 Mit 650 Teilnehmern verzeichneten die DLG-Unternehmertage in Leipzig einen sehr guten Besuch. Sie waren der große Treffpunkt der Branche und führender Landwirte direkt nach der Ernte. Der starke Zuspruch unterstreicht, dass die DLG wieder ein attraktives Programm zu hochaktuellen Themen der Praxis geboten hat.
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 Sachsens neuer Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (2.v.r.) hat die Unternehmertage der DLG besucht. Mit einem Grußwort hat er die Teilnehmer in der sächsischen Metropole Leipzig willkommen geheißen. Hier wird er von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer (rechts), dem Vorsitzenden des DLG-Fachzentrums Land- und Ernährungswirtschaft René Döbelt aus Nehmt (Sachsen, Mitte) sowie dem Vorsitzenden des DLG-Feldtagebeirates und Vizepräsident des Sächsischen Bauernverbandes Martin Umhau (2.v.l.) und DLG-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Grandke begrüßt.
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 Die Unternehmertage standen unter dem hochaktuellen Generalthema „Unternehmerstrategien auf turbulenten Märkten“. Hier die Referenten der Vortragsveranstaltung mit (v.r.n.l.) DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer, Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, die Landwirte Marcus Dörr (Grömitz, Schleswig-Holstein), Hauke Hansen (Plau, Mecklenburg-Vorpommern) und Udo Böhme (Merthau, Sachsen) sowie Prof. Robert Hasenböhler (Business School St. Gallen) und der Vorstandesvorsitzende der Investmentgesellschaft FirstFarms, Kim Stokholm (aus Billund, Dänemark).
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 Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer hieß die Teilnehmer im Namen der sächsischen Landesregierung willkommen. Das die DLG-Unternehmertage zum zweiten Mal nach 2006 in Leipzig stattfinden, bezeichnete er als ein Zeichen für den hervorragenden Standort Leipzig und für die Bedeutung der Agrarwirtschaft in diesem Lande.
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 Gespannt verfolgen die Vorträge (erste Reihe v.l.n.r.) DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer, Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, Professor Hasenböhler, Landwirt Udo Böhme und Kim Stokholm aus Dänemark.
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 Viel Stoff boten die Vorträge für den Meinungsaustausch in den Pausen und beim Treffpunkt am Abend.
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 Bestes Zeichen für die hohe Aktualität der Themen in den Arbeitskreisen ist hier der mit über 350 Teilnehmer übervolle Saal im Arbeitskreis 1 zur Verfügbarkeit von Düngung und Pflanzenschutz. Die Arbeitskreise boten hervorragende Präsentationen und intensive Diskussionen zu den Fragen.
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 Sehr angetan waren die Teilnehmer im Arbeitskreis 2 rund um das Thema Investitionen in die Veredlung über die hervorragenden Präsentationen und Diskussion mit vielen wertvollen Anregungen aus Praxis und Beratung.
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 Die Themen Milch & Markt, Quote und Mengenregelung wurden im Arbeitskreis 3 kontrovers, doch sachlich diskutiert.
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Die einleitenden Beiträge der Fachleute und Praktiker boten eine hervorragende Basis für die lebhafte Diskussion. Unter der Leitung des DLG-Projektleiters Dieter Mirbach (Mitte) diskutierten (v.l.n.r.) Marc Voorbergen (Utrecht), die Landwirte Gerhard Opitz (aus Sachsen) und Eckhard Meiners (aus Mecklenburg-Vorpommern) sowie der Berater Christian Stockinger aus Bayern.
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 Starken Zuspruch verzeichnete bereits zu Beginn der Tagung die Junge DLG: über 250 Interessenten füllten den Saal bis auf den letzten Platz. Die große Resonanz verdeutlicht, dass die jungen Betriebsleiter und der Führungsnachwuchs sich mit den angesprochenen Fragen Mitarbeiterführung und –motivierung intensiv auseinander setzt.
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 Über die Anforderungen und ihre Erfahrungen berichteten aus der Praxis (v.l.n.r.) der Vertriebsleiter des Lohnunternehmens Blunk Markus Biering, der Landwirt Christian Meyer aus Sachsen-Anhalt und Christiane in der Beeck aus Mülheim-Dümpten (Nordrhein-Westfalen) für ihren Betrieb mit den Schwerpunkten Kartoffeln und Erdbeeren in Direktvermarktung. Ergänzt wurden diese Praktikerberichte von Dr. Jürgen-Alfred Lux (BASF, Limburgerhof) über seine Erfahrungen und Empfehlungen aus der Industrie.
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 Im Anschluss an die Arbeitskreise bot der Treffpunkt und Begrüßungsabend den Teilnehmer im Foyer des Congress Centers Leipzig ausreichend Gelegenheit für einen ausführlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch.
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 Mit über 350 Teilnehmern wies der diesjährige Begrüßungsabend mit die höchste Zahl auf.
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 Zu den Anziehungspunkten der Unternehmertage gehört seit Jahren die Podiumsdiskussion am zweiten Tag, mit der die Veranstaltung beschlossen wird. Unter dem Thema „Wo pendeln sich die Erzeuger- und Betriebsmittelpreise ein?“ diskutierten unter der Leitung des Wirtschafts- und Agrarjournalisten Dr. Uwe Steffin (Mitte) v.r.n.l. Dr. Nikolai von Roenne (RWZ Rhein-Main), Dr. Alfred Hüttmann (Vollkraft Mischfutterwerke), Landwirt Jan Gumpert (Erlau, Sachsen), Dr. Thore Toews (Universität Gießen), Peter Friedrichsen (LWK Schleswig-Holstein), Landwirt Detlef Hess (Kreis Coburg, Bayern) und Dr. Simone Röhling (Bundesansalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover).
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 Rund 400 Teilnehmer verfolgten die rege Diskussion über die Einschätzungen zum weiteren Verlauf der Erzeuger- und vor allem der Betriebsmittelpreise.
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 Die Teilnehmer beteiligten sich trotz der großen Zahl rege an der Diskussion der hochaktuellen Fragen.
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 Die Erfolgsfaktoren in der Landwirtschaft haben sich mit Blick auf die gegenwärtig turbulenten Märkte für Agrarrohstoffe gravierend verändert. Dies betonte in seinem Schlusswort DLG-Vorstandsmitglied Carl-Christian von Plate aus Imbshausen (Niedersachsen) am Ende der hervorragend besuchten Unternehmertage. So müßten sich die Landwirte in Zukunft noch mehr mit den Märkten beschäftigen und die Vermarktung zu einer Kernkompetenz entwickeln. „Allerdings ist Zocken keine belastbare Zukunftsstrategie“, erklärte er.
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