich von einem Fachbetrieb, der neben der Installation auch alle weiteren späteren Änderungen zu dokumentieren hat. Grundsätzlich ist eine laufende Überprüfung und Ausrichtung des installierten Systems auf sich stetig verändernde gesetzlichen Vorschriften und technischen Neuerungen durchzuführen.

Am Ende ist darauf zu achten, dass alle notwendigen Eigenprüfungen und regelmäßige Prüfungen durch eine Elektrofachkraft sowie sämtliche Wartungsarbeiten protokolliert werden. Auch für die Regulierung von Versicherungsschäden sind diese Dokumentationen zwingend nötig. Sollte der Notfall eingetreten sein, werden einige Akteure versuchen, die Schadenursache zu lokalisieren und zu beheben. Achten Sie dabei darauf, dass keine ausgebauten Teile mitgenommen werden, da diese für spätere Haftungsfragen relevant sein können.

8. Literatur

Alarmierungsanlagen für die Intensivtierhaltungsanlagen
     AEL – Arbeitsgemeinschaft für Elektrizitätsanwendung in der Landwirtschaft e.V., Frankfurt am Main, 2005

Intensiv-Tierhaltungen –Konzepte für Alarmierungseinrichtungen in Stallanlagen
    Verband der Sachversicherer, Köln (2009)

Nach oben