DLG e.V. - Pressemeldungen

Presseinformationen für die Landwirtschaft:

Nachhaltige Betriebsentwicklung fördern

Das DLG-Kolloquium am 5. Dezember 2017 in Berlin geht den Fragen auf den Grund, inwiefern die Förderung der Innovationsfähigkeit der Landwirtschaft in der GAP umgesetzt werden kann, ob Indikatoren als Leistungsnachweis einer nachhaltigen Landwirtschaft geeignet sind und beleuchtet die Realisierbarkeit von Wünschen im Hinblick auf Tierwohl und Regionalität.

(DLG). Landwirtschaft ist dann nachhaltig, wenn sie in der Lage ist, kontinuierlich ihre bedeutenden gesellschaftlichen Funktionen wie Ernährungssicherung und Beschäftigung im ländlichen Raum zu erfüllen, ohne dass sie die eigenen Produktionsgrundlagen und die Erfüllung anderer gesellschaftlicher Ziele, wie zum Beispiel Gesundheit und Biodiversität, substantiell beeinträchtigt. Eine nachhaltige Landwirtschaft erfordert dafür nicht nur einen jederzeit angemessenen Umgang mit der natürlichen und sozialen Umwelt. Vielmehr muss sie auch in der Lage sein, ihre Funktionen bei sich verändernden Rahmenbedingungen zu erfüllen und sich gegebenenfalls anzupassen sowie auf globalisierten Märkten wettbewerbsfähig zu sein. In diesem Sinne stehen die GAP sowie einige Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen auf dem Prüfstand.
 
Im Rahmen ihres Kolloquiums am 5. Dezember 2017 in Berlin greift die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) die Thematik auf. Nach der Eröffnung durch DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer wird Prof. Dr. Alfons Balmann vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle auf die Notwendigkeit der Förderung von Innovations- und Veränderungsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe eingehen, um die derzeitigen und zukünftig notwendigen  Funktionen und Anforderungen zu erfüllen.
 
Bioland-Präsident Jan Plagge wird Indikatoren zur Messung von Umwelt-, Klima- und Tierleistungen vorstellen sowie ein Modell zur zukünftigen Honorierung dieser Leistungen.
 
Die derzeitigen Gestaltungsmöglichkeiten für die landwirtschaftliche Praxis der Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sowie zukünftige Entwicklungsansätze für eine breitere Akzeptanz wird Dr. Thomas Schmidt vom Thünen-Institut in Braunschweig aufzeigen.
 
Welche Anreize für Schweinehalter den vielfach geforderten Umbau der Nutztierhaltung bewegen könnten, dazu wird Josef Weiß von  der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft vortragen.
 
Veranstaltungsort ist das Hotel Aquino in Berlin, Tagungszentrum Katholische Akademie. Der Besuch der Veranstaltung ist aus organisatorischen Gründen nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 60,- EUR.
 
Interessenten erhalten das detaillierte Programm bei der DLG, Tel.: 069/24788-310, Fax: 069-24788-114 oder E-mail: c.braungardt@dlg.org. Ausführliche Informationen sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung sind auch im Internet unter http://www.dlg.org/kolloquium verfügbar.
 


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