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VDMA: Landtechnik-Industrie im Hoch
Frankfurt, 03.09.2007 – Die deutsche Landtechnik-Industrie, die etwa zehn Prozent der weltweiten Landtechnik-Produktion repräsentiert, kann auch in diesem Jahr ein solides Wachstum verzeichnen, führt Hermann Merschroth, Vorsitzender des VDMA Landtechnik, anlässlich eines Pressegesprächs aus.
Nach dem Zuwachs der Produktion am Standort Deutschland im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 5,19 Mrd. Euro ist bis Jahresende von einem weiteren Plus um etwa sieben Prozent auf 5,6 Mrd. Euro auszugehen. Im ersten Halbjahr, konnte die deutsche Landtechnik-Industrie mit einem um elf Prozent höheren Umsatz die Erfolge des Vorjahres fortsetzen. In Deutschland herrscht angesichts der höheren Preise, die für Getreide, Ölsaaten und zuletzt auch für Milch und Milcherzeugnisse gezahlt werden, eine anhaltend gute Stimmung in der Landwirtschaft. Hinzu kommt, dass auch die Erwartungshaltung der Landwirte und Lohnunternehmer für die kommenden zwei bis drei Jahre positiv ausfällt, was das grundsätzliche Investitionsverhalten positiv beeinflussen dürfte. Bezogen auf die konkreten Investitionsplanungen kann man insgesamt von einem leichten Anstieg bis zum Jahresende ausgehen. Die weitere Entwicklung des Landtechnikmarktes wird von der Entwicklung der lokalen und immer relevanter werdenden weltweiten Agrarmärkte abhängen. Von Interesse ist, wie sich das Engagement vieler Landwirte im Bereich der Bioenergie auszahlt, oder ob nicht die eine oder andere Biogasanlage ein finanzielles Risiko darstellt.
In der Region Mittel- und Osteuropas ist der Nachholbedarf für Investitionen in Landtechnik weiterhin enorm, so dass die Zuwachsraten des deutschen Exports in die Länder Polen, Russland und Ukraine in diesem Jahr bisher höher als 50 Prozent ausfielen. Hinzu kommt eine größere Investitionsbereitschaft in den traditionell wichtigen westeuropäischen Märkten wie Frankreich und Großbritannien.
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