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HACCP erfolgreich umsetzen – ein „Muss“ auch für den Winzer!
„Lebensmittelaufsichtsamt, Guten Tag! Kann ich mal Ihre Gefahrenanalyse und Dokumentation nach dem HACCP-Verfahren sehen?“ So oder so ähnlich kann es Ihnen ergehen, denn ab dem 01.01.2006 ist die neue Europäische Lebensmittelhygiene-Verordnung 852/2004 in Kraft getreten. Sie ist für jeden mit Lebensmitteln umgehenden Betrieb, also auch für Weinerzeuger, rechtlich bindend. HACCP = „Hazard Analysis of Critical Control Points“ (Risikoanalyse und kritische Kontrollpunkte) ist ein Konzept des Risikomanagements und der Lebensmittelsicherheit.
Folgende Fragen stehen im Focus:
- Warum brauche ich ein HACCP-Konzept für meinen Betrieb?
- Wie erstelle ich ein solches Konzept in der Praxis?
- Welche Aspekte sind bei der Erstellung besonders zu berücksichtigen?
- Was muss ich bei der Überwachung und Pflege des HACCP-Konzeptes beachten?
Seminarziele:
Im PraxisWorkshop wird Ihnen das Werkzeug HACCP vorgestellt, welches im Rahmen des Qualitäts- und Sicherheitsmanagements eines Unternehmens einsetzbar ist. Das Konzept bezieht sich auf den hygienisch relevanten Bereich der Produktion. Es sind bedeutende Gefahren (chemische, mikrobiologische und physikalische Gefahren) für den Verbraucher zu identifizieren, die durch die Lebensmittel übertragen werden. Anhand von praktischen Übungen lernen Sie ein HACCP-Konzept für Ihren eigenen Betrieb zu erstellen.
Inhalt:
- Die wesentlichen Inhalte eines solchen Konzeptes verstehen und umsetzen
- Einen Prozessablauf (Definition aller Schritte im Herstellungsprozess) beispielhaft erstellen und Gefährdungspotentiale identifizieren
- Kritische Kontrollpunkte (CCP) und kritische Grenzen für diese Kontrollpunkte festlegen
- Ein Monitoring-System für jeden CCP einrichten
- Korrekturmaßnahmen festlegen und eine zugehörige Dokumentation erstellen
- Praxisorientierte Lösungsmöglichkeiten für Ihre Fragen nutzen
Termine:
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27. Februar 2008, 10.00 – 17.00 Uhr, Weingut Rebenhof, Hochheim am Rhein (RP) 8 ha Rebfläche, 85 % mit Riesling, 12 % mit Spätburgunder und 3 % mit anderen Sorten bestockt Praxisreferentin: Pia Rosenkranz
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Methodik:
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Vortrag, Übungen, Diskussionen, Betriebsbesichtigung
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Teilnehmerzahl:
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max. 30 Teilnehmer
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Seminargebühr:
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110,- € (für DLG-Mitglieder 95,- €)
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Veranstalter:
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DLG-Akademie
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Dozenten:
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Dipl.-Ing. Agrar Petra Zeiler, IFS-Auditorin in der Getränkebranche und seit 10 Jahren im Bereich Qualitätsmanagement in der Beratung und Auditierung tätig. Leiterin des Bereiches Qualitätsmanagement in der DLG, Testzentrum Lebensmittel.
Diplom-Oenologe Mathias Deibel, seine langjährige Erfahrung in der Leitung und Umsetzung von weinspezifischen Projekten (seit 2000 Projektleiter bei der DLG) und in der Beratung und Auditierung von Weinbaubetrieben geben ihm sehr gute Vergleichsmöglichkeiten und erleichtern die Lösungsfindung bei einer Vielzahl von Problemstellungen in Weinbaubetrieben
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