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Mit Wärme aus Bioenergie Geld verdienen
Immer mehr Landwirte und Waldbesitzer investieren in Bioenergie. Viele sind Betreiber von Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung, andere wiederum befinden sich in der Planung. Speziell bei den Verfahren zur Stromerzeugung hängt die Wirtschaftlichkeit aufgrund der verteuerten Substrate immer stärker vom Wärmekonzept ab. Für weitere Investitionen im Bereich Bioenergie insgesamt gilt: Nur durch eine effiziente Wärmenutzung ist die Bioenergieerzeugung ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Daher stellen sich für (potenzielle) Anlagenbetreiber folgende Fragen:
- Wie kann ich als Betreiber die Wärme effektiv nutzen, welche Technik bietet sich für mich an?
- Welche Voraussetzungen muss mein Standort bieten?
- Auf was muss ich als Wärmelieferant achten?
- Welche Konzepte der Wärmevermarktung sind sinnvoll und welche Faktoren bestimmen den ökonomischen Erfolg?
- Wie werden mögliche Wärmemengen und Leitungsverluste berechnet?
In diesem Seminar werden Ihnen neben den technischen Grundlagen eines Wärmenetzes auch Einblicke in die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Vermarktung der erzeugten Wärme vermittelt. Anhand von Fallbeispielen oder Ihrem eigenen Vorhaben können Sie die Machbarkeit exemplarisch bewerten. Bei einer Besichtigung eines Nahwärmenetzes (Bioenergiedorf Jühnde) werden Ihnen die Wärmeerzeugung, -verteilung und -nutzung demonstriert. Als Teilnehmer erlernen Sie damit alle erforderlichen technischen, administrativen und ökonomischen Kriterien für die Planung der Wärmenutzung Ihrer Bioenergieanlage. Dadurch sind Sie in der Lage, die Machbarkeit Ihres speziellen Wärmeprojekts zu beurteilen.
Zielgruppe: Landwirte, Forstwirte und Betreiber von Bioenergieanlagen (z.B. Biogas, Holz, Pflanzenöl), die sich über Wärmerzeugung und Wärmelieferung/-vermarktung informieren möchten.
Inhalt:
- Technologie
Technik der Wärmeproduktion, -auskopplung, -einspeisung und -lieferung
- Ökonomie
Kalkulation möglicher Wärmeerzeugung und -lieferung
- Recht
Gestaltung von Lieferverträgen, rechtliche Voraussetzungen
- Fallstudien
Diskussion realisierter Wärmeenergieprojekte, Bearbeitung von Fallbeispielen oder eigenen Vorhaben
- Exkursion
Besichtigung eines Nahwärmenetzes (Bioenergiedorf Jühnde)
Termine:
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12. März 2008, 10.00 Uhr bis 13. März 2008, 18.00 Uhr Hotel Schlosschänke Hann. Münden (Niedersachsen)
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Methodik:
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Kurzvorträge, Fallstudien, Diskussion, Exkursion
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Teilnehmerzahl:
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max. 20 Teilnehmer
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Seminargebühr:
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450,- € (für DLG-Mitglieder 420,- €)
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Veranstalter:
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DLG-Akademie, Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände, Berlin
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Dozenten:
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Michael Kralemann ist seit 2002 Mitarbeiter der 3N (Niedersachsen, Netzwerk, Nachwaschsende Rohstoffe) im Bereich energetische Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen. Herr Kralemann ist Berater für Kommunen, Gewerbe-/Industriebetriebe und landwirtschaftliche Institutionen. In seiner früheren Tätigkeit bei der Niedersächsischen Energie-Agentur befasste er sich mit erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung.
Co-Referenten für den 13. März 2008: Dipl.-Ing. Frank Dollmann, Stadtwerke Hannover AG Dipl.-Ing. Agrar Folkart Müller, Landberatung Hameln-Pyrmont
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