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Kraft- und Mineralfutter mit DLG-Gütezeichen überzeugt

Hervorragende Transparenz bei aktuellen Prüfergebnissen - Ergebnisse des Kontrolljahres 2006 veröffentlicht – Sonderuntersuchung auf Schwermetalle

DLG-GütezeichenDas DLG-Gütezeichen Mischfutter (Kraft- und Mineralfutter) setzt hohe Anforderungen an den Futterwert sowie die Produktsicherheit und fördert die Qualität der Erzeugnisse. Teilnehmende Hersteller halten nicht nur in der Produktion wichtige Sicherheitsstandards zum Verbraucherschutz ein, sondern garantieren auch einen hohen Futterwert und eine vollkommene Transparenz der im Rahmen der DLG-Kontrolle anfallenden Untersuchungsergebnisse. Damit unterscheidet sich das DLG-Gütezeichen wesentlich von anderen nach der BSE-Krise entstandenen Prüfzeichen. Die jetzt von der DLG veröffentlichten Ergebnisse des Kontrolljahres 2006 belegen erneut, dass das Vertrauen in die Qualität und Qualitäts-Sicherheit von Mischfutter mit DLG-Gütezeichen in hohem Maße gerechtfertigt ist. Der verschärfte Wettbewerb hat die Qualität des Gütezeichenfutters nicht vermindert. Das DLG-GütezeichenPLUS schließt die Anforderungen mehrerer regionaler Prüfzeichen für Mischfutter ebenso wie die Anforderungen im Rahmen der Qualität und Sicherheit GmbH ein und signalisiert dem Tierhalter einen objektiv hohen Futterwert.

DLG Test LandwirtschaftDie jetzt von der DLG in der Augustausgabe der Zeitschrift „DLG Test Landwirtschaft“ vorgelegten Ergebnisse des Kontrolljahres 2006 belegen, dass das Vertrauen in die Qualität und die Qualitätssicherheit von Mischfutter mit DLG-Gütezeichen gerechtfertigt ist. Das Testheft kann gegen eine Schutzgebühr von 5,00 EUR zuzüglich Versandkosten bei der DLG e.V., Testzentrum für Technik und Betriebsmittel, Max-Eyth-Weg 1, 64823 Groß-Umstadt, Telefon ++49 (0) 69/24788-657, Telefax ++49 (0) 69/24788-690 bestellt werden. Im Internet (www.guetezeichen.de ) werden die Ergebnisse quartalsweise auch während des Jahres aktualisiert. [Produktdatenbank]

Im Kontrolljahr 2006 wurden aus der Produktion der dem DLG-Gütezeichen angeschlossenen Mischfutterfirmen insgesamt 530 Proben gezogen, wobei die Probenahme teilweise im Werk, im Handel und beim Landwirt erfolgte. Im Durchschnitt wurde jedes der einbezogenen Kraftfutterwerke 20-fach, der Mineralfutterwerke 27-fach beprobt. Landwirte, deren Futter im Auftrag der DLG beprobt wird, erhalten von der DLG umgehend das Untersuchungsergebnis zugeschickt. Zusätzlich wurden 12 Audits in den Werken durchgeführt. Die Überprüfung der Milchaustauscher, Kälberaufzucht-, Rindermast-, Milchleistungs-, Schweine-, Geflügel- und Mineralfutter zeigte die hervorragende Qualität der Produkte. Bei insgesamt 2.380 vorgenommenen Prüfungen gab es nur 33 Qualitätsabweichungen (1,4 %). In einer stichprobenartigen Überprüfung war in 51 untersuchten Proben kein antibiotischer Leistungsförderer nachweisbar.  Neben der Kontrolle der Inhaltsstoffe wurde stichprobenartig auch die Deklaration der Komponenten durch mikroskopische Untersuchungen überprüft. In allen überprüften 51 Fällen wurde die Deklaration voll bestätigt.

Im Rahmen einer Sonderuntersuchung wurden zusätzlich in 2006 124 Futtermittel mit DLG-Gütezeichen auf ihre Gehalte an Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber untersucht. Diese Schwermetalle kommen im Boden, in der Luft und im Wasser vor und können sich unter bestimmten Bedingungen (z. B. nach Überschwemmungen, Ablagerungen aus der Luft oder übermäßiger Klärschlammdüngung) in der Nahrungskette anreichern. Der Gesetzgeber hat daher aus Verbraucher- und Tierschutzgründen futtermittelrechtliche Höchstgehalte festgelegt, die in jedem Fall einzuhalten sind.In allen untersuchten Proben lagen die Gehalte – auf Alleinfutter bezogen – bei Arsen unter 0,5 mg/kg, bei Blei unter 1,0 mg/kg, bei Cadmium unter 0,1 mg/kg und bei Quecksilber unter 0,04 mg/kg Futter. Die Höchstgehalte wurden damit weit unterschritten.
Das DLG-Gütezeichen Mischfutter signalisiert somit zu Recht einen verlässlichen Zusatznutzen, da derart sorgfältig hergestellte und gekennzeichnete Futtermittel sich bedarfsgerechter und damit effizienter in der Fütterung einsetzen lassen.

 
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